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Die vollständig freie und frei zugängliche Schweizer Online-Kultur-Plattform dient seit Januar 2009 auf mehreren Kanälen mit täglich neuen Beiträgen dem Informations- und Meinungsaustausch zur Kultur in der Schweiz.

Bild: Olaf Breuning, The Edge, C-Print, 155 x 124 cm, Courtesy: the artist & Galerie Semiose, Paris – Ausstellung «Humans» im Museum zu Allerheiligen, Schaffhausen, vom 6. Juni bis am 27. September 2026 – Mehr: https://ch-cultura.ch/bildende-kunst-fotografie-grafik-architektur-design/olaf-breuning-humans/ (Bild zur Vergrösserung anklicken)

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19. Januar 2022

«DAS ENT­FES­SEL­TE GELD – DIE GE­SCHICH­TE EI­NER ER­FIN­DUNG»

Ab dem 20. Januar 2022 und bis am 8. Januar 2023 zeigt das Bernische Historische Museum in Kooperation mit der Schweizerischen Nationalbank die Ausstellung «Das entfesselte Geld – Die Geschichte einer Erfindung». Die Ausstellung lädt zur Auseinandersetzung mit unserem Geldsystem, zeigt Meilensteine aus der Geschichte des Geldes und eröffnet die Diskussion über brennende Fragen rund ums Thema.

19. Januar 2022

6. MU­R­TEN LI­CHT FE­S­TI­VAL / 6ème FE­S­TI­VAL DES LU­MIÈ­RES DE MO­RAT

Das lange Warten auf die 6. Ausgabe des Murten Licht-Festivals hat ein Ende: Sie findet vom 19. bis 30. Januar 2022 jeweils von 18 bis 22 Uhr statt. Die OrganisatorInnen versprechen erneut ein einzigartiges Programm mit verschiedenen Lichtinstallationen, die für unvergessliche Momente sorgen sollen. Um allen BesucherInnen auch während der Pandemie ein einmaliges Erlebnis garantieren zu können, hat das Organisationskomitee gemeinsam mit den Behörden entschieden, die BesucherInnenzahl pro Abend zu beschränken.

19. Januar 2022

ZÜ­RICH: DER MAX-FRISCH-PREIS 2022 GEHT AN DEN SCHRIFT­STEL­LER JO­NAS LÜSCHER

Die Stadt Zürich verleiht den mit 40’000 Franken dotierten Max-Frisch-Preis 2022 an den Schriftsteller Jonas Lüscher (Bild). Der Max-Frisch-Förderpreis in der Höhe von 10’000 Franken geht an Enis Maci. Die Preise werden am Sonntag, 19. Juni 2022, 11 Uhr, in einer öffentlichen Feier im Schauspielhaus Zürich übergeben.

19. Januar 2022

FIL­ME VON UR­SU­LA MEI­ER, MI­CHA­EL KOCH UND CY­RIL SCHÄUB­LIN AN DER DIES­JÄH­RI­GEN BER­LI­NA­LE

Der Film «La Ligne» («The Line») der schweizerisch-französischen Doppelbürgerin Ursula Meier und die schweizerisch-deutsche Koproduktion «Drii Winter» («A Piece of Sky») des gebürtigen Luzerners Michael Koch gehen ins Rennen um den Goldenen Bären der diesjährigen Berlinale (10. bis 20. Februar 2022). In der Reihe «Encounters» wird «Unrueh» («Unrest»), der neue Film von Cyril Schäublin gezeigt.

18. Januar 2022

«VON GÖT­TERN ZU GOTT – DES DIEUX À DIEU»

Neue Sonderausstellung im Bibel+Orient Museum Freiburg /// Nouvelle exposition temporaire Musée Bible + Orient Fribourg

18. Januar 2022

GE­NÈVE: «SI VOUS NE POU­VEZ PAS AL­LER À L’ART, L’ART VIENT À VOUS»

L’Art Truck est un projet de médiation culturelle ayant pour objectif de travailler avec des publics empêchés dans leur liberté de mouvement (publics détenus, incarcérés, internés ou simplement dans l’impossibilité de se déplacer).

