ch-cultura.ch
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci

16. September 2017

«10 AMERICANS. AFTER PAUL KLEE»

Ausstellung im Zentrum Paul Klee, Bern, bis am 7. Januar 2018

Bild: Katalog «Ten Americans: After Paul Klee» – Herausgeber: Zentrum Paul Klee, Bern, und The Phillips Collection, Washington, DC – Prestel Verlag – Mit Essays von Fabienne Eggelhöfer, Elsa Smithgall, Katy Siegel, Elke Seibert undKai-Inga Dost – 240 Seiten – Ausgabe Deutsch ISBN 978-3-7913-6773-6 – Englisch ISBN 978-3-7913-6774-3

«10 Americans» zeigt die Bedeutung von Paul Klees Werk für die Entwicklung der US-amerikanischen Kunst in der Mitte des 20. Jahrhunderts. So berühmte Künstler wie Jackson Pollock, Robert Motherwell und Mark Tobey liessen sich im Zeitraum von 1930 bis 1960 von Klees künstlerischer Praxis und bildnerischem Denken inspirieren.

Klees Wirkung auf die jungen amerikanischen Künstler dieser Zeit wird damit zum ersten Mal überhaupt zum Thema einer umfassenden Ausstellung.

Neben Werken Paul Klees sind Arbeiten von William Baziotes, Gene Davis, Adolph Gottlieb, Norman Lewis, Robert Motherwell, Kenneth Noland, Jackson Pollock, Mark Tobey, Bradley Walker Tomlin und Theodoros Stamos vertreten.

Die Ausstellung ist in Kooperation mit der Phillips Collection, Washington D.C., entstanden und wird im Anschluss vom 3. Februar bis 6. Mai 2018 dort präsentiert.

In den 1930er- und 1940er-Jahren brach in Amerika mit zahlreichen Ausstellungen ein regelrechter Klee-Boom aus. Viele der deutschen Galeristen von Paul Klee waren vor dem Nationalsozialismus nach Amerika ausgewandert. Klee selbst flüchtete Ende 1933 aus Deutschland in seine Heimatstadt Bern.

Während der Kunstmarkt in Europa zusammenbrach und Klee in der Schweiz ziemlich isoliert weiterarbeitete, konnte er in Amerika grosse Erfolge feiern. Er reiste jedoch nie in die USA. Vor allem die amerikanischen Künstler reagierten von Anfang an positiv auf sein Schaffen. Sie versuchten das amerikanische und das europäische Erbe der bildenden Kunst zu überwinden. Deshalb waren sie besonders fasziniert von Klees Fähigkeit, verschiedene künstlerische Tendenzen (Kubismus, Surrealismus, Konstruktivismus) in einem neuen Stil zu kombinieren.

Dieser Neuanfang gelang ihnen, indem sie sich wie Klee auf den Ursprung künstlerischer Tätigkeit zurückbesannen. Auf dem Weg zu einer neuen Kunst dienten ihnen verschiedene Vorgehen. Sie nutzten das von Klee und später von den Surrealisten entwickelte Verfahren des Automatismus. Mit dem Stift oder Pinsel zeichneten sie unbewusst freie Linien, die sie in einem nächsten Schritt ganz bewusst weiterbearbeiteten.

Die Rückbesinnung auf die Anfänge künstlerischen Ausdrucks führte sie zur Auseinandersetzung mit Kinderzeichnungen und ethnografischen Werken. Vor allem die Vereinfachung und Schematisierung archaischer, allgemeingültiger Symbole und Zeichen übernahmen sie in ihrem eigenen Schaffen.

Die Linie, als das universellste und direkteste Mittel, eignete sich am besten, um die angestrebte Ursprünglichkeit auszudrücken. Dies ist ein weiterer Grund, weshalb Klee, der in erster Linie Zeichner war, als Vorbild diente. Er erachtete Zeichnen auch als eine Form von Schreiben und entwickelte eine eigene kalligrafische Bildsprache, die zwischen Spontaneität und Kontrolle wechselte. Genau diese Gegensätze versuchten auch die hier ausgewählten amerikanischen Künstler in ihrem Schaffen zu vereinen.

Für die Ausstellung wurden zehn Künstler ausgewählt, die sich entweder explizit über Klees Schaffen äusserten oder indirekt von dessen künstlerischen Errungenschaften erfuhren. Klee war einer von vielen Künstlern, der sie zur Entwicklung einer eigenen Bildsprache inspirierte. Nicht die Ähnlichkeit zu Werken Klees steht im Vordergrund, vielmehr soll ein verwandtes Vorgehen und eine gemeinsame Haltung im Schaffensprozess offen gelegt werden.

zpk

Kontakt:

https://www.zpk.org/de/ausstellungen/aktuell/10-americans-after-paul-klee-1415.html

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 16. September 2017
  • Museum, Ausstellung, Galerie

Vorheriger Beitrag

ZUM TOD DES US-AMERIKANISCHEN SCHAUSPIELERS UND MUSIKERS HARRY DEAN STANTON

Nächster Beitrag

«THE SHOW MUST GO ON. AUS DER SAMMLUNG GEGENWARTSKUNST»

Daniel Leutenegger

Daniel Leutenegger

Redakteur

Beiträge von Daniel Leutenegger

  • Bild: © Verlag Die Botsuppe / Kurt Marti Literaturpreis BSV
    BERN: DER KURT MARTI LITERATURPREIS 2026 GEHT AN MALWINA LEDNIOWSKA FÜR «KEINE SORGE ALLES GUT»

    17. September 2026

  • Titel: Bildnis Gertrud Müller im Grünen Künstler:in & Beteiligte: Ferdinand Hodler Creditline: Kunstmuseum Solothurn, Dübi-Müller-Stiftung Photo Credit: David Aebi, Bern/Burgdorf
    «VAN GOGH, HODLER UND EIN CABRIOLET – DIE SAMMLERIN UND PIONIERIN GETRUD DÜBI-MÜLLER»

    17. September 2026

  • © Yves Netzhammer, Reise der Schatten, 2024, Filmstill, https://netzhammer.com/
    YVES NETZHAMMER ERHÄLT DEN HAUPTPREIS DER PAX ART AWARDS 2026

    17. September 2026

  • Radio Swiss Classic Radio Swiss Jazz Radio Swiss Poip © SRG-SSR
    SRG-SSR VERKAUFT DIE RADIOS SWISS POP, SWISS CLASSIC UND SWISS JAZZ

    17. September 2026

  • Image: Cuno Amiet (1868-1961), Au Jardin, 1911, huile sur toile, 98 x 91 cm, Schaffhausen, Museum zu Allerheiligen, dépôt de la fondation Sturzenegger, inv. A1829 - Foto: Rolf Wessendorf © D. Thalmann, Aarau, Switzerland
    «CUNO AMIET. LES QUATRE SAISONS»

    16. September 2026

Kommentare von Daniel Leutenegger

Previous post « Next post »

© 2026 ch-cultura.ch – Schweizer Online-Kultur-Plattform

  • NUTZUNGSBEDINGUNGEN
  • DATENSCHUTZ
  • IMPRESSUM
Facebook LinkedIn Instagram X

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten.
Mehr darüber erfahren Sie in den .

ch-cultura.ch
Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.

Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.

Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.

Google Analytics

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.

<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>