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Die vollständig freie und frei zugängliche Schweizer Online-Kultur-Plattform dient seit Januar 2009 auf mehreren Kanälen mit täglich neuen Beiträgen dem Informations- und Meinungsaustausch zur Kultur in der Schweiz.

Bild: Olaf Breuning, The Edge, C-Print, 155 x 124 cm, Courtesy: the artist & Galerie Semiose, Paris – Ausstellung «Humans» im Museum zu Allerheiligen, Schaffhausen, vom 6. Juni bis am 27. September 2026 – Mehr: https://ch-cultura.ch/bildende-kunst-fotografie-grafik-architektur-design/olaf-breuning-humans/ (Bild zur Vergrösserung anklicken)

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27. Januar 2022

«AKO­SUA VIK­TO­RIA ADU-SAN­YAH. MAY I DREAM?»

Ausstellung / Exposition Photoforum Pasquart Biel-Bienne, bis am / jusqu’au 27 März / mars 2022

27. Januar 2022

CO­RO­NA-VI­RUS: DER WAL­LI­SER STAATS­RAT BE­SCHLIESST VER­LÄN­GE­RUNG DER ZU­SÄTZ­LI­CHEN UN­TER­STÜT­ZUNG DER KUL­TUR

Auf Bundesebene wird die Soforthilfe für Kulturschaffende bis zum 31. Dezember 2022 verlängert. Von dieser Verlängerung profitieren auch Transformationsprojekte, die insbesondere Nachhaltigkeitskriterien einbeziehen. Die Entschädigungen für finanzielle Verluste von Kulturunternehmen und KulturakteurInnen sowie die Entschädigungen an kulturelle Amateur-Dachverbände werden ihrerseits so lange verlängert, wie die von den Behörden auferlegten Einschränkungen andauern. Diese Entscheide folgen auf die Anpassung der eidgenössischen Kulturverordnung, deren Massnahmen der Kanton zu 50% finanziert. Der Staatsrat seinerseits beschloss, die zusätzliche Unterstützung der 20%, die nicht vom Bund entschädigt werden, zu verlängern, und bestätigte damit seine Unterstützung für den Kulturbereich.

27. Januar 2022

«DIE RUND 30’000 EIN­TRIT­TE IN DIE­SEM JAHR ENT­SPRE­CHEN IN ET­WA DEN ER­WAR­TUN­GEN»

Gestern Mittwochabend gingen die 57. Solothurner Filmtage mit den Preisverleihungen zu Ende. «Die Gewinnerfilme der drei Wettbewerbe unterstrichen die starke Präsenz der Westschweiz im Gesamtprogramm. Insgesamt konnten für die 57. Ausgabe rund 30’000 Eintritte verzeichnet werden.», schreiben die OrganisatorInnen heute in ihrer abschliessenden Medienmitteilung.

27. Januar 2022

BAR­BA­RA COL­PI WIRD NEUE KOR­RE­SPON­DEN­TIN IN WA­SHING­TON FÜR RA­DIO SRF UND NEWS DI­GI­TAL

Ab Juli 2022 berichtet Barbara Colpi (Bild) als Korrespondentin für Radio SRF und News Digital aus den Vereinigten Staaten.

27. Januar 2022

RA­DIO SRF 1 VER­KÜRZT DAS ABEND- UND NACHT­PRO­GRAMM UM EI­NE STUN­DE

Ab dem 31. Januar 2022 gibt es auf Radio SRF 1 diverse Neuerungen im Abendprogramm: Der Sendeschluss wird um eine Stunde vorgezogen. «Damit werden diverse Formate auf einen publikumsstärkeren Sendeplatz verschoben. Die abendliche Quizsendung ‚Knack&Nuss‘ fällt weg», schreibt SRF heute in einer Medienmitteilung.

