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26. Dezember 2013

«Waa hetted si geen?» – «Taas sös no nebes see?» – Zum Thema «Vechäufeliläde»

Sonderausstellung im Museum Appenzell, «Vechäufeliläde. Sammelstücke aus zwei Jahrhunderten», bis am 11. Mai 2014

Bilder: http://www.ai.ch/dl.php/de/528ccf75d3fa9/Museum-Appenzell_Kombiflyer_Verchaufelilade.pdf

«Waa hetted si geen?» – «Taas sös no nebes see?» Wer kann sich nicht an die kurzweiligen Stunden des Spielens mit dem eigenen kleinen Laden erinnern? Zucker und Mehl aus Mutters Vorratsdosen in die Schublädli füllen, Franck Aroma, Maggi-Würze oder Ovomaltine-Büchslein in die Regale räumen, die verkaufte Ware in die dreieckigen Papiertütchen verpacken, die kleinen Münzen abzählen und stolz die Kasse mit einem blechernen Klingeln schliessen. Seit Generationen vergnügen sich Kinder beim «Vechäufelispielen».

lädeli

Der Kaufladen als Spielzeug ist eine junge Erscheinung. Neben klassischen Gemischtwarenläden entstanden im Laufe des 19. Jahrhunderts zahlreiche weitere Ladentypen wie Fleischereien, Apotheken, Modegeschäfte und Gewürzhandlungen. Spielzeugkaufläden waren naturgetreue, wenn auch geschönte Nachbildungen der realen Kaufläden. Zum Zentrum für deren Herstellung entwickelten sich Nürnberg und das Erzgebirge. Mit dem Einsetzen der industriellen Produktion konnten die Spielzeugläden standardisiert und preiswert in grosser Zahl hergestellt werden. Deutschland exportierte seine Kaufläden in alle Welt.

Die reich ausgestatteten Spielzeugkaufläden konnten sich lange nur wohlhabende Familien leisten und sie wurden als besondere Attraktion oft nur zur Weihnachtszeit hervorgeholt.

Mit den Kaufläden wurden vor allem in der bürgerlichen Gesellschaft auch erzieherische Absichten verfolgt. Ernsthaft und doch spielerisch sollten Knaben und Mädchen die Arbeitswelt der Erwachsenen erproben und dabei das Verkaufen und Einkaufen üben. Knaben wurden so auf die Berufswelt vorbereitet und Mädchen erlernten die Rolle der zukünftigen Hausfrau.

Ende des 19. Jahrhunderts begannen Spielzeugfabriken Kaufläden mit bekannten Markenprodukten im Warensortiment zu vertreiben. Aufwändige und verführerische Verpackungen füllten die Regale. Schon früh hielt damit die Werbung Einzug ins Kinderzimmer.

In der bunten Spielzeug-Warenwelt widerspiegelte sich nicht nur der jeweilige Zeitgeist, sondern auch das veränderte Konsumverhalten.

Seit den 1970er-Jahren verdrängen Supermärkte und Kaufhäuser die Gemischtwarenläden. Auch in der Spielzeugwelt kamen die Kaufläden aus der Mode.

Die Sonderausstellung zeigt eine Auswahl von über 60 historischen Kaufläden, die meisten mit originalgetreuen Produkten und Zubehör reich ausgestattet. Sie spiegeln die Entwicklung dieses Spielzeugs seit der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die 1970er-Jahre.

Ermöglicht wurde die Sonderausstellung dank der Leihgabe der Sammlerin Frieda Wick aus Teufen. Mit grosser Sorgfalt und Leidenschaft sammelt sie nicht nur Kaufläden, sondern restauriert, pflegt und stattet sie auch aus.

In der Ausstellung gibt es nicht nur, aber vor allem auch für Kinder vieles zu entdecken. In einer speziell für sie eingerichteten Ecke darf gemalt und gebastelt und selbstverständlich «vechäufeled» werden.

Mehr:

http://www.ai.ch/dl.php/de/528ccf75d3fa9/Museum-Appenzell_Kombiflyer_Verchaufelilade.pdf

ma

Kontakt:

http://www.ai.ch/de/portrait/kulturbrauchtum/sehenswuerdigkeiten/tour/welcome.php?action=showinfo&info_id=402

lädeli

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 26. Dezember 2013
  • Museum, Ausstellung, Galerie

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