ch-cultura.ch
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci

26. März 2024

«SARAH MORRIS. ALL SYSTEMS FAIL»

Ausstellung im Zentrum Paul Klee (ZPK) Bern, vom 29. März bis am 4. August 2024 - Eröffnung am Donnerstag, 28. März 2024, ab 18 Uhr

Bild: Sarah Morris – Foto: Anna Gaskell

Das Zentrum Paul Klee zeigt die bisher umfassendste Retrospektive der amerikanischen Künstlerin Sarah Morris (*1967) in der Schweiz. Die Ausstellung beinhaltet mehr als hundert Werke – darunter 56 Gemälde, Zeichnungen, Filmposter und immersive Filminstallationen – und würdigt Morris’ einflussreiches Schaffen der letzten dreissig Jahre.

Morris ist bekannt für ihre geometrischen Gemälde in lebendigen Farben, die sich mit Netzwerken und Systemen, Wirtschaft und Architektur auseinandersetzen. Sie nutzt sowohl die Realität als auch bildhafte Abstraktionen, um eine neue Sprache für Orte und Politik zu entwickeln.

Morris betrachtet ihre Bilder, die den Betrachtenden das intensive Gefühl vermitteln, Teil eines grösseren Systems zu sein, als sich selbst erzeugend, offen für Interpretationen, Bewegung und Veränderung.

Bild: Sarah Morris, Springpoint (Spiderweb), 2021, Haushaltslack auf Leinwand, 152,5 x 152,5 cm - © Sarah Morris

Bild: Sarah Morris, Springpoint (Spiderweb), 2021, Haushaltslack auf Leinwand, 152,5 x 152,5 cm – © Sarah Morris

In ihren abstrakten Gemälden und experimentellen Filmen schöpft Morris aus der Tradition der Moderne und untersucht die Makro- und Mikrostrukturen der heutigen Welt. Indem sie eine virtuelle Architektur und Formensprache erschafft, verarbeitet sie in ihren Arbeiten eine breite Palette von Themen wie multinationale Unternehmen, Architektur, generische Stammzellentechnologie, Academy Awards, die Olympischen Spiele, Verkehrsnetze, Landkarten, Mondzyklen, Museen, Druckpressen, Fabriken, Mode und Postsysteme.

In ihren farbintensiven geometrischen Gemälden greift Morris die Bildsprache der Pop-Art der Nachkriegszeit, des amerikanischen Minimalismus und der «Op Art» auf. Sie interessiert sich für die Systeme, die das gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Leben durchdringen: von der Architektur der Grosskonzerne über den Verkehr bis hin zur digitalen Infrastruktur und zur Macht der Medien. Politik und Wirtschaft sind in ihren Arbeiten genauso dargestellt wie Werbung und Unterhaltung. Obwohl ihre Gemälde abstrakt, geometrisch und durchkomponiert wirken, lassen sich in ihnen die Oberflächen spezifischer Orte oder Firmen wiedererkennen.

Auch in ihren Filmen erforscht Morris mithilfe von fragmentierten Narrativen die «Psychogeografie» und den dynamischen Charakter von Orten und Städten im Wandel, darunter Metropolen wie Los Angeles, Rio oder Beijing.

Die Positionen und Situationen, in die die Künstlerin sich selbst und die Betrachtenden versetzt, spiegeln die Hierarchien wider, in denen wir leben. Morris spielt in einzigartiger Weise mit dem Widerspruch unserer KomplizInnenschaft mit den gesellschaftlichen Strukturen auf der Makro- und Mikroebene und gilt daher als eine der faszinierendsten Künstlerinnen ihrer Generation.

Der Titel der Ausstellung greift den momentan weit verbreiteten Kultur- und Fortschrittspessimismus, das Versagen politischer und gesellschaftlicher Strukturen sowie Zukunftsängste auf. In einer von raschem Wandel geprägten Gegenwart kritisiert Morris die in ihren Gemälden und Filmen dargestellten Systeme und setzt sich gleichzeitig mit ihnen auseinander.

Kurator:innen
Martin Waldmeier und Nina Zimmer
Kuratorische Assistentin
Kai-Inga Dost

Kooperation

Die Ausstellung wurde von den Deichtorhallen Hamburg in Zusammenarbeit
mit den Kunstmuseen Krefeld, dem Zentrum Paul Klee Bern und dem
Kunstmuseum Stuttgart organisiert.

zpk

Kontakt:

https://www.zpk.org/de/ausstellungen/vorschau/sarah-morris-all-systems-fail-2845.html

#SarahMorris #AllSystemsFail #ZentrumPaulKleeBern #NinaZimmer #MartinWaldmeier #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

Bild: Sarah Morris, Adnoc [Abu Dhabi], 2016, Haushaltslack auf Leinwand, 214 x 214 cm - © Sarah Morris

Bild: Sarah Morris, Adnoc [Abu Dhabi], 2016, Haushaltslack auf Leinwand, 214 x 214 cm – © Sarah Morris

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 26. März 2024
  • Museum, Ausstellung, Galerie

Vorheriger Beitrag

«WENN STEINE FLIESSEN»

Nächster Beitrag

«METROPOLIS VERSTECKT»

Daniel Leutenegger

Daniel Leutenegger

Redakteur

Beiträge von Daniel Leutenegger

  • Isabelle Pilloud - Foto: © https://hodler.emf.ch/index-de.html#artistes
    «DIE MISSION DES KÜNSTLERS – ZEITGENÖSSISCHE SICHTWEISEN AUF FERDINAND HODLER»

    9. Februar 2026

  • Ebo Taylor, 2013 - Foto: Sylvain lasco, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Sylvain_lasco - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ebo_Taylor.jpg
    DER GHANAISCHE GITARRIST, KOMPONIST, SÄNGER, LIEDTEXTER, BANDLEADER UND PRODUZENT EBO TAYLOR IST GESTORBEN

    9. Februar 2026

  • Theresa Beyer, Leiterin Musikredaktion SRF 2 Kultur - Foto: © SRF / Matthias Willi
    ÜBERARBEITETES «MUSIKMAGAZIN» AUF RADIO SRF 2 KULTUR UND ONLINE

    9. Februar 2026

  • Mummenschanz feiern ihren 40. Geburtstag
    MUMMENSCHANZ ERHÄLT DEN MIT 40’000 FRANKEN DOTIERTEN GROSSEN KULTURPREIS DER ST.GALLISCHEN KULTURSTIFTUNG

    9. Februar 2026

  • Swiss Music Awards 2026
    GÖLÄ, HECHT, JULE X, TRAUFFER UND VIELE ANDERE MEHR: DIE NOMINIERTEN DER SWISS MUSIC AWARDS 2026 STEHEN FEST

    9. Februar 2026

Kommentare von Daniel Leutenegger

Previous post « Next post »

© 2026 ch-cultura.ch – Schweizer Online-Kultur-Plattform

  • NUTZUNGSBEDINGUNGEN
  • DATENSCHUTZ
  • IMPRESSUM
Facebook LinkedIn Instagram X

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten.
Mehr darüber erfahren Sie in den .

ch-cultura.ch
Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.

Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.

Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.

Google Analytics

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.

<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>