26. Januar 2022

«WET SAND», «PRES­QUE» UND «PAS DE DEUX» GE­WIN­NEN DIE FILM­PREI­SE DER 57. SO­LO­THUR­NER FILM­TA­GE

Die 57. Solothurner Filmtage haben heute Abend um 18.30 Uhr im Rahmen der «Soirée de clotûre» im Landhaus Solothurn ihre drei Hauptpreise für Schweizer Langfilme vergeben. Der «Prix de Soleure» geht an den Spielfilm «Wet Sand» von Elene Naveriani. Elie Aufseesser gewinnt mit «Pas de deux» den zum zweiten Mal verliehenen «Opera Prima». «Presque» von Bernard Campan und Alexandre Jollien wird mit dem «PRIX DU PUBLIC» prämiert.

26. Januar 2022

DER DEUT­SCHE MIT­TEL­AL­TER-ROCK-MU­SI­KER BO­RIS PFEIF­FER (IN EX­TRE­MO) IST GE­STOR­BEN

Der 53jährige deutsche Musiker Boris «Yellow» Pfeiffer (Bild) ist nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur nach einer Demonstration gegen die Coronapolitik in Wandlitz bei Berlin gestorben. Pfeiffer war während 24 Jahren Mitglied der weit über Deutschland hinaus sehr erfolgreichen Mittelalter-Rockband In Extremo, bis er und die Gruppe sich im Mai letzten Jahres voneinander trennten. Zum Tod Pfeiffers schreibt die Band jetzt auf Facebook: «Bestürzt und mit Bedauern haben wir vom Tod unseres langjährigen Weggefährten Boris erfahren. 24 Jahre gemeinsam auf der Bühne waren mehr als nur ein Moment.» Pfeiffer spielte unter anderem Dudelsack, Drehleier, Schalmeien und Nyckelharpa. Die Band In Extremo (kurz InEx) hat bis jetzt weit über 1,5 Millionen Tonträger verkauft.

26. Januar 2022

«BUN­DES­ORD­NER 2021»

Radio SRF 1, «Spasspartout» vom heutigen Mittwoch, 20.03 Uhr

25. Januar 2022

«AF­FE IM LOCK­DOWN»

«Fokus-Preis: Karin Reichmuth» – Ausstellung des Glarner Kunstvereins im Kunsthaus Glarus, bis am 6. Februar 2022

25. Januar 2022

EX­PLO­SI­VE SCHÄT­ZE UN­TER DEM VER­WUN­SCHE­NEN SCHLOSS BRES­TENBERG

Die Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte (SKKG) mit Sitz in Winterthur wurde 1980 durch den vor drei Jahren gestorbenen Multimillionär Bruno Stefanini gegründet. Geschätzte 80’000 Kunstwerke und Kuriositäten finden sich in seinem über diverse Domizile verteilten Nachlass. Die SKKG will die Sammlungen jetzt an einem Ort zusammenführen und durchleuchtet zu diesem Zweck sämtliche Bestände. Auch jene in den Kellergeschossen von Schloss Brestenberg. Und sie stiess dort auf Explosives.

25. Januar 2022

«DAS SKI­VI­RUS. EI­NE SPU­REN­SI­CHE­RUNG»

«Biwak#29»: Ausstellung im Alpinen Museum der Schweiz, Bern, bis am 1. Mai 2022

25. Januar 2022

STADT ZÜ­RICH: NEU­ES KUL­TUR­FÖR­DER­SYS­TEM

Zentrales Element des neuen Fördersystems der Stadt Zürich ist die Konzeptförderung. Mit dieser werden Tanz- und Theaterinstitutionen sowie Künstlerinnen und Künstler der freien Szene über mehrere Jahre aufgrund der von ihnen eingereichten Konzepte gefördert. Über die Konzeptförderung werden Förderbeiträge mit verschiedenen Laufzeiten gesprochen: für Institutionen 6 Jahre, für Gruppen und Einzelkünstlerinnen und -künstler 2 oder 4 Jahre. Die eingereichten Konzepte werden von einer unabhängigen Jury beurteilt. Über die 6-jährigen Konzeptförderbeiträge entscheidet der Gemeinderat, über die 2- und 4-jährigen der Stadtrat.

