Ausstellung im Kunsthaus Zürich, bis am 09. September 2012

Bild: Rosa Barba, Western Round Table, 2007, Courtesy of the artist, carlier | gebauer, Berlin, und Giò Marconi, Mailand © 2012 ProLitteris, Zürich
Rosa Barba wurde 1972 in Agrigento (Sizilien) geboren und lebt heute in
Berlin. Sie arbeitet vorwiegend mit dem Medium Film und wurde für ihr Schaffen
bereits mehrmals ausgezeichnet (zuletzt mit dem Nam June Paik Award 2010). Sie
gehört zu den weltweit wichtigsten filmisch arbeitenden Künstlerinnen ihrer
Generation und hat sich durch Auftritte an bedeutenden internationalen
Ausstellungen wie z.B. der Biennale Venedig 2009 und Einzelausstellungen in
renommierten Häusern wie dem Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía, Madrid
(2010), einen Namen gemacht.
Das Kunsthaus Zürich ist das erste Museum in der Schweiz, das der Künstlerin eine Einzelausstellung ausrichtet. Für die Ausstellung realisierte die Künstlerin neue Arbeiten.
Im Zentrum von Rosa Barbas Werk steht das Medium Film. Sie zerlegt und analysiert es und verwendet Film nicht nur als Bildträger, sondern auch als Material für ihre skulpturalen Installationen. Es sind feine Arbeiten, in denen es der Künstlerin gelingt, Analytik und Sinnlichkeit auf beeindruckende Weise zu verschränken.
«Time as Perspective» entstand in Zusammenarbeit mit der Bergen Kunsthall, Norwegen und besteht aus zwei Kapiteln. Das erste Kapitel wird bis 9. September 2012 in Zürich gezeigt und das zweite in Bergen vom 2. Februar bis 17. März 2013 – mit einem Prolog im Jeu de Paume, Paris, bis 23. September 2012.
khz
Kontakt:
http://www.kunsthaus.ch/de/ausstellungen/aktuell/rosa-barba/?redirect_url=title=Guid
Kommentare von Daniel Leutenegger