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25. Juni 2021

KUNSTHALLE BERN: KABELO MALATSIE AUS SÜDAFRIKA WIRD NEUE DIREKTORIN

Die Kunsthalle Bern gibt die Wahl von Kabelo Malatsie (Bild) als nächste Direktorin bekannt. Die Kunsthistorikerin und Kuratorin wurde 1987 in Mphakane (Südafrika) geboren. Kabelo Malatsie wird ihre Stelle auf April 2022 als Nachfolgerin von Valérie Knoll antreten. Das Amt der Direktion der Kunsthalle Bern ist jeweils auf sieben Jahre befristet.

Foto: © VANSA

Kabelo Malatsie überzeugte den Vorstand und die Findungskommission «durch ihr poetisches und ebenso klares wie vielschichtiges Konzept für die Kunsthalle Bern als experimentelle Landschaft», wie es in der heutigen Mitteilung heisst. Kabelo Malatsie verstehe das Ausstellungsmachen und damit die Institution «als Anstifterin und Förderin für die Neugestaltung und Neuinterpretation der Welt, die wir bewohnen». Ihr kuratorischer Ansatz liege unter anderem darin, «binäre Konstruktionen und lineare Zeitachsen abzulehnen und stattdessen rhizomartige Verbindungen und Verschiebungen dessen, was ‚Zentrum‘ und ‚Peripherie‘ ausmacht, zu erforschen». 

«Neben ihrem kuratorischen und theoretischen Ansatz waren der Vorstand und die Findungskommission von Kabelo Malatsies Fachkompetenz und internationalem Wissenstand beeindruckt, von ihren intensiven Zusammenarbeiten mit KünstlerInnen, die sie auf unterschiedliche und feinsinnige Weise zu stimulieren versteht», sagt Florian Dombois, Co-Präsident des Vereins Kunsthalle und Vorsitzender der Findungskommission.

Kabelo Malatsie arbeitete sowohl als produzierende Kuratorin – etwa in der vielbeachteten Ausstellung Umlindelo wamaKholwa von Sabelo Mlangeni im Wits Art Museum (Johannesburg, 2018) – als auch als Ko-Kuratorin innerhalb verschiedener Gruppen. Sie verfügt über ein breites, globales Netzwerk und fundierte Führungserfahrung in unterschiedlichen Institutionen. Sie hat sich mit Programmierung und Organisationspolitik in verschiedenen Kunstinstitutionen befasst und Beziehungen zu Förderern und Interessenvertretern aufgebaut.

Kabelo Malatsie hat einen Masterabschluss in Kunstgeschichte zu unabhängigen und selbstorganisierten Kunstinstitutionen in Südafrika (2018) von der Universität Witwatersrand in Johannesburg. Von 2011-2016 war sie stellvertretende Direktorin der einflussreichen Stevenson Gallery in Cape Town und Johannesburg. Von 2018 bis 2019 leitete sie als Direktorin das VANSA (Visual Arts Network of South Africa) mit über 7’000 Mitgliedern, das Kunstschaffende, Kunsträume, Projekte und Netzwerke miteinander verknüpft. Als freie Kuratorin (co-)kuratierte sie u.a. die Ausstellung Deliberation on Discursive Justice für die Yokohama Triennale (Japan, 2020), In the Open or in Stealth im MACBA Barcelona (Spanien, 2018) sowie diverse Einzelausstellungen etwa von Nicholas Hlobo, Moshekwa Langa, Sabelo Mlangeni und Bogosi Sekhukhuni in verschiedenen Institutionen in Südafrika. 2016 war sie für eine Forschungsreise anlässlich ihrer Masterthesis in der Schweiz und hat unter anderem im Archiv der Kunsthalle Bern recherchiert.

«Wir versprechen uns von der Wahl eine Fortführung der inzwischen hundertjährigen Tradition der Kunsthalle Bern als Ort des Experiments, als Ort, an dem mit Kunst unterschiedliche Weltentwürfe, Utopien oder das Ungemütliche verhandelt werden», so Florian Dombois. Die Kunsthalle Bern habe diese Funktion durch eine immer wieder einmalige Verknüpfung des lokalen und des internationalen Geschehens hergestellt.

Die Direktion wurde Ende 2020 turnusgemäss ausgeschrieben (das Amt der Direktion der Kunsthalle Bern ist jeweils auf sieben Jahre befristet). Die Ausschreibung erhielt ein enormes Echo mit über 130 Bewerbungen auf höchstem Niveau und aus allen Kontinenten.

Für die Auswahl hat der Vorstand eine internationale Findungskommission aufgeboten, die aus den drei externen ExpertInnen Marie José Burki (Künstlerin und Professorin an der ENSBA Paris; lebt in Brüssel, Belgien), Michy Marxuach (freie Kuratorin; lebt in San Juan, Puerto Rico) und Patrick Mudekereza (Kunsthistoriker, Autor und Direktor vom Centre d’art Waza in Lubumbashi, Demokratische Republik Kongo) und den drei Vorstandsmitgliedern Madeleine Amsler, Florian Dombois und Sabina Lang bestellt wurde. Nach mehreren Auswahlrunden und Gesprächen sprach sich die Findungskommission eindeutig für Kabelo Malatsie und ihr Konzept für die Kunsthalle aus. Der Vorstand der Kunsthalle ist dieser Empfehlung gefolgt und hat Kabelo Malatsie in einer ausserordentlichen Sitzung am 21. Juni 2021 einstimmig als nächste Direktorin gewählt.

cp

Kontakt:

https://kunsthalle-bern.ch/

https://kunsthalle-bern.ch/media/medienmitteilung_de_ohne.pdf 

#VereinKunsthalleBern #KunsthalleBern #FlorianDombois #DirektionKunsthalleBern #ValérieKnoll #KabeloMalatsie #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

     
  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 25. Juni 2021
  • Museum, Ausstellung, Galerie

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