18. Januar 2022

RIN­GIER-JOUR­NA­LIS­TEN­SCHU­LE: PE­TER HOSS­LI FOLGT AUF HAN­NES BRIT­SCH­GI

Peter Hossli, (Bild, 52), Journalist und Buchautor, zurzeit Reporter bei der «NZZ am Sonntag», übernimmt ab dem 1. Mai 2022 die Leitung der Ringier-Journalistenschule. Er folgt damit auf Hannes Britschgi, der sein Amt nach zwölfjähriger Tätigkeit abgibt.

18. Januar 2022

DAS ME­DI­EN­GE­SETZ IM «CLUB»

Fernsehen SRF 1, «Club» vom heutigen Dienstag, 22.25 Uhr

18. Januar 2022

«FRIED­RICH DÜR­REN­MATT – KA­RI­KA­TU­REN»

Ausstellung im Centre Dürrenmatt Neuchâtel (CDN), bis am 15. Mai 2022

17. Januar 2022

GE­SUCHT: LEI­TER/IN AAR­GAU­ER LI­TE­RA­TUR­HAUS LENZ­BURG

Per 1. Mai 2022 oder nach Vereinbarung wird ein/e LeiterIn des Aargauer Literaturhauses in Lenzburg mit dem Pensum von 70 % gesucht. Das Aargauer Literaturhaus Lenzburg ist eine Institution für die Vermittlung von Literatur, die in der Region wie auch über Kantons- und Landesgrenzen hinaus wahrgenommen wird. Das breite Programm umfasst Lesungen, Diskussionen, Schreib- und Lesewerkstätten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie ein Atelier für Writers-in-Residence. Neu sind auch hybride bzw. digitale Veranstaltungen fester Teil des Programms.

17. Januar 2022

DER GRIE­CHI­SCHE KUNST­MA­LER UND DICH­TER ALE­KOS FAS­SIA­NOS IST GE­STOR­BEN

Der am 13. Dezember 1935 in Athen geborene griechische Kunstmaler, Schriftsteller und Dichter Alekos Fassianos (Bild) ist am 16. Januar 2022 in Papagou bei Athen gestorben. Er war einer der bekanntesten griechischen Maler der Gegenwart und wurde als «griechischer Picasso» verehrt. In seinen Werken thematisierte Fassianos oft Erotik und Sinnlichkeit, den Sommer, die Mythologie, aber auch Situationen des täglichen Lebens. Er hat seine Werke in mehr als 70 Einzelausstellungen in Griechenland und in vielen europäischen Städten präsentiert. Die Metrostation «Metaxourgio» in Athen wurde mit Kunstwerken von Fassianos ausgestattet. Weniger bekannt ist, dass Fassianos auch Bühnenbilder, Theaterkostüme und Buchillustrationen entwarf.*

17. Januar 2022

DER US-AME­RI­KA­NI­SCHE FO­TO­JOUR­NA­LIST STE­VE SCHA­PI­RO IST GE­STOR­BEN

Der 1934 in New York City geborene US-amerikanische Fotograf Steve Schapiro (Bild) ist am 15. Januar 2022 in Chicago gestorben. Er wurde berühmt durch seine Aufnahmen von Schlüsselmomenten des Civil Rights Movements (darunter der Marsch nach Washington mit Martin Luther King 1963) und Fotos von Filmsets u.a. mit Stars wie Jack Nicholson, Marlon Brando und Barbra Streisand bei Filmen wie «The Godfather» (1972) und «Taxi Driver» (1976). 2017 wurde Schapiro mit dem Lucie Award for Achievement in Photojournalism ausgezeichnet. Seine Werke erschienen in Zeitschriften wie «Time», «Life» und «Rolling Stone».

