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5. April 2011

Zur Festnahme des Künstlers Ai Weiwei

Amnesty International: «Die Festnahme von Chinas bekanntestem Künstler und Regimekritiker Ai Weiwei ist eine besorgniserregende Entwicklung.»

Bild: Ai Weiwei, 2009. Foto: © Bert van Dijk

Amnesty International schreibt:

«Die Festnahme von Chinas bekanntestem Künstler und Regimekritiker Ai Weiwei ist eine besorgniserregende Entwicklung. In den vergangenen Monaten ist die chinesische Regierung verstärkt gegen KritikerInnen vorgegangen und hat bereits Dutzende Aktivisten festgenommen.»

Die Polizei hat Ai Weiwei am 3. April am Flughafen in Peking verhaftet. Seine Frau und mehrere Mitarbeitende seines Ateliers wurden am Wochenende ebenfalls für kurze Zeit festgehalten.

«Ai Weiwei war noch nicht einmal an den Aufrufen zu ‚Jasmin-Protesten‘ beteiligt. Es scheint keinen anderen Grund für seine Festnahme zu geben, als dass die Machthaber demonstrieren wollen, dass in China die Zeit für offenen Dissens vorbei ist», sagte Sam Zarifi, Experte für den asiatisch-pazifischen Raum bei Amnesty International.

Seit Ende Februar von den Protestbewegungen in Nahost und Nordafrika inspirierte Aufrufe zu einer chinesischen «Jasmin-Revolution» im Internet zirkulieren, hat die chinesische Regierung Dutzende Aktivisten, Anwälte und Blogger festgenommen.

«Wir haben bereits gesehen, welche abschreckende Wirkung die im Zusammenhang mit der ‚Jasmin-Revolution‘ stehenden Festnahmen in den vergangenen Monaten auf chinesische MenschenrechtsverteidigerInnen und Online-Aktivisten hatten. Ai Weiweis Inhaftierung bedeutet eine weitere Verschärfung der Lage», sagte Sam Zarifi.

Und weiter: «Wenn die Machthaber diesen weltberühmten Künstler am helllichten Tag am Pekinger Flughafen abführen, ist es erschreckend, daran zu denken, wie sie andere, weniger bekannte Regimekritiker behandeln könnten.»

ai

Kontakt:

http://www.amnesty.ch/de/laender/asien-pazifik/china/dok/2011/festnahme-ai-weiwei

www.amnesty.org (auf Englisch)

—

Mehr:

http://www.derbund.ch/kultur/kunst/Ein-Verlust-fuer-China/story/12795882

http://de.wikipedia.org/wiki/Ai_Weiwei

http://www.faz.net/s/RubEBED639C476B407798B1CE808F1F6632/Doc~E0375225575F1454B9129E00BBF1D8DB2~ATpl~Ecommon~Scontent.html

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,754872,00.html

http://twitter.com/aiwwenglish

http://aiwwenglish.tumblr.com/

—

Ai Weiwei

on Twitter in English (beta)

艾未未

中文推特

Sunday, April 3, 2011

One hour ago a bunch of police came to Ai Weiwei Studios at Caochangdi FAKE 258 with a search warrant and 8 staff members were taken away to Bejiing Chaoyang District Nangao police station for questioning: Xuye, Qian Feifei, Dongjie, Xiaowei, Xiaoxie, XingruiJiangli, Xiaopang Zhizi. Lu Qing is with the police at home. There are now police in front of the studio and no one is allowed to enter. Ai Weiwei was detained at Beijing Capital Airport 3 hours ago and [we] have been unable to contact him. (This is an assistant tweeting).

一小时前来了一批 警察出示搜查令,来到艾未未工作室草场地发棵258号,带走了8个工作人员至北京朝阳区南皋派出所问话:徐烨,钱飞飞,董姐,小伟,小谢,邢锐,蒋立,小 胖侄子。路青一人与警方在家,现在工作室前后门均有警察,无法进出。艾未未在北京机场已被扣押3小时,无法联系。(未未助手)

——-

Lu Qing is Ai Weiwei’s wife.

Please note this is a rough translation only – corrections needed.

—

Nachträge vom 9.4.11:

SF 1, «Kulturplatz» vom 6.4.11

-> http://www.videoportal.sf.tv/video?id=11cf1410-18ff-4644-a3f0-9ac00c720e67

Radio DRS 1, «Echo der Zeit» vom 7.4.11

Welle der Repression gegen Bürgerrechtler in China

Chinas Regierung hat der Welt erklärt, wieso der Künstler Ai Weiwei verhaftet wurde: wegen Wirtschaftsdelikten. Chinesische Menschenrechtsgruppen sehen das anders.

-> http://www.drs.ch/lib/player/radio.php?audiourl=rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/drs1/echoderzeit/2011/04/110407_echo_05_kirchner.mp3&sg=10000008&sh=10174930&type=popup&skin=srdrs

«NZZ Online», 8.4.11

Die Kunst des Grenzgängertums

Im Westen wird Ai Weiwei als Hoffnungsträger der Freiheit gefeiert, doch in China kennt ihn kaum jemand

-> http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/kunst_architektur/die_kunst_des_grenzgaengertums_1.10171822.html

«Tages Anzeiger» / «Der Bund» online, 9.4.11:

-> http://www.derbund.ch/kultur/architektur/Der-maechtige-Staat-hat-grosse-Angst-/story/15634129

-> http://www.derbund.ch/kultur/diverses/Kunsthaus-Bregenz-sorgt-sich-um-Ai-Weiwei-/story/29681780

 

 

 

 

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 5. April 2011
  • Politik und Gesellschaft

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