25. Januar 2022

AUF­RUF AN SAMM­LER/IN­NEN: ER­BE­TEN SIND HIN­WEI­SE FÜR WERK­VER­ZEICH­NIS GIO­VAN­NI GE­NUC­CHI

Die Stiftung Atelier Genucchi plant, das gesamte Kunstschaffen des Tessiner Bildhauers Giovanni Genucchi (1904–1979) zu inventarisieren, aufzuarbeiten, zu dokumentieren und in ein Werkverzeichnis zu überführen. Die meisten Modelle von Giovanni Genucchi befinden sich bereits in der Stiftung, es gibt jedoch einige Holz-, Stein- und Bronzeobjekte in Privatbesitz, deren Nachweise unbekannt sind.

25. Januar 2022

BI­EN­NA­LE AR­TE VE­NE­ZIA 2022: SCHWEI­ZER PA­VIL­LON MIT «THE CON­CERT» VON LA­TI­FA ECHAKHCH

Die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia hat die Künstlerin Latifa Echakhch ausgewählt, um die Schweiz an der Kunstbiennale 2022 in Venedig zu repräsentieren. Das Projekt «The Concert» wurde in Zusammenarbeit mit dem Komponisten und Perkussionisten Alexandre Babel sowie dem Kurator Francesco Stocchi konzipiert und umgesetzt. Die Ausstellung wird von einer Schallplatte sowie einem Buch begleitet, welches die Überlegungen und Diskussionen vertieft, die rund um das Projekt stattgefunden haben. Die Biennale läuft vom 23. April bis am 27. November 2022.

25. Januar 2022

DER GE­SCHÄFTS­FÜH­RER DA­NI LAN­DOLF VER­LÄSST DIE SO­LO­THUR­NER LI­TE­RA­TUR­TA­GE

Nora Zukker berichtet heute Montag in den «Tages-Anzeiger»-Zeitungen, dass Dani Landolf (Bild) heute überraschend seinen Rücktritt als Geschäftsführer der Solothurner Literaturtage bekannt gegeben habe. Er werde nach dem diesjährigen Festival Ende Mai, nach nur zwei Ausgaben, wieder gehen.

24. Januar 2022

ZUM TOD DES FRAN­ZÖ­SI­SCHEN CO­MIC­ZEICH­NERS JEAN-CLAU­DE MÉ­ZIÈ­RES

Der am 23. September 1938 in Paris geborene französische Künstler und Comiczeichner Jean-Claude Mézières (Bild) ist am 23. Januar 2022 gestorben. Populär wurde Mézières durch seine Comicserie «Valerian & Veronique», für die er 1984 mit dem Grossen Preis des Festivals in Angoulême («Prix Alfred») geehrt wurde.* 2018 erhielt Mézières den Sonderpreis für ein herausragendes Lebenswerk des Max-und-Moritz-Preises. Für den Film «Das fünfte Element» (1997) entwickelte Jean-Claude Mézières zusammen mit Jean Giraud das Design. Mézières hat ein eigenes Genre erschaffen, weltweit ZeichnerInnen beeinflusst und Filmleute wie Luc Besson und George Lucas ganz wesentlich inspiriert.

24. Januar 2022

CY­RIL TIS­SOT VER­LÄSST DIE GE­SCHÄFTS­STEL­LE VON T. THEA­TER­SCHAF­FEN SCHWEIZ BE­REITS WIE­DER

Im Juli 2021 trat Cyril Tissot (Bild) die Stelle als neuer Geschäftsleiter von t. Theaterschaffen Schweiz an. «Inzwischen haben wir beidseitig festgestellt, dass unsere Erwartungen und Vorstellungen nicht zusammenpassen. Wir haben daher in gegenseitigem Einvernehmen beschlossen, das Arbeitsverhältnis wieder aufzulösen.», schreibt der national tätige Berufsverband aller AkteurInnen im professionellen freien Theater heute auf seiner Webseite. Er dankt Tissot «für sein Engagement und seine wichtigen Impulse im Interesse unseres Verbandes» und verspricht, «bis zur Neubesetzung der Geschäftsleitung mittels einer Interimslösung den Verbandsbetrieb sicherzustellen».