17. Januar 2022

DAS 37. INT. COUN­TRY MU­SIC FES­TI­VAL 2022 IM AL­BIS­GÜT­LI ZÜ­RICH IST AB­GE­SAGT

Die Verantwortlichen schreiben: «Die Vorfreude auf das 37. Internationale Country Music Festival 2022 war gross, doch leider musste der Entscheid getroffen werden, den Event abzusagen, respektive ins 2023 zu verschieben.» Das Corona-bedingt abgesagte diesjährige Festival war für die Zeit vom 4. Februar bis am 6. März geplant.

17. Januar 2022

SCHLUSS MIT MU­SIK-«SPE­CIALS» IM RA­DIO SRF 3

Am 10. Januar 2022 wurde hier gemeldet, dass der «Reggae Special» von Radio SRF 3 auf April dieses Jahres eingestellt und der seit sechs Jahren dafür zuständige Musikredaktor Lukie Wyniger den Sender verlassen werde. Nun kommt’s – nicht ganz unerwartet – noch viel krasser: Bettina Büsser schreibt auf «medienwoche.ch»: «Ab Ende März 2022 findet der SRF-3-Abend neu ohne die charakteristischen und von Fans heiss geliebten ‚Specials‘ statt. Denn dann startet jeweils ab 20 Uhr ein ’neuer und ganzheitlicher Musikabend‘. Laut Manuel Thalmann, Leiter Jugend & Musik, sollen dabei die verschiedenen Genres der ‚Specials‘ weiterhin abgebildet und thematisiert werden: ‚Der neue Musikabend pflegt einen Umgang mit »fliessenden Grenzen« und sieht darin viel Potenzial.‘ Neu sollen ausserdem Podcast- und YouTube-Angebote dazukommen. Das neue Musikangebot werde kommuniziert, ’sobald alle Details feststehen‘.»

16. Januar 2022

«DRIN­GEN­DER AUF­RUF» ZUR ME­DI­EN­FÖR­DE­RUNG IN DER SCHWEIZ

Mit ihrem am Sonntag lancierten «Dringenden Aufruf» setzen sich über hundert bekannte Schweizer Persönlichkeiten für ein «JA» zum Massnahmenpaket zu Gunsten der Medien am 13. Februar 2022 ein. Unter den Erstunterzeichnenden finden sich viele Kulturschaffende wie z.B. die SchriftstellerInnen Ina Bösch, Isabella Huser, Franz Hohler, Pedro Lenz, Fabio Pusterla und Alex Capus, der Jazzmusiker Franco Ambrosetti, der Filmemacher Nicolas Wadimoff, die Filmemacherin Irene Loebell, die Künstlerin Julia Kubik, der Journalist und Autor Erich Gysling …

16. Januar 2022

UNO SOLL DEN TOD DES IRA­NI­SCHEN SCHRIFT­STEL­LERS BAK­TASH AB­TIN UN­TER­SU­CHEN

Die Nichtregierungsorganisation «Reporter ohne Grenzen» fordert die Vereinten Nationen auf, die Umstände des Todes des iranischen Schriftstellers, Journalisten und Filmemachers Baktash Abtin (Bild) zu untersuchen, der am 8. Januar 2022 im Alter von 47 Jahren in einem Teheraner Gefängnis an Covid-19 gestorben ist. Den Behörden wird vorgeworfen, ihn zu spät medizinisch versorgt zu haben. «Reporter ohne Grenzen» schrieb von einem kriminellen Verhalten, das einem staatlichen Mord gleichkomme.

