Ausstellung im Kunsthaus Grenchen, bis am 9. Juli 2023

Bild: © Franz Anatol Wyss, Der erblindete Ezechemahuja, 1968
Machen Menschen Maschinen? Oder werden unsere Lebensweisen von ihnen geformt? Dass diese Fragen nicht nur im heutigen Zeitalter der künstlichen Intelligenz relevant sind, sondern auch bereits vor über 50 Jahren, zur Zeit der ersten Mondlandung, aktuell waren, zeigen druckgrafische Arbeiten von F.A. Wyss (*1940) und H.R. Giger (1940–2014).
Die beiden Künstler sind nicht nur im selben Jahr geboren, sondern verblüffen im Frühwerk auch mit einer frappanten Themen- und Motivverwandtschaft. Hier zeigen sich abgründige und verstörende, geheimnisvolle und mythologische Inhalte.
Für die Ausstellung ergänzen Leihgaben aus dem HR Giger Museum in Gruyères sowie Werke aus Privatbesitz eine Auswahl an Blättern von Franz Anatol Wyss aus den Beständen des Kunsthauses Grenchen. Zeitungsdokumente geben zudem einen Einblick in die publizistische Vergangenheit der beiden Künstler.
khg
Kontakt:
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Bild: © Hans-Ruedi Giger, Plan zu Biomechanoid I, 1969
Kommentare von Daniel Leutenegger