24. Januar 2022

SCHWEI­ZER FILM­PREIS 2022: DIE NO­MI­NIER­TEN STE­HEN FEST

Die Nominierten für den Schweizer Filmpreis 2022 wurden heute Montag im Rahmen der «Nacht der Nominationen» der Solothurner Filmtage bekannt gegeben. Die Verleihung des Schweizer Filmpreises 2022 ist für den 25. März in der Halle 622 in Zürich geplant.

24. Januar 2022

DER FRAN­ZÖ­SI­SCHE MO­DE­DE­SI­GNER UND FO­TO­GRAF THIER­RY MUG­LER IST GE­STOR­BEN

Der am 21. Dezember 1948 in Strassburg geborene französische Modedesigner, Kostümbildner, Autor, Regisseur und Fotograf Manfred Thierry Mugler (Bild) ist am 23. Januar 2022 gestorben. Er war Gründer des Mode- und Kosmetikunternehmens Thierry Mugler SAS mit Sitz in Paris, das sich seit 1997 vollständig im Besitz von Clarins befindet.*

23. Januar 2022

DER DEUT­SCHE SCHAU­SPIE­LER HART­MUT BE­CKER IST GE­STOR­BEN

Der am 6. Mai 1938 in Berlin geborene deutsche Schauspieler, Drehbuchautor, Dramatiker und Synchronsprecher Hartmut Becker (Bild) ist am 22. Januar 2022 ebenda gestorben. Sein Kinodebüt gab Becker mit der Rolle des Clark in Michael Verhoevens Film «o.k.», der als offizieller deutscher Beitrag bei den Internationalen Filmfestspielen 1970 in Berlin für erhebliches Aufsehen sorgte. Auch im darauffolgenden Jahr war Becker mit seinem zweiten Kinofilm «Wer im Glashaus liebt … Der Graben» (ebenfalls von Michael Verhoeven und mit Senta Berger) bei den Filmfestspielen vertreten. Seitdem gehörte er zu den gefragten Schauspielern im Film- und Fernsehbereich und an deutschsprachigen Theatern.*

23. Januar 2022

DER DEUT­SCHE JAZZ­MU­SI­KER EMIL MAN­GELS­DORFF IST GE­STOR­BEN

Der am 11. April 1925 in Frankfurt am Main geborene deutsche Jazzmusiker (er spielte Akkordeon, Klarinette, Saxofon, Flöte) ist am 20. Januar 2022 ebenda gestorben. Mit seinem kräftigen Alto-Ton und fein ziselierten Linien zählte er gemäss dem Musikjournalisten Martin Kunzler «zu den profiliertesten, vielseitigsten Solisten des deutschen Jazz». Aufgrund seines Eintretens für den Jazz wurde er mehrfach von der Gestapo schikaniert und Anfang 1943 verhaftet und für 14 Tage interniert. Nach Wehrmacht und Kriegsgefangenschaft schloss sich Mangelsdorff 1949 der Frankfurter Jazzszene an und spielte mit vielen unterschiedlichen Gruppierungen.* Der bereits im Jahr 2005 gestorbene, auch hierzulande berühmte Jazzposaunist Albert Mangelsdorff war sein jüngerer Bruder.

23. Januar 2022

«COL­LEC­TION­NER, CO­PIER, CRÉER – LES DES­SINS PRÉ­PA­RA­TOIRES DANS L’ATE­LIER DE HANS RU­DOLF LANDO»

Exposition Vitromusée Romont, jusqu’au 18 avril 2022 – Ausstellung im Vitromusée Romont, bis am 18. April 2022

23. Januar 2022

«DU PRÉ­CIEUX AU QUO­TI­DIEN. LE VERRE PLAT DANS L’AR­CHI­TEC­TURE»

Exposition Vitromusée Romont, jusqu’au 20 mars 2022 – Ausstellung im Vitromusée Romont, bis am 20. März 2022

23. Januar 2022

JU­DITH HOF­STET­TER UND DA­VID LAN­DOLF (LICHT­SPIEL) SONN­TAGS-GÄS­TE BEIM «RE­GI BE FR VS»

