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12. Juni 2019

«STUNDE NULL – Kunst von 1933 bis 1955»

Ausstellung im Kunsthaus Zürich, bis am 22. September 2019

Bild oben: Sophie Taeuber-Arp, Douze espaces, 1939, Öl auf Leinwand, 80,5 x 116 cm, Kunsthaus Zürich, Geschenk Hans Arp, 1958

Wie haben Künstlerinnen und Künstler auf die massiven Zäsuren von Faschismus und Zweitem Weltkrieg reagiert? Und wie fanden sie nach dem Zweiten Weltkrieg neue Wege, der Existenz – und der Existenz der Kunst selber – Gestalt zu verleihen?

Antworten auf diese Fragen bietet die Kunsthaus-Sammlung, die in einer thematischen Präsentation von rund 70 Werken viele seit Jahrzehnten nicht gezeigte Gemälde und Skulpturen ans Licht holt.

Das Kunstschaffen zwischen dem Schicksalsjahr 1933 und dem Jahr 1955 ist geprägt durch starke Veränderungen und massive Kontraste. Nach den Kriegsjahren – die in der «Stunde Null» des Kriegsendes gipfelten – wird im Jahrzehnt nach 1945 der Schritt von der Auseinandersetzung mit den tiefgreifenden Folgen des Krieges zur Erschaffung einer neuen künstlerischen Sprache vollzogen, mit der eine neue Freiheit des Ausdrucks einhergeht.

Die von Sammlungskonservator Philippe Büttner kuratierte Präsentation zeigt, wie viele Energien der Krieg band und wie viele sein Ende wiederum freisetzte. Sie lässt erkennen, dass das Figürliche und die Abstraktion nebeneinander als grundlegende Idiome der Moderne bestehen blieben und zur grundsätzlichen Erneuerung der künstlerischen Arbeit beitrugen.

khz

Kontakt:

https://www.kunsthaus.ch/besuch-planen/ausstellungen/stunde-null/

#KunsthausZürich #StundeNull #PhilippeBüttner #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

hermann huber

Bild: Hermann Huber, Vorlesende und Knabe, 1940/1941, Öl auf Leinwand, 100 x 81 cm, Kunsthaus Zürich, 1944 © 2019 Nachlass Hermann Huber

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 12. Juni 2019
  • Museum, Ausstellung, Galerie

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