16. Januar 2022

«PAS­CAL LAM­PERT. KUNST­PREIS BÜND­NER KUNST­VER­EIN 2021»

Ausstellung im Bündner Kunstmuseum Chur, bis am 30. Januar 2022

16. Januar 2022

«FO­KUS-PREIS: KA­RIN REICH­MUTH»

Ausstellung des Glarner Kunstvereins im Kunsthaus Glarus, bis am 6. Februar 2022

16. Januar 2022

«JU­DITH AL­BERT: LIQ­UID TIMES»

Ausstellung in der neu gegründeten Galerie Stans, bis am 13. Februar 2022

15. Januar 2022

«HER­MANN SCHE­RER. KER­BEN UND KAN­TEN»

Ausstellung im Kunstmuseum Basel | Neubau, bis am 18. April 2022

15. Januar 2022

PRO HEL­VE­TIA: AUS­SCHREI­BUNG RE­SI­DEN­ZEN IN VE­NE­DIG UND NEW YORK

Ausschreibung Residenzen im Palazzo Trevisan, Venedig /// Residenzen im Swiss Institute New York

15. Januar 2022

DER ITA­LIE­NI­SCHE MO­DE­SCHÖP­FER NI­NO CER­RU­TI IST GE­STOR­BEN

Der am 25. September 1930 in Biella (Piemont) geborene italienische Modeschöpfer Nino Cerruti (Bild) ist am 15. Januar 2022 in Vercelli gestorben. Er war der Gründer und bis 2001 Inhaber des Modeunternehmens Cerruti. In den Jahren 1964 bis 1970 arbeitete Giorgio Armani, der 1974 sein eigenes Modelabel gründen sollte, als Designer für Cerruti. Cerruti entwarf neben seinen Modekollektionen auch die Kleider zu Filmen und er war offizieller Designer des Ferrari-Teams in der Formel 1.

15. Januar 2022

EU­RO­PEAN MU­SE­UM OF THE YEAR AWARD (EMYA): SECHS SCHWEIZ­ER MUSEEN SIND NO­MINIERT

Der European Museum of the Year Award (EMYA) hat für das Jahr 2022 insgesamt 60 Museen aus ganz Europa nominiert. Darunter sind sechs Schweizer Institutionen. Die EMYA-Jahreskonferenz und die Award Ceremony sind vorgesehen für die Zeit vom 4. bis 7. Mai 2022 in Tartu (Estland).

15. Januar 2022

AUCH 2022 GIB­T’S WIE­DER KEIN TON­ART-FES­TI­VAL IN ALT­DORF

Das Organisationskomitee hat entschieden, die für 25. und 26. März 2022 vorgesehene 15. Auflage des Tonart-Festivals in Altdorf (Uri) abzusagen: «Die wegen dem Corona-Virus herrschende grosse Unsicherheit, ob der Anlass in der geplanten Form durchgeführt werden kann, hat den Ausschlag gegeben», so die Verantwortlichen.

14. Januar 2022

AN­NA MAR­GRIT AN­NEN: «WEIT»

Ausstellung in der Kunsthalle Luzern, bis am 20. März 2022

14. Januar 2022

«TO-GATHER»: DIE AUS­GE­WÄHL­TEN PRO­JEK­TE

Die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia hat 31 von insgesamt 131 eingegangenen Projekten ausgewählt, die im Rahmen der Ausschreibung «To-gather» die Entwicklung und Erprobung neuer Rahmenbedingungen und Methoden für die internationale Zusammenarbeit unterstützen. Erstmals gefördert werden Projekte von 2 bis 3 Jahren Dauer, an denen Kunst- und Kulturschaffende sowie kulturelle Organisationen in der Schweiz und aus den Regionen, in denen Pro Helvetia Verbindungsbüros unterhält, beteiligt sind. Die Fördermassnahmen sollen «Raum für eine kritische Reflexion über die aktuelle Situation schaffen, die gemeinsame Entwicklung von Ideen fördern, die den Austausch zwischen Kulturen gleichberechtigter und nachhaltiger gestalten sowie das Experimentieren mit neuen Formen der Zusammenarbeit ermöglichen».

