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16. September 2023

SÄNGERIN JULIA FRISCHKNECHT UND BRATSCHIST LUKAS STUBENNRAUCH GEWINNEN EDUARD-TSCHUMI-PREIS 2023

Die Hochschule der Künste Bern (HKB) meldet: Der Eduard-Tschumi-Preis 2023 geht an die Sängerin Julia Frischknecht (Bild) aus der Klasse von Christian Hilz aus der Vertiefung SolistIn sowie an den Bratschisten Lukas Stubenrauch aus der Vertiefung Neue Musik. Die beiden erhalten je einen Preis in der Höhe von 7'000 Franken. Die Gewinnerin in der Vertiefung SolistIn erhält mit der Unterstützung der Bürgi-Willert-Stiftung zudem die Möglichkeit, im Saisonprogramm des Berner Symphonieorchesters als Kammermusikpartnerin oder als Solistin aufzutreten.

Bild oben: Sängerin Julia Frischknecht – Foto: © https://www.hkb.bfh.ch/de/aktuell/medienmitteilungen/2023/tschumi-preis-2023/

Lukas Stubenrauch mit seiner Viola - Foto: © https://www.hkb.bfh.ch/de/aktuell/medienmitteilungen/2023/tschumi-preis-2023/

Bild: Lukas Stubenrauch mit seiner Viola – Foto: © https://www.hkb.bfh.ch/de/aktuell/medienmitteilungen/2023/tschumi-preis-2023/

Die PreisträgerInnen für die besten Diplome im Masterstudiengang Specialized Music Performance an der HKB Musik stehen fest.

Der Studiengang Master Specialized Music Performance der Hochschule der Künste Bern HKB ist die höchste Stufe der klassischen Musikausbildung in der Schweiz. Alljährlich wird den AbsolventInnen mit der besten Gesamtbewertung in der anspruchsvollen dreiteiligen Master-Prüfung der Eduard-Tschumi-Preis verliehen. Gewonnen haben in der aktuellen Ausgabe 2023 je einen Preis in der Höhe von 7’000 Franken die Schweizer Sängerin Julia Frischknecht im traditionellen SolistInnendiplom sowie der deutsche Bratschist Lukas Stubenrauch in der Vertiefung Neue Musik. Die Gewinnerin in der Vertiefung SolistIn erhält mit der Unterstützung der Bürgi-Willert-Stiftung die Möglichkeit, im Saisonprogramm des Berner Symphonieorchesters als Kammermusikpartnerin oder als Solistin aufzutreten.

Julia Frischknecht

Die Sopranistin Julia Frischknecht wurde 1995 geboren und ist in der Schweiz aufgewachsen. Von 2015 bis 2023 studierte sie an der HKB bei Christian Hilz und schloss sowohl im Bachelor wie im folgenden Master of Arts in Performance mit Auszeichnung ab. Es folgte ein Zweitmasterstudium in Specialized Performance SolistIn, das sie erneut mit Auszeichnung abschloss. Weitere künstlerische Anregungen erhielt sie in Meisterkursen mit renommierten MusikerInnen wie Jan Philip Schulze, Susanne Ryden, Cappucine Chiaudani, Roberta Mameli, Tobias Truniger, Brigitte Fassbaender und Christa Ludwig. Neben diversen Liederabenden wirkte sie auch auf der Operettenbühne und in kleinen Operninszenierungen mit.

Frischknecht ist zudem Vorstands- und Ensemblemitglied der Operncompany WorkshOpera Bern, welche frischen Wind in die Welt der klassischen Musik und speziell der Oper bringen möchte. Ihr Operndebut auf der grossen Bühne gab Julia Frischknecht im Mai 2023 in Brandenburg an der Havel als Liesl Karlstadt in der Oper Stillhang von Christian Spitzenstaetter. Neben szenischen Produktionen steht auch eine rege Konzerttätigkeit weltlicher und geistlicher Art auf dem Programm der jungen Künstlerin. In den Jahren 2016 und 2019 war Julia Frischknecht Preisträgerin der Austria Barock Akademie. 

Lukas Stubenrauch

Lukas Stubenrauch spielt gerne unerwartete Musik. Seit sieben Jahren ist die Bratsche dabei zu seiner Bühnenstimme gewachsen, daran haben seine LehrerInnen Barbara Westphal in Lübeck, Pauline Sachse in Dresden und Patrick Jüdt in Bern einen grossen Anteil. Das Opernspiel lernte er darüber hinaus als Akademist am Theater Erfurt kennen.

Lukas Stubenrauch ist Gründungsmitglied von ensemble reflektor, ausserdem ist er regelmässig als Teil des AusbruchDuo konzertant zu erleben. Zu Gast spielt er immer wieder im Mendelssohn-Kammerorchester Leipzig, bei musica assoluta sowie beim Stegreif.orchester. Neben diesem Bühnenleben mit viel klassischer, neuer und improvisierter Musik hat Lukas Stubenrauch auch die Komposition für sich entdeckt: Im Rahmen des Masterstudiengangs Neue Musik konnte er in den Klassen von Stefan Prins und Annie Rüfenacht diese Ausdrucksform weiterentwickeln. Elektronische Klänge bieten hier nicht nur eine riesige Vielfalt an Ausdrucksmitteln, sondern einen Angelpunkt für seine Arbeit, um Ideen zu Klang werden zu lassen.

Weitere AbsolventInnen 2023

Vertiefung SolistIn

Foster William (Posaune)
Koch Kevin (Posaune)
Tan Tiffany (Violine)
Wang Bingli (Oboe)
Wu Dannong (Akkordeon)

Vertiefung Neue Musik

Hutsteiner Cassandra (Cello)
Nakajima Megumi (Oboe)

Vertiefung Kammermusik

Raccagni Stefano (Violine)
Tedde Alma (Cello)

Quelle / Mehr / Kontakt:

https://www.hkb.bfh.ch/de/aktuell/medienmitteilungen/2023/tschumi-preis-2023/ 

#EduardTschumiPreis2023 #BürgiWillertStiftung #HKBMusik #SpecializedMusicPerformance #JuliaFrischknecht #LukasStubenrauch #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

 

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 16. September 2023
  • Musik und Tanz

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