Wie hier bereits gemeldet ging der «Prix d’honneur» der 57. Solothurner Filmtage an David Landolf und Judith Hofstetter (Bild), stellvertretend für das ganze Team der Kinemathek Lichtspiel in Bern und «für eine Institution, die als professionelles Filmarchiv, lebendiges Museum und nicht zuletzt auch als Kino die Schweizer Kulturlandschaft bereichert», wie die Solothurner Filmtage mitteilten. Der mit 10’000 Franken dotierte Preis wird seit 2003 von den Gemeinden im solothurnischen Wasseramt gestiftet. Judith Hofstetter und David Landolf waren diesen Sonntagabend Gäste beim «Regionaljournal Bern Freiburg Wallis» von Radio SRF.

23. Januar 2022

FÜR AN­DREA PFÄH­LER – SCHAU­SPIE­LE­RIN, RE­GIS­SEU­RIN, THEA­TER­PÄD­AGO­GIN

Radio SRF 2 Kultur, «Musik für einen Gast» vom heutigen Sonntag, 12.38 Uhr / Wiederholung am Samstag, 29. Januar 2022, 11.03 Uhr

22. Januar 2022

«GEOR­GIA O’KE­EF­FE»

Ausstellung in der Fondation Beyeler, Riehen / Basel, vom 23. Januar bis am 22. Mai 2022

22. Januar 2022

57. SO­LO­THUR­NER FILM­TA­GE: «UP­CO­MING AWARD NIGHT»

«Upcoming» will dem jungen Schweizer Filmschaffen seinen Platz geben und stellt zu diesem Zweck neue Talente ins Rampenlicht: Studierende aus den Filmschulen und junge AutodidaktInnen, die ihren ersten, zweiten oder dritten Kurzfilm präsentieren. «Upcoming» besteht aus drei Hauptprogrammen: den Filmprogrammen «Upcoming Talents» und «Best Swiss Video Clip» mit je einem eigenen Wettbewerb sowie dem Workshop «Upcoming Lab», welcher zum Ziel hat, den jungen Talenten mit einem Mentoringprogramm den Einstieg ins Berufsleben zu erleichtern. Am Samstag war die diesjährige «Upcoming Award Night».

22. Januar 2022

«BEST SWISS VIDEO CLIP 2022»: DAS ON­LINE-VOT­ING BE­GIN­NT

Das Rennen um den Titel des besten Schweizer Musikvideos ist eröffnet. m4music, das Popmusikfestival des Migros-Kulturprozents, die Solothurner Filmtage und die Fondation Suisa suchen den «Best Swiss Video Clip 2022». Zu gewinnen gibt es einen Jury- sowie einen Publikumspreis. Das Publikum kann für den persönlichen Favoriten ab sofort online abstimmen. Die GewinnerInnen der beiden mit je 5’000 Franken dotierten Auszeichnungen werden anfangs März 2022 verkündet.

22. Januar 2022

DIE STIF­TUNG ERB­PRO­ZENT KUL­TUR VER­GIBT 30’000 FRAN­KEN AN DAS GE­PLAN­TE ON­LINE-KUL­TUR­MA­GA­ZIN «FRI­DA»

Die Stiftung Erbprozent Kultur vergibt 30’000 Franken aus dem Fördergefäss «Vertrauen» an das geplante Kulturmagazin «Frida», das im Frühling 2022 online gehen soll. Die Lancierung von «Frida» sei «eine wegweisende und mutige Initiative für ein zeitgemässes Medium und eine einzigartige Plattform für die Vielfalt des künstlerischen Schaffens, das sich der vertieften Vermittlung von Kultur widmet». Erbprozent Kultur vertraue den MacherInnen, sage «Go!» und ermutige sie, den eingeschlagenen Weg konsequent zu gehen.