14. Januar 2022

BE­REITS KONN­TEN 18 PRO­JEK­TE IN­VES­TI­GA­TI­VER RE­CHER­CHEN UND RE­POR­TA­GEN MIT 100’000 FRAN­KEN UN­TER­STÜTZT WER­DEN

Seit dem Start im Juni 2021 konnten durch «Le Pacte – Bündnis für Recherche und Reportage» bereits 18 Projekte investigativer Recherchen und Reportagen mit 100’000 Franken unterstützt werden. Der nächste Termin für Projekteingaben ist der 28. Februar 2022. Die Verabtwortlichen geben nun bekannt: «’Le Pacte – Bündnis für Recherche und Reportage‘ ändert seine Bezeichnung in JournaFONDS. Die Ziele bleiben unverändert: die Recherche- und Reportagekapazitäten Medienschaffender in der Schweiz stärken, indem ihre Investigativprojekte (mit-)finanziert werden. Eine finanzielle Unterstützung bei JournaFONDS beantragen können Medienschaffende aus der ganzen Schweiz und aus allen Mediengattungen, seien es Online-, Print-, Audio-, Videomedien. Die bisherigen Zuwendungen variierten zwischen 1’500 und 10’000 Franken pro Projekt.»

14. Januar 2022

DER SPA­NI­SCHE AR­CHI­TEKT RI­CAR­DO BO­FILL IST GE­STOR­BEN

Der am 5. Dezember 1939 in Barcelona geborene spanische Architekt Ricardo Bofill (Bild) ist am 14. Januar 2022 ebenda gestorben. Zu seinem Team, das er gemeinsam mit seinen Partnern Peter Hodgkinson und Jean-Pierre Carniaux führte, gehörten etwa 60 Mitarbeiter aus 12 Ländern; neben Architekten und Stadtplanern beschäftigte er auch Wissenschaftler, Modellbauer, Innenarchitekten, Möbelbauer und Grafiker. Ricardo Bofill wurde mit zahlreichen internationalen Architekturpreisen ausgezeichnet und war Offizier des französischen Ordre des Arts et des Lettres. 1997 wurde er Ehrenmitglied im Bund Deutscher Architekten BDA.*

14. Januar 2022

DER FRAN­ZÖ­SI­SCHE FIL­ME­MA­CHER JEAN-JAC­QUES BEIN­EIX IST GE­STOR­BEN

Der am 8. Oktober 1946 in Paris geborene französische Filmregisseur, Produzent, Drehbuch- und Buchautor Jean-Jacques Beineix (Bild) ist am 13. Januar 2022 ebenda gestorben. Im Jahre 1981 verwirklichte Jean-Jacques Beineix seinen ersten langen Film: «Diva», der gleich mehrmals bei der Verleihung des César 1982 ausgezeichnet wurde. Im Jahre 1987 wurde sein Film «Betty Blue – 37,2 Grad am Morgen» als bester fremdsprachiger Film für den Oscar nominiert. Jean-Jacques Beineix galt als multitalentierte Figur im zeitgenössischen französischen Kino.* Sein Name wird oft im gleichen Atemzug mit jenen von Luc Besson, Leos Carax und Jean-Jacques Annaud genannt.

13. Januar 2022

DER DEUT­SCHE AU­TOR, RE­GIS­SEUR UND MA­LER HER­BERT ACH­TERN­BUSCH IST GE­STOR­BEN

Der am 23. November 1938 in München als Herbert Schild geborene deutsche Schriftsteller, Dramatiker, Drehbuch- und Hörspielautor, Schauspieler, Filmregisseur und Maler Herbert Achternbusch (Bild) ist im Januar 2022 gestorben. Herbert Achternbusch gilt u.a. als bedeutender Vertreter des deutschen Autorenfilms der 1970er-Jahre. Bei seinen Filmen war er meist Autor, Regisseur, Drehbuchautor und Hauptdarsteller in Personalunion. Zu Achternbuschs sechzigstem Geburtstag ehrte ihn die Stadt München, indem Aphorismen des Künstlers auf Flaggen in der ganzen Stadt zu sehen waren. Das Filmfest München würdigte ihn 2008 mit einer umfassenden Retrospektive. Anlässlich des siebzigsten Geburtstags zeigte das Museum Moderner Kunst in Passau eine umfassende Ausstellung zum malerischen Werk des Künstlers von 1990 bis 2008.* 1982 erhielt Achternbusch den Spezialpreis des Filmfestivals Locarno.

