ch-cultura.ch
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci

31. August 2024

«TOOLS FOR CHANGE»

Ausstellung im HEK (Haus der Elektronischen Künste, Münchenstein/Basel, vom 31. August bis am 17. November 2024

Bild: Yo-Yo Lin, Channels, 2022. Courtesy of the artist

75_HR-Kingdom-of-the-Ill © Luca-Guadagnini

Bild: 75_HR-Kingdom-of-the-Ill © Luca-Guadagnini

Was wollen wir von unseren Technologien? Wie bestimmen die Werkzeuge, die wir benutzen, die Zukunft, wie wir sie uns vorstellen können? Unsere Beziehung zur Technologie war von jeher eine, die auf Gegenseitigkeit beruht – wir formen unsere Werkzeuge und im Gegenzug formen unsere Werkzeuge uns – und dennoch wird nur allzu häufig von uns erwartet, dass wir neue Technologien unkritisch akzeptieren und sie als grundsätzlich neutral und progressiv ansehen. Das Entwickeln geeigneter Werkzeuge, mit denen wir unsere Realität gestalten und umgestalten können, ist nicht nur einer der vielleicht radikalsten Akte, zu denen die menschliche Kreativität fähig ist, sondern auch eine wesentliche Voraussetzung für politische Einflussnahme.

Die internationale Gruppenausstellung «Tools for Change», die Künstler:innen als Erfinder:innen «konvivial strukturierter Werkzeuge» in den Blick nimmt, stellt ein breites Spektrum an künstlerischen Positionen vor, die alternative Visionen für Technologien und Gesellschaft entwickeln, während sie Aspekte wie Zugänglichkeit, Kreativität, Gerechtigkeit und wechselseitige Abhängigkeit in den Vordergrund rücken.

Künstler:innen:

Tega Brain/Benedetta Piantella/Alex Nathanson, Heather Dewey-Hagborg, Anna Ehrenstein, Fragmentin, ISSA – Island School of Social Autonomy, Nicole L’Huillier, Yo-Yo Lin, Vanessa Lorenzo, Mary Maggic, mmcww/memeclassworldwide, Nascent, Rashaad Newsome, Caroline Sinders, Juan Pablo Garcia Sossa, Superflux, Alice Yuan Zhang

Kuratorin: Julia Kaganskiy

Tega Brain/Benedetta Piantella/Alex Nathanson, Solar Protocol, 2021. Courtesy of the artists

Bild: Tega Brain/Benedetta Piantella/Alex Nathanson, Solar Protocol, 2021. Courtesy of the artists

In einem Zeitalter der wissenschaftlichen Technologie ist ein Überleben in vollkommener distributiver und partizipatorischer Gerechtigkeit nur mit konvivial strukturierten Werkzeugen möglich.

Ivan Illich, «Konviviale Erneuerung», in: Selbstbegrenzung. Eine politische Kritik der Technik, 1996

Der österreichisch-kroatische Sozialphilosoph Ivan Illich war der Überzeugung, dass Werkzeuge Konvivialität begünstigen, das heisst, unseren Gemeinschaftsgeist fördern sollten. Illich zufolge ist ein konvivial strukturiertes Werkzeug eines, das auf das maximale Wohlergehen des Individuums ausgerichtet ist, während es zugleich unserer gesellschaftlichen und ökologischen Abhängigkeit von anderen Rechnung trägt. Im Gegensatz zu den standardisierten Angeboten der Industrie, die für uns alle die gleichen Lösungen parat hält – was sich Illich zufolge nicht selten als kontraproduktiv erweist – sollen konvivial strukturierte Werkzeuge unsere eigenen Kompetenzen nicht ersetzen, sondern sie vielmehr ergänzen und verbessern. So fördern sie unabhängiges Denken und gesellschaftliches Engagement; sie vermitteln praktische Kenntnisse, erweitern die Bandbreite unserer Fähigkeiten, steigern das Mass an eigener Kontrolle und beflügeln den Unternehmungsgeist jeder einzelnen Person. Das Konzept der «konvivial strukturierten Werkzeuge» bildet den Rahmen für diese Ausstellung, die der Frage auf den Grund geht, welche Werkzeuge von Künstler:innen benutzt werden – seien es Softwareprogramme oder gesellschaftliche Strukturen – um ihre provokanten Ideen darüber zum Ausdruck zu bringen, wie Technologien und Gesellschaft auch anders vorstellbar wären.

Die Ausstellung «Tools for Change» ist Teil der ersten Ausgabe des Mesh Festivals (16.10.-20.10.2024)

Das Festival für Kunst und Technologie konzentriert sich auf die Zusammenarbeit zwischen Künstler:innen und Technolog:innen und zeigt den Einfluss neuer Technologien auf die Gesellschaft und wie diese Entwicklungen zu betrachten sind. Tooling the Future steht im Mittelpunkt der ersten Festivalausgabe, die sich der Frage nach neuen oder anderen Werkzeugen für eine freundliche Zukunft widmet.

hek

Kontakt:

www.hek.ch

#ToolsForFuture #HEK #HausderElektronischenKünste #JuliaKaganskiy #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

© HEK Basel

Bild: hek

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 31. August 2024
  • Museum, Ausstellung, Galerie

Vorheriger Beitrag

«YOU CAN BREAK A ROCK WITH AN EGG»

Nächster Beitrag

ZUM TOD DES SCHWEIZER FOTOGRAFEN HANS DANUSER

Daniel Leutenegger

Daniel Leutenegger

Redakteur

Beiträge von Daniel Leutenegger

  • orte 235 2026 jazz & poesie jazz festival willisau
    «ORTE» ZUM JAZZ FESTIVAL WILLISAU: «JAZZ & POESIE»

    11. Juli 2026

  • NEUES MITGLIED: VEREIN NETZWERK FRAUEN- UND GLEICHSTELLUNGS-GESCHICHTE

    11. Juli 2026

  • Ausstellungsansichten Kunststipendien Stadt Zürich, 2026, Helmhaus - Fotos: Sabine Troendle
    STADT ZÜRICH: KUNSTSTIPENDIEN 2026 FÜR 13 KÜNSTLER:INNEN

    11. Juli 2026

  • PVP mit (v.l.) Fantu, Poul Prügu, Krust, Greis - Foto: http://www.chlyklass.ch/images/fotos/pvp/presse/4.jpg, 2005 - Lizenz: https://commons.wikimedia.org/wiki/Template:Attribution_only_license - Datei: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/2e/Pvp_4.jpg
    DER BERNER RAPPER UND CHLYKLASS-MITGRÜNDER KRUST IST GESTORBEN

    10. Juli 2026

  • Die Sendung des Monats Fabienne Hadorn und Gabriel Vetter 2025 Copyright: SRF:Gian Vaitl
    FERNSEHEN SRF: «DIE SENDUNG DES MONATS» MIT FABIENNE HADORN UND GABRIEL VETTER WIRD EINGESTELLT

    10. Juli 2026

Kommentare von Daniel Leutenegger

Previous post « Next post »

© 2026 ch-cultura.ch – Schweizer Online-Kultur-Plattform

  • NUTZUNGSBEDINGUNGEN
  • DATENSCHUTZ
  • IMPRESSUM
Facebook LinkedIn Instagram X

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten.
Mehr darüber erfahren Sie in den .

ch-cultura.ch
Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.

Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.

Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.

Google Analytics

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.

<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>