Der Journalist Fabian Renz (Bild) übernimmt per 1. Juli 2026 die Chefredaktion der «Schweizer Musikzeitung» (SMZ). Renz ist seit 2010 beim «Tagesanzeiger» tätig, zuletzt als Leiter des Ressorts «Analyse und Meinung». Davor arbeitete er acht Jahre als Teamleiter im Bundeshaus. Seine journalistische Karriere begann 1999; ab 2006 war Renz als Bundeshaus-Korrespondent für verschiedene Medien tätig.
Das Haus der Volksmusik in Altdorf feiert seinen 20. Geburtstag – «und das mit neuer Präsidentin, eigenem Magazin und einer Vision: Das Kompetenzzentrum der Schweizer Volksmusik beweist damit, dass in jeder Tradition immer auch ein Stück Aufbruch steckt.», heisst es in der aktuellen Mitteilung aus Altdorf.
Die am 8. September 1933 in Satara (Britisch-Indien) als Asha Mangeshkar geborene indische Sängerin Asha Bhosle (Bild) ist am 12. April 2026 in Mumbai (Indien) gestorben. Asha Bhosle sang Ghazals, Bhajans sowie Lieder Rabindranath Thakurs und Kazi Nazrul Islams und war insbesondere für ihre Filmsongs bekannt. Gemeinsam mit ihrer älteren, 2022 verstorbenen Schwester Lata Mangeshkar, dominierte sie den weiblichen Playbackgesang indischer Filme über mehr als sechs Jahrzehnte und nahm Lieder für mehr als 1’000 Filme in vielen indischen Sprachen auf. (*)
70 Künstler:innen und Formationen präsentieren an der Schweizer Künstlerbörse 2026 in Thun Ausschnitte ihrer Produktionen. Auftreten werden unter anderem Lara Stoll, Cenk, schön&gut, Trummer, Christoph Simon, Jane Mumford, Famiglia Dimitri u.v.m. Zelebriert wird das 50-Jahr-Jubiläum der Veranstaltung mit Höhepunkten wie dem vielfältig besetzten Eröffnungsabend sowie mit einer Vertikal-Dance-Show am Turm des KKThun.
Im Rahmen der Förderung von Schweizer Musiktalenten bei SRF nimmt Manoush Toth am diesjährigen Eurovision-Young-Musicians-Wettbewerb teil. Die 19-jährige Klassik-Nachwuchsmusikerin tritt in der Finalshow am Samstag, 6. Juni 2026, im armenischen Eriwan auf. SRF begleitet den internationalen Wettbewerb im TV, im Radio und online.
Der am 17. April 1957 in der Bronx (New York City) geborene Afrika Bambaata (Bild), bürgerlich Lance Taylor, ist am 9. April 2026 in Philadelphia gestorben. Er war ein ab den 1970er-Jahren aktiver New Yorker Hip-Hop-DJ und Gründer der weltweiten Organisation Zulu Nation. Weiterhin war er Party-Organisator der späten 1970er- und frühen 1980er-Jahre. Er zählte zu den stilprägenden Figuren der Anfangszeiten im Hip-Hop. Weltweites Ansehen errang er schon Anfang der 1980er mit dem frühen Hip-Hop-Klassiker «Planet Rock». Bambaataa arbeitete mit so unterschiedlichen Künstlern wie Yellowman, UB40, Johnny Rotten von den Sex Pistols, James Brown, Leftfield, Gary Numan und DePoint zusammen. Durch Afrika Bambaataas Erfolg wurden auch seine Bands Planet Patrol, Soulsonic Force und Cosmic Force bekannt. Er brachte unter den Namen Time Zone, Shango, Hydraulic Funk, Khayan und Sirius B Platten heraus. Im Mai 2016 trat Afrika Bambaataa von der Führung der Zulu Nation zurück, nachdem ihm der bis in die 1970er-Jahre zurückreichende sexuelle Missbrauch von Kindern vorgeworfen worden war. (*) Er hat die Vorwürfe stets zurückgewiesen.
Die Société Suisse des Auteurs (SSA) vergibt viermal im Jahr Stipendien für die Komposition von Bühnenmusik. In der erste Sitzung 2026 wurden vier Stipendien vergeben.