13. Januar 2022

SOU­HEI­LA YA­COUB IST SCHWEI­ZER SHOO­TING STAR 2022

Die Schweizer Schauspielerin Souheila Yacoub (Bild) wird an der 72. Berlinale (10. bis 20. Februar 2022) als European Shooting Star ausgezeichnet. Die Genferin hat mit renommierten Regisseuren wie Gaspard Noé und Phillippe Garrel gearbeitet. Sie ist eine von zehn europäischen SchauspielerInnen mit internationalem Potential, welche von einer Jury für das Talentprogramm der European Film Promotion (efp) ausgewählt wurden.

13. Januar 2022

MO­NI­KA SCHÄ­RER VER­LÄSST «KON­TEXT» VON RA­DIO SRF 2 KUL­TUR

Nach über 30 Jahren Tätigkeit bei DRS und SRF hat sich Monika Schärer (Bild) entschieden, Radio und Fernsehen SRF zu verlassen: Sie hat ihre Stelle beim Hintergrundmagazin «Kontext» von Radio SRF 2 Kultur gekündigt. Ihre Teilzeitstelle wird wieder neu besetzt.

13. Januar 2022

DER «PRIX SWISS­PER­FORM – SCHAU­SPIEL­PREIS 2022» GEHT AN ISA­BEL­LE CAIL­LAT, JU­LI­AN KOECH­LIN, MAR­LISE FI­SCHER UND ES­TEL­LE BRI­DET

Darstellerische Gestaltungskraft und glaubhafte Verkörperung: Isabelle Caillat wird für ihre Hauptrolle in «Cellule de Crise» und Julian Koechlin als Hauptdarsteller in «Neumatt» mit dem «PRIX SWISSPERFORM – Schauspielpreis 2022» ausgezeichnet. Ebenfalls für eine Rolle in der Serie «Neumatt» erhält Marlise Fischer den Preis für die beste Nebendarstellung. Estelle Bridet wird mit einem Spezialpreis für ihre Rolle in «Sacha» ausgezeichnet. Der SchauspielerInnen-Preis der Verwertungsgesellschaft SWISSPERFORM wird seit 2011 im Rahmen der Solothurner Filmtage verliehen.

13. Januar 2022

100’000 FRAN­KEN JÄHR­LICH FÜR VOLKS­KUL­TUR DER SCHWEIZ UND LIECH­TEN­STEINS

Die Interessengemeinschaft Volkskultur Schweiz und Fürstentum Liechtenstein (IGV) verwaltet im Auftrag der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia seit 2013 den Volkskulturfonds. Von diesem Fonds, der aktuell jährlich mit 100’000 Franken ausgestattet ist, können auf Antrag Unterstützungsbeiträge geltend gemacht werden. Mit Pro Helvetia konnte nun eine weitere Leistungsvereinbarung für die Jahre 2021-2024 abgeschlossen werden.

13. Januar 2022

LE­SENS­WER­TES ZU «ME­MO­BA­SE-CH», DEM POR­TAL FÜR DAS AU­DIO­VI­SU­EL­LE ER­BE DER SCHWEIZ

Letztes Jahr startete Memoriav, der Verein zur Erhaltung des audiovisuellen Kulturgutes der Schweiz, mit dem gesamterneuerten Portal «memobase.ch» die eminent wichtige und sehr attraktive Plattform für das audiovisuelle Erbe der Schweiz. Pandemiebedingt konnte dieser Launch leider nur virtuell erfolgen. Mit der empfehlenswerten aktuellen Ausgabe Nr. 27 des «Memoriav Bulletin» soll das Portal jetzt weiteren interessierten Kreisen vorgestellt werden, und dies geschieht mit vielfältigen Beiträgen aus verschiedensten Blickwinkeln.

