ch-cultura.ch
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci

16. September 2017

«CHAGALL – DIE JAHRE DES DURCHBRUCHS 1911 – 1919»

Ausstellung im Neubau des Kunstmuseums Basel, bis am 21. Januar 2018

Bild: Marc Chagall, Ich und mein Dorf, 1911, Gouache auf Papier, verso: Bleistif, Blatt: 42.4 x 32.6 cm – Creditline: Kunstmuseum Basel – Geschenk Frau Trix Dürst-Haass, Muttenz – Photocredit: Kunstmuseum Basel – Martin P. Bühler

Die Ausstellung widmet sich dem Frühwerk Marc Chagalls. Sein künstlerischer Durchbruch vollzog sich zwischen zwei gegensätzlichen Polen.

Von 1911-1914 lebte Chagall in Paris. In dieser Zeit kombinierte er in seinen Gemälden Erinnerungen aus dem russischen Provinzleben mit ikonischen Bruchstücken aus dem Leben in der Metropole. Reminiszenzen an die russische Volkskunst wurden ebenso verarbeitet wie neueste stilistische Experimente, denen er durch das Leben im Mittelpunkt der künstlerischen Avantgarde und durch die Bekanntschaft mit vielen der progressivsten Künstler, darunter Picasso, Robert und Sonja Delaunay sowie Jacques Lipchitz, ausgesetzt war.

Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges überraschte Chagall während einer Reise in seine Heimat und zwang ihn zu einem achtjährigen Aufenthalt in Russland. Es folgte eine Phase intensiver Selbstreflexion, von der viele Gemälde und Arbeiten auf Papier um 1914 Zeugnis ablegen. In dieser Zeit entstanden zahlreiche Selbstportraits, Darstellungen des jüdischen Lebens und Entwürfe für das Bühnenbild zur Jahresfeier der Oktoberrevolution 1918, die er als Kommissar für Künste und Leiter der Kunstschule von Witebsk ausrichtete.

Die Ausstellung zeigt eine repräsentative Auswahl von Werken aus dieser künstlerisch, biografisch und politisch bewegten Zeit. Die ausserordentliche Gruppe von wichtigen Gemälden in den Sammlungen des Kunstmuseums Basel und der Stiftung Im Obersteg sowie hochkarätige Leihgaben aus Schweizer und internationalen privaten und öffentlichen Sammlungen wird ergänzt durch dokumentarische ethnografische Fotografien des russischen Künstlers Solomon Judowin. Diese Aufnahmen sind im Rahmen der Gintsburg-Expeditionen 1912-1914 in russischen Schtetlech entstanden und können als Versuch betrachtet werden, eine von Pogromen, politischen Umwälzungen und sozialen Dynamiken gefährdete Welt festzuhalten. Judowins Fotografien bewahren jene traditionsreiche Lebenswelt des Schtetls, die Chagalls Werk so nachhaltig prägte.

kmba

Kontakt:

https://kunstmuseumbasel.ch/de/ausstellungen/2017/chagall

 

 

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 16. September 2017
  • Museum, Ausstellung, Galerie

Vorheriger Beitrag

«MARCIA HAFIF»

Nächster Beitrag

BASEL: «PERFORMANCE PROCESS»

Daniel Leutenegger

Daniel Leutenegger

Redakteur

Beiträge von Daniel Leutenegger

  • Image: Cuno Amiet (1868-1961), Au Jardin, 1911, huile sur toile, 98 x 91 cm, Schaffhausen, Museum zu Allerheiligen, dépôt de la fondation Sturzenegger, inv. A1829 - Foto: Rolf Wessendorf © D. Thalmann, Aarau, Switzerland
    «CUNO AMIET. LES QUATRE SAISONS»

    16. September 2026

  • © Rachel Marks, Kiiro [黄色: jaune en japonais]
    «RACHEL MARKS X MAH X POZZI»

    16. September 2026

  • Simon Malgo Les Eaux-Vives et Cologny vus des Tranchées, 1778 © MAH, photo : F. Bevilacqua, inv. VG 0262
    «DE L’OMBRE AUX LUMIÈRES – TROIS SIÈCLES DE PEINTURE GENEVOISE (1444-1782)»

    16. September 2026

  • Schweizerisches Literaturinstitut, Biel-Bienne, Sommer 2026 - Foto: Wiebke Zollmann, https///www.facebook.com/photo?fbid=1580338347213336&set=pcb.1580338427213328
    JUBILÄUMSFEIER 20 JAHRE SCHWEIZERISCHES LITERATURINSTITUT IN BIEL-BIENNE

    16. September 2026

  • Nachlass Peider Lansel, Transport da fain 1910:1925, Biblioteca Chesa Planta Samedan
    MEMOBASE: DIE FOTOGRAFIEN UND TONAUFNAHMEN VON PEIDER LANSEL (GR) SIND ONLINE VERFÜGBAR

    16. September 2026

Kommentare von Daniel Leutenegger

Previous post « Next post »

© 2026 ch-cultura.ch – Schweizer Online-Kultur-Plattform

  • NUTZUNGSBEDINGUNGEN
  • DATENSCHUTZ
  • IMPRESSUM
Facebook LinkedIn Instagram X

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten.
Mehr darüber erfahren Sie in den .

ch-cultura.ch
Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.

Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.

Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.

Google Analytics

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.

<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>