Die Société Suisse des Auteurs (SSA) hat in Zusammenarbeit mit ProCirque und FARS Stipendien für die Recherche- und Entwicklungsarbeiten von Werken im Bereich der innovativen Zirkuskunst und Strassenkunst vergeben.
Über 200 Saxophonist:innen aus der ganzen Welt hatten sich per Video beworben. Knapp über 130 wurden zur ersten Runde nach Andorra eingeladen, 3 Tage dauerte die erste Auswahl; dann folgten die Semi-Finals und schliesslich stellten sich 6 Kandidaten dem Finale mit Orchester, das der an der ZHdK Zürich studierende Juan David Toro Martín (Bild) für sich entscheiden konnte.
«Einer ein Chaot, der andere ein Perfektionist – zusammen Splendid»: Michael Egger und Levin Lucca Dennler, beide schon seit Jahren in der Schweizer Musikszene tätig, gaben im Oktober 2025 ein gemäss SRF 3 «fantastisches Debütalbum» heraus mit ihrem neuen, gemeinsamen Projekt Splendid. «Höchste Zeit für unser Gütesiegel!», hat SRF 3 nun befunden.
Am 16. April 2026 ist der Kinostart des Films «Walter Lietha. Drum sing i grad drum» des Regisseurs Stefan Haupt. Ab heute Ostermontag finden in der ganzen Deutschschweiz diverse Vorpremieren und Spezialveranstaltungen statt. Walter Lietha zählte in den 1970er-Jahren zu den grossen Namen der Schweizer Kultur- und Musikszene. Als Sänger, Dichter, Komponist und kritischer Zeitgenosse schrieb er unzählige Mundartlieder und wurde so in der Deutschschweiz zu einer prägenden Stimme einer ganzen Generation.
Der am 13. März 1937 in High Wycombe (Buckinghamshire, England) geborene britische Folkjazz-Schlagzeuger und Songwriter Terence William Harvey «Terry» Cox ist am 19. März 2026 in Maó (Menorca, Spanien) gestorben. Mitte der 1960er-Jahre gehörte er zur Blues Incorporated von Alexis Korner, nahm mit Duffy’s Nucleus von Duffy Power auf und war in der Hausband von Ronnie Scott’s Jazz Club. Mit Danny Thompson wechselte er 1967 von Alexis Korner in die Folkband Pentangle, der er bis zu ihrer (vorläufigen) Auflösung 1973 angehörte. Daneben spielte er mit Benny Carter und Barney Kessel sowie mit Roger Webb (1970) und dem Orchestra von Bobby Lamb und Ray Premru (1971). Auch war er an Einspielungen von The Humblebums, Bert Jansch und John Renbourn ebenso wie von Shirley Collins, Dana Gillespie und David Bowie beteiligt. Zwischen 1974 und 1982 gehörte er zur Band von Charles Aznavour, er war aber auch Sessionmusiker für Ashton & Lord, Bee Gees, Elton John u.v.a. Seit der Neugründung von Pentangle 1985 gehörte er der Band bis 1990 wieder an und ging mit ihr 2008 auch wieder auf Tournee. (*)
Der Performancepreis Schweiz soll die Sichtbarkeit der Schweizer Performancekunst erhöhen, ihre Vielfalt und Qualität zeigen und ihre Anerkennung stärken. Der national ausgeschriebene Wettbewerb richtet sich an Künstler:innen oder Kollektive, die sich durch Ausbildung, Arbeitsweise oder Präsentationspraxis in der Performancekunst verorten.
Am 29. März 2026 ging mit den Aufführungen von «Hammer» der schwedischen Göteborgs Operans Danskompani im Lugano Arte e Cultura (LAC), «Play Dead» des kanadischen Kollektivs People Watching in Nyon und «Beyond» der belgischen Compagnie Circumstances in Vernier die 20. Ausgabe des Tanzfestival Steps zu Ende. «Während 25 Tagen begeisterte das Festival mit 74 Vorstellungen nationaler und internationaler Compagnien an 38 Spielorten im ganzen Land das Publikum», teilen die Veranstalter:innen mit. Die nächste Ausgabe sei für die Zeit vom 2. bis 26. März 2028 geplant.