13. Januar 2022

DER WAK­KER­PREIS 2022 DES SCHWEI­ZER HEI­MAT­SCHUT­ZES GEHT AN DIE GEN­FER GE­MEIN­DE MEY­RIN

Mit dem Wakkerpreis 2022 zeichnet der Schweizer Heimatschutz die Gemeinde Meyrin (GE) aus. «Die Genfer Agglomerationsgemeinde zeigt eindrücklich, wie mit Dialog die Vielfalt als Stärke genutzt werden kann. Damit gelingt es, die Anliegen von Menschen und Natur zusammenzuführen und eine hohe Baukultur mit mehr Biodiversität für alle hervorzubringen», heisst es in der Begründung.

12. Januar 2022

DIE US-AME­RI­KA­NI­SCHE SÄN­GE­RIN RON­NIE SPEC­TOR (THE RO­NET­TES) IST GE­STOR­BEN

Die am 10. August 1943 in East Harlem (New York City) als Veronica Yvette Bennett geborene US-amerikanische Sängerin Ronnie Spector (Bild) ist am 12. Januar 2022 gestorben. Sie wurde als Leadsängerin der Girlgroup The Ronettes bekannt und war anschliessend auch als Solosängerin sowie in Zusammenarbeit mit anderen Musikern (George Harrison, Southside Johnny & the Asbury Jukes, Eddie Money, Misfits usw.) erfolgreich.* Von den Kritikern erhielt sie den Spitzname Bad Girl of Rock’n’Roll. Sie war zeitweilig mit dem Musikmanager Phil Spector verheiratet. Der grösste Hit der Ronettes war «Be My Baby». 1990 veröffentlichte Ronnie Spector unter dem Titel «Be My Baby: How I Survived Mascara, Miniskirts, and Madness, or My Life as a Fabulous Ronette» eine 318 Seiten umfassende Autobiografie. Im Jahr 2012 belegte das Buch Platz 15 in der Liste der «25 Greatest Rock Memoirs of All Time» der Musikzeitschrift «Rolling Stone».

12. Januar 2022

BEA­TRI­CE TO­BLER, WIS­SEN­SCHAFT­LI­CHE LEI­TE­RIN, VER­LÄSST DEN BAL­LEN­BERG

Nach rund zehnjähriger Tätigkeit für das Freilichtmuseum Ballenberg verlässt die wissenschaftliche Leiterin Beatrice Tobler (Bild) per Ende März 2022 den Ballenberg, um eine neue Herausforderung bei den kantonalen Museen Luzern anzunehmen.

12. Januar 2022

NUT­ZUNGS­BI­LANZ SRF 2021: 33,5 PRO­ZENT BEIM TV, 53,7 PRO­ZENT BEIM RA­DIO

Schweizer Radio und Fernsehen SRF zieht zu den Nutzungszahlen für das Jahr 2021 eine positive Bilanz: «Mit einem rekordhohen Marktanteil von 33,5 Prozent im Fernsehen, einem Marktanteil von 53,7 Prozent im Radio sowie einem erneut gesteigerten Interesse für das Audio- und Videoangebot im Web», wie es in der entsprechenden SRF-Medienmitteilung vom Mittwoch heisst.

12. Januar 2022

DIE SCHWEI­ZER RA­DIO- UND TV-NUT­ZUNGS­ZAH­LEN IM ZWEI­TEN SE­MES­TER 2021

Im zweiten Halbjahr 2021 erreichte das lineare Radio an einem Durchschnittstag 77 Prozent der in der Schweiz wohnhaften Bevölkerung ab 15 Jahren. Die Angebote der TV-Anbieter wurden täglich von 61 Prozent der Personen ab 15 Jahren live oder zeitversetzt genutzt. Dies belegen die im Auftrag der Stiftung Mediapulse erhobenen Nutzungsdaten für das zweite Semester 2021. Zusätzlich wurde für das Medium Radio die Intensität der Kopfhörer-Nutzung quantifiziert.

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