2. Dezember 2023
MUSEUM HAUS KONSTRUKTIV ZÜRICH: POLITIK SAGT JA ZUM UMZUG INS LÖWENBRÄUKUNST-AREAL
Der Gemeinderat von Zürich hat die Kostenübernahme für den Umzug des Museums Haus Konstruktiv ins Löwenbräukunst-Areal und die damit verbundene Erhöhung des Betriebsbeitrags ab 2025 genehmigt.

Bild: Aussenansicht Museum Haus Konstruktiv im ewz-Unterwerk Selnau, 2013 – Foto: Peter Baracchi
In der Sitzung des Gemeinderats der Stadt Zürich zeichnete sich am vergangenen Mittwochabend von Beginn weg eine breite Unterstützung für das Haus Konstruktiv ab. In der vorberatenden Kommission war es einzig die Grüne Partei, die vorbehaltlos hinter dem Antrag der Stadtregierung stand, dem Museum einen einmaligen Beitrag von rund vier Millionen Franken für den Umzug des Museums zu sprechen und den jährlichen Beitrag der Stadt den neuen Gegebenheiten auf dem Löwenbräukunst-Areal anzupassen.
Während der Parlamentsdebatte betonten parteiübergreifend alle Rednerinnen und Redner die kunsthistorische Bedeutung der Zürcher Konkreten für die Stadt und die wichtige Rolle des Haus Konstruktiv für die konstruktiv-konkrete und konzeptuelle Kunst. Besonders hervorgehoben wurde die Qualität des Ausstellungsprogramms. Stadtpräsidentin Corine Mauch sagte es so: «Das Museum Haus Konstruktiv ist von der Kunstlandkarte der Stadt nicht mehr wegzudenken.» Die internationale Ausstrahlung des Museums trage wesentlich zur Sichtbarkeit von Zürich als Kultur- und Kunststadt bei.
Das Museum Haus Konstruktiv muss den heutigen Standort im ewz-Unterwerk Selnau verlassen, da dort im Rahmen des Energiekonzepts Cool City eine neue Energiezentrale eingebaut wird, was mithelfen soll, das Klimaziel Nettonull bis 2040 zu erreichen. Das Löwenbräukunst-Areal ist als Anschlusslösung ideal, da es den Standort als Hub für moderne und zeitgenössische Kunst stärke und eine nahtlose Fortsetzung des Museumsbetriebs ermögliche.
Eine deutliche Mehrheit des Gemeinderats segnete die Finanzierung des Umzugs und die Erhöhung des städtischen Betriebsbeitrags ab. «Wir sind der Stadtregierung und dem Parlament sehr dankbar für das klare Bekenntnis zum Museum Haus Konstruktiv und zur Stiftung für konstruktive, konkrete und konzeptuelle Kunst», sagt Präsident Andreas Durisch. Museumsdirektorin Sabine Schaschl ergänzt: «Mit der Finanzierung des Umzugs und der standortbedingten Betriebsmehrkosten ist das Fundament des Museums gesichert. Damit kann es seinen Auftrag weiterhin erfüllen und dem hohen Anspruch an die Pflege und Vermittlung des kunsthistorischen Erbes samt seiner Wirkung in der Gegenwart nachkommen.» Der Umzug ist in zwei Schritten ab Frühjahr 2025 vorgesehen.
mhk
Kontakt:
https://www.hauskonstruktiv.ch/
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Kommentare von Daniel Leutenegger