Zum 80. Geburtstag von Pepe Lienhard (Bild) feiert Fernsehen SRF 1 den Schweizer Bandleader am Samstagabend, 28. März 2026, mit einer Dokumentation und einer anschliessenden «Kultnacht». Der Abend führt vom Tourabschluss-Konzert in Wien zurück durch acht Jahrzehnte Musikgeschichte und unvergessliche TV‑Momente.
Der am 23. September 1934 in Monfalcone geborene italienische Cantautore und Politiker Gino Paoli (Bild) ist am 24. März 2026 in Genua gestorben. Neben eigenen Erfolgen schrieb Paoli im Lauf seiner Karriere zahlreiche Songs, die von anderen Interpret:innen gesungen wurden, etwa Claudio Villa, Ornella Vanoni, Luigi Tenco, Gianni Morandi, Patty Pravo, Franco Battiato oder auch Marco Masini. Er galt als Wegbereiter von Lucio Dalla, den er 1964 kennenlernte und förderte, aber auch von Francesco De Gregori und Francesco Guccini. Nach einer gemeinsamen Tournee mit Ornella Vanoni erschien 1985 ein erfolgreiches Livealbum, 1986 schrieb Paoli zusammen mit Zucchero die beiden Songs «Come il sole all’improvviso» und «Con le mani». Zusammen mit den Jazzmusikern Enrico Rava, Danilo Rea, Flavio Boltro, Rosario Bonaccorso und Roberto Gatto veröffentlichte Paoli 2007 das Jazzalbum «Milestones. Un incontro in jazz». 1987 trat Gino Paoli als Kandidat der Kommunistischen Partei Italiens für die Wahl in die Abgeordnetenkammer an und wurde dabei ins Parlament gewählt. (*)
Der am 21. März 1940 in Yonkers (New York) als James Wesley Voight geborene US-amerikanische Songwriter Chip Taylor (Bild) ist am 23. März 2026 in New York City gestorben. Taylor war der jüngere Bruder des Schauspielers Jon Voight und damit Onkel von Angelina Jolie und James Haven. Nach einem wenig erfolgreichen Versuch, professioneller Golfspieler zu werden, startete Chip Taylor eine Karriere im Musikgeschäft. Er komponierte alleine oder mit anderen Komponisten wie Al Gorgoni, Billy Vera, Ted Daryll und Jerry Ragavoy Pop- und Rocksongs. Seine bekanntesten Kompositionen sind «Wild Thing», «Angel of the Morning» und «Try (Just a Little Bit Harder)». Ende der 1970er-Jahre gab Taylor das Musikgeschäft auf und wurde professioneller Glücksspieler. (*)
Der Kanton Obwalden unterstützt das Volkskulturfest Obwald weiterhin finanziell. Der Trägerverein erhält für die nächsten drei Festivals der Jahre 2026 bis 2028 einen Gesamtbeitrag von 210’000 Franken. «Das Volkskulturfest Obwald ist mit seiner nationalen Ausstrahlung ein fester Bestanteil des Obwaldner Kulturlebens. Der Regierungsrat unterstützt den Anlass für drei Jahre und spricht dafür jährlich 70’000 Franken aus dem Swisslos-Fonds. Somit setzt der Kanton Obwalden seine Unterstützung des Musikfestivals auf dem Niveau der vergangenen Jahre fort.», heisst es in der heutigen Medienmitteilung.