22. Januar 2022

ZUM TOD DES MÖNCHS, ZEN-MEIS­TERS UND DICH­TERS THICH NHAT HANH

Der am 11. Oktober 1926 als Nguyễn Xuân Bảo in Thừa Thiên (Region Annam, Französisch-Indochina) geborene vietnamesische buddhistische Mönch, Zen-Meister, Schriftsteller und Lyriker Thích Nhất Hạnh (Bild) ist am 22. Januar 2022 in Huế (Vietnam) gestorben. Neben dem Dalai Lama war der Autor zahlreicher Bücher ein zeitgenössischer Repräsentant der buddhistischen Lehre und schon seit seiner Jugend dezidierter Vertreter eines «engagierten Buddhismus». Retreats und Vorträge führten ihn rund um die Welt.* Am 22. Januar 2022, genau um Mitternacht, starb Thích Nhất Hạnh im Từ Hiếu-Tempel in Vietnam.**

22. Januar 2022

DIE BRA­SI­LIA­NI­SCHE SÄN­GE­RIN EL­ZA SOARES IST GE­STOR­BEN

Die am 23. Juni 1930 in Rio de Janeiro geborene brasilianische Samba-Sängerin Elza Soares (Bild) ist am 20. Januar 2022 ebenda gestorben. Sie zählte neben Clara Nunes und Beth Carvalho zu den bedeutendsten Interpretinnen des Samba. Elza Soares’ Leben war Thema des 2000 erschienenen Musicals «Crioula», für das unter anderem Chico Buarque und Chico César Lieder komponiert haben. In ihrem 2002 erschienenen Album «Do cóccix até o pescoço» arbeitete sie mit brasilianischen Musikern der Gegenwart wie Seu Jorge und Carlinhos Brown zusammen. 2005 wirkte Elza Soares in dem Dokumentarfilm «Brasileirinho» über die Musik des Choro von Mika Kaurismäki mit.*

21. Januar 2022

ZUM TOD DES US-AME­RI­KA­NI­SCHEN ROCK­SÄN­GERS UND SCHAU­SPIE­LERS ME­AT LO­AF

Der am 27. September 1947 als Marvin Lee Aday in Dallas (Texas) geborene US-amerikanische Rock-Sänger und Schauspieler Meat Loaf (englisch für Hackbraten) ist am 20. Januar 2022 gestorben. Er war bekannt für seine kraftvollen und theatralischen Konzertauftritte. In seiner über sechs Jahrzehnte währenden Karriere wurden seine Alben mehr als 100 Millionen Mal verkauft. Darüber hinaus wirkte er in über 65 Filmen mit.* 1993 wurde Meat Loaf für seinen wohl berühmtesten Song «I’d Do Anything for Love (But I Won’t Do That)» mit einem Grammy ausgezeichnet. Erste Reaktionen zum Tod von Meat Loaf:

21. Januar 2022

GE­SUCHT: CO-CHEF­RE­DAK­TOR/IN FÜR «041 – DAS KUL­TUR­MA­GA­ZIN», «NULL41.CH» UND DIE «LI­TE­RA­TUR­PAU­SE» IN LU­ZERN

Per 1. Juni 2022 sucht die IG Kultur Luzern eine/n Co-ChefredaktorIn für «041 – Das Kulturmagazin», «null41.ch» und die «Literaturpause» mit einem Pensum von 50 bis 60% Prozent. Die Bewerbungsfrist ist am 31. Januar 2022.

21. Januar 2022

NEU DI­GI­TA­LI­SIER­TE ZEIT­SCHRIF­TEN AUF «E-PE­RI­ODI­CA.CH»

«E-Periodica.ch» ist die Online-Plattform für Schweizer Zeitschriften. Sie ist ein Service der ETH-​Bibliothek Zürich. Das Themenspektrum reicht von Naturwissenschaften über Architektur, Mathematik, Geschichte, Geografie, Kunst und Kultur bis hin zu Umwelt und Sozialpolitik. Auf «E-​Periodica.ch» sind frei zugängliche Zeitschriften vom 18. Jahrhundert bis heute zu finden. Das Angebot wird laufend erweitert und durch aktuelle Ausgaben ergänzt. Neu sind rund zwanzig Schweizer Zeitschriften zu verschiedenen Fachbereichen sowie verschiedene St.Galler Zeitschriften dazu gekommen.