Die am 28. September 1953 in Sylane bei Tuam (County Galway, Irland) geborene irische Folksängerin Dolores Keane (Bild) ist am 16. März 2026 in Caherlistra gestorben. Sie war zunächst Mitbegründerin der irischen Band De Dannan und startete kurz darauf ihre Solokarriere. In den 1990er-Jahren erlangte sie grosse Bekanntheit, pausierte dann jedoch ihre Karriere, ehe sie ab Mitte der 2010er-Jahre wieder auftrat. Keane ist weltweit bekannt für ihre tiefe, melodische Stimme. Ihre Aufnahmen von Liedern wie Dougie MacLeans «Caledonia», Frank A. Faheys «Galway Bay», Paul Bradys «The Island» und Donagh Longs «Never Be the Sun» gelten als einige der bekanntesten Interpretationen im Irish Folk. Berühmt ist Keane nicht nur für ihre Solokarriere, sondern auch für ihr Mitwirken bei der erfolgreichen Folk-Anthologie «A Woman’s Heart», die sie zusammen mit anderen bekannten irischen Sängerinnen aufnahm. (*)
Die am 15. Juni 1959 in Herford geborene deutsche Musikerin, Komponistin, Autorin und Musikproduzentin Bettina Köster (Bild) ist am 16. März 2026 in Capaccio Paestum (Italien) gestorben. Köster war von 1981 bis 1984 Sängerin und Haupttexterin der Band Malaria!, sie arbeitete anschliessend als Solokünstlerin. Köster war bekannt für ihre tiefe, warme, verrauchte Stimme, sie galt als «Hildegard Knef des Punk». Ihr Gesangsstil, androgynes Styling und das von Köster verkörperte Frauenbild liessen sie zur Ikone der queeren Subkultur werden. Im Jahr 2021 bezeichnete sie sich als «nicht binär». (*)
Anlässlich der diesjährigen Ausgabe des Festivals m4music in Zürich wurden am Samstagabend in verschiedenen Kategorien wiederum die Preise der Demotape Clinic verliehen. «Demo of the Year» wurde diesmal «Razor Sharp Feathers» der Zürcher Hardcore-Band XOXO. Die Auszeichnung ist mit 5’000 Franken dotiert.
Im Hallenstadion Zürich wurden heute Donnerstagabend die diesjährigen Swiss Music Awards vergeben. Herausgestochen ist ganz klar die Mundartband Hecht, die für vier Auszeichnungen nominiert war und in allen vier Kategorien gewonnen hat.
Der 1932 geborene Zürcher Filmkritiker und Entertainement-Journalist Benny Furth (Bild) ist gestorben. Er veröffentlichte seine Besprechungen u.a. via «Facts», «Baslerstab» und «Art-TV». Furth war Redaktionsleiter des von Hazy Osterwald initiierten Ausgeh-Magazins «Music Monitor Live» und 2014 Gründer der Facebook-Gruppe «LIVE-NostalgikerInnen», – ein beliebtes Forum, das gemäss Selbstdarstellung «Fotos, Erinnerungen und Veranstaltungen des internationalen und Schweizer-Showbusiness’ aus den Jahren 1968 bis 1999 wieder aufleben lassen möchte, mit Bildern und Beiträgen jener Zeit» und «dazu noch über aktuelle Events, die nostalgisch angehaucht sind, berichtet.»
Swiss Films, die Fondation Suisa und Sonart – Musikschaffende Schweiz bündeln neu ihre Kompetenzen und Ressourcen in einer strukturierten Partnerschaft, um die Position von Schweizer Filmmusikkomponist:innen innerhalb der internationalen Filmbranche nachhaltig zu stärken. Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für die Entwicklung, Produktion und internationale Verwertung von Schweizer Filmmusik zu verbessern und den künstlerischen Beitrag der Komponist:innen im audiovisuellen Sektor sichtbarer zu machen.
Die Schweizer Musikerin Veronica Fusaro (Bild) tritt mit dem Song «Alice» für die Schweiz am Eurovision Song Contest (ESC) 2026 an. Der Alternative-Pop-Titel mit Rock-Einflüssen erzählt in drei Minuten «die Geschichte einer Frau, deren persönliche Grenzen überschritten werden», wie SRF schreibt. Der Wettbewerb findet 2026 in Wien statt; die Schweiz steht im zweiten Halbfinale am 14. Mai 2026 auf der Bühne.
Der am 31. Mai 1940 in San Antonio (Texas) geborene US-amerikanische Tastenmann, Singer-Songwriter und Musikproduzent Augie Meyers (Bild) ist am 7. März 2026 gestorben. In den frühen 1960er-Jahren war Meyers neben Doug Sahm Gründungsmitglied des Sir Douglas Quintet. Mit seinem typischen Vox-Orgel-Spiel prägte er den Sound des Quintets auf Hits wie «She’s About A Mover» (1964), «Mendocino» (1969), «Nuevo Laredo» (1970) und vielen anderen. Später spielte Meyers auch auf etlichen von Sahms Soloalben und veröffentlichte eigene Platten, ebenfalls im Tex-Mex-Stil. In den 1990er-Jahren war Meyers neben Doug Sahm, Flaco Jimenez und Freddy Fender Mitglied der Tex-Mex-Supergroup Texas Tornados. Auch als Studiomusiker war Meyers gefragt. Er wirkte u. a. auf Bob Dylans Alben «Time Out of Mind» (1997) und «Love and Theft» (2001) mit. Meyers trat mehrfach in der Schweiz auf (z.B. Grindelwald 2005, Zürich 2008) und arbeitete auch mit Toni Vescoli zusammen («Baby was isch los», «De Augie und ich»)
«Sie arbeitet in der Psychiatrie, wohnt in einer WG, fährt Rennrad – und verwandelt Alltagsmomente, Erinnerungen und Gedanken in poetische Indie-Folk-Songs – nahbar, ehrlich und ganz eigen», schreibt Hana Gazde auf «srf.ch» über Pina Palau. Palau hat mit «You Better Get Used To It» gerade ihr drittes Studioalbum veröffentlicht. Und nun wurde sie zum «SRF 3 Best Talent» im Monat März 2026 gewählt.
Der am 1. Januar 1942 als Joseph McDonald geborene US-amerikanische Folk- und Rocksänger, Gitarrist und Songwriter Country Joe McDonald (Bild) ist am 7. März 2026 in Berkley (Kalifornien) gestorben. 1965 gründete er die Gruppe Country Joe and the Fish; er wurde 1969 bekannt durch seinen Auftritt auf dem Woodstock-Festival mit dem «Fish»-Cheer und dem «I-Feel-Like-I’m-Fixin’-to-Die Rag». In seiner jahrzehntelangen Musikerlaufbahn brachte er rund 40 Musikalben heraus und schrieb Hunderte von Songs. (*)
Der am 20. November 1944 in Harlow (Middlesex) geborene britische Musiker, Tonmeister und Musikproduzent Mike Vernon (Bild) ist am 2. März 2026 gestorben. Er war Gründer des Labels Blue Horizon Records und arbeitete mit vielen Grössen der britischen Bluesszene zusammen, wie zum Beispiel Bluesbreakers, Duster Bennett, Savoy Brown, Chicken Shack, Eric Clapton, Fleetwood Mac, Peter Green, Danny Kirwan, John Mayall, Christine McVie, Ten Years After oder Climax Blues Band. Obwohl Vernon hauptsächlich mit Blues assoziiert wurde, arbeitete er auch ausserhalb dieses Feldes, etwa mit David Bowie oder im Bereich des Progressive Rock mit Focus. 2013 erhielt Vernon den Lifetime Achievement Award des British Blues Awards. (*)
Der am 13. November 1942 in New York City geborene US-amerikanische Blues-Sänger und -Gitarrist John Paul Hammond (Bild) ist am 28. Februar 2026 gestorben. Hammond gehörte seit dem Beginn der 1960er-Jahre zu den herausragenden Figuren des akustischen Blues. Er entdeckte für sich die Nische des Gitarrespielers mit Mundharmonika, der klassischen Blues aus den 1930er- bis 1950er-Jahren spielte. Aufnahmen aus den 1990er-Jahren beweisen aber auch die Fähigkeiten Hammonds als Bandleader und E-Gitarrist. Seit seinem Debütalbum, herausgegeben 1963 auf Vanguard Records, nahm John P. Hammond insgesamt 33 Langspielplatten auf. Hammond erhielt 1985 einen Grammy Award und war für vier weitere nominiert. Zuletzt erschien das Album «Rough & Tough». Hammond spielte oder nahm Platten auf mit Jimi Hendrix (der entdeckt wurde, während er in Hammonds Band spielte), Eric Clapton, Muddy Waters, Howlin’ Wolf, Duane Allman, Michael Bloomfield, J. J. Cale, Tom Waits, The Band, Charlie Musselwhite, Robbie Robertson, Levon Helm, David Bromberg, John Lee Hooker, Dr. John, Bob Dylan und vielen anderen. Als Produzent war er u.a. für George Benson, Alberta Hunter, Adam Makowicz, Stevie Ray Vaughan, Bob Dylan (Bootleg Series 1–3), Michael Bloomfield und Bruce Springsteen tätig. (*)
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