20. Januar 2022

ZUM TOD DES DEUT­SCHEN FILM­SCHAU­SPIE­LERS UND AU­TORS HAR­DY KRÜ­GER

Der am 12. April 1928 in Berlin geborene deutsche Filmschauspieler, Hörspielsprecher, Synchronsprecher und Schriftsteller Eberhard August Franz Ewald «Hardy» Krüger (Bild) ist am 19. Januar 2022 in Palm Springs (USA) gestorben. Er war einer der erfolgreichsten deutschen Schauspieler der 1950er- und 1960er-Jahre. Nachdem er sich in Deutschland als Filmstar etabliert hatte, wurde er durch internationale Filmproduktionen wie «Einer kam durch», «Hatari!», «Der Flug des Phoenix», «Barry Lyndon», «Die Brücke von Arnheim» und «Die Wildgänse kommen» weltbekannt.* Daneben moderierte er Fernsehsendungen und veröffentlichte mehrere Romane, Erzählungen und Erlebnisberichte. Erste Reaktionen zum Tod von Hardy Krüger:

20. Januar 2022

«GLAS & GLO­RIA. FENS­TER­KUNST IM THUR­GAU»

Jahresthema 2022 für die Aktivitäten im Historischen Museum Thurgau, Schloss Frauenfeld

20. Januar 2022

«BURKI – 40 ANS DE DES­SIN DE PRESSE, SANS TEXTE…»

Exposition Espace Arlaud, Lausanne, du 21 janvier au 17 avril 2022

20. Januar 2022

«20/21 SYN­CHRON»: EIN LE­SE­BUCH ZUR LI­TE­RA­TUR DER MEHR­SPRA­CHI­GEN SCHWEIZ

Am 14. Januar 2022 ist es erschienen: das «Lesebuch zur Literatur der mehrsprachigen Schweiz von 1920 bis 2020», herausgegeben von Charles Linsmayer, mit Texten und Kurzbiographien von 135 Autorinnen und Autoren und Bildern von Yvonne Böhler und Manfred Utzinger. Von Arno Camenisch bis Hansjörg Schneider, von Melinda Nadj Abonji bis Ella Maillart, von Thomas Hürlimann bis Agota Kristóf, von Robert Walser bis Blaise Cendrars und von Luisa Famos bis Erika Burkart umfasst das Lesebuch Prosatexte und Gedichte von Schweizer Autorinnen und Autoren des Zeitraums 1920 bis 2020. «20/21 synchron» wird am 21. Januar 2022 um 20 Uhr im Theater an der Effingerstrasse in Bern vorgestellt.

20. Januar 2022

AUS­SCHREI­BUNG «ZWEI­TES STAND­BEIN»

Die Schweizerische Interpretenstiftung (SIS) und SWISSPERFORM unterstützen Interpretinnen und Interpreten darin, sich ein zweites Standbein zu ihrer kulturellen Tätigkeit aufzubauen, und sie finanzieren dazu gezielt Weiterbildungen. Idealerweise erweitert diese das aktuelle berufliche Feld, sprich: sie knüpft an vorhandene Kompetenzen und Stärken an.

19. Januar 2022

ZUM TOD DES FRAN­ZÖ­SI­SCHEN SCHAU­SPIE­LERS GASPARD UL­LIEL

Der am 25. November 1984 in Boulogne-Billancourt geborene französische Schauspieler Gaspard Ulliel (Bild) ist am 19. Januar 2022 infolge eines Skiunfalls in Grenoble gestorben. Ab Mitte der 1990er-Jahre war er in mehr als zwanzig Film- und Fernsehproduktionen, mehrheitlich Dramen, zu sehen. Internationale Bekanntheit erreichte er unter anderem mit Hauptrollen in den Kinofilmen «Mathilde – Eine grosse Liebe» und «Hannibal Rising – Wie alles begann». Für die erstgenannte Rolle wurde er 2005 mit dem französischen Filmpreis César ausgezeichnet.* Im Jahr 2015 wurde Gaspard Ulliel als Chevalier de l’ordre des Arts et des Lettres geehrt.

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