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18. Oktober 2010

PREISGEKRÖNTER «KLEMENS»

Hörspiel von Markus Werner (Bild)

Im deutschen Zons finden jedes Jahr die «Hörspieltage für regionales Hörspiel» statt. Schweizer Radio DRS ist dort ein regelmässiger Gast und hat immer wieder einen der ersten Plätze im Wettbewerb belegt. Dieses Jahr schwang das DRS 1-Hörspiel «Klemens» von Markus Werner oben aus, ex aequo mit «Alles ist Erpel», einem Märchen in Berliner Mundart. 

«Bei der bereits 16. Vergabe des Hörspielpreises konnte sich die Fachjury um Christian Hörburger nicht für einen ersten Preisträger entscheiden – und kürte gleich zwei Beiträge zu Siegern. Den mit 2’500 Euro dotierten ersten Preis teilen sich Markus Werner und Holger Siemann. Stellvertretend für die verhinderten Hörspiel-Autoren nahmen ihre Redakteure und Regisseure den Preis in Empfang: Geri Dillier vom Schweizer Radio DRS 1 stellte dabei das Hörspiel ‚Klemens‘ vor, in dem ein Bauer in einem schweizerischen Dialekt einen Monolog über Gott und die Welt führt – in einer Sprache, die es erlaubt, ‚ihm direkt in den Kopf zu schauen»‘, wie Dillier betont.»

Quelle: http://www.ngz-online.de/dormagen/nachrichten/Zwei-erste-Hoerspielpreise-fuer-Mundart-Autoren_aid_854653.html

In der Erzählung von Markus Werner steht der starke Monolog des alten Bauern Klemens Thalmann im Zentrum. Er geht im Stall von Kuh zu Kuh, melkt sie und lässt dabei sein Leben Revue passieren.

Klemens Thalmann hadert, schimpft, flucht, er ist – wie seine Haushälterin Kläri meint – ein alter «Muderi». Aber immer mehr kommt hinter der Bitterkeit der verletzte und verletzliche Kern von Klemens zum Vorschein: der Tod seiner Frau, die früh verstorbene Tochter, seine Schwermut …

«Klemens»

Von: Markus Werner

Mit: Hanspeter Müller-Drossaart (Klemens)

Musik: Roland von Flüe

Mundartfassung und Regie: Geri Dillier

Produktion: SR DRS 2009

Dauer: 45′

Link zur Radiosendung:

http://www.drs1.ch/www/de/drs1/sendungen/hoerspiel-drs-1/2667.sh10149669.html

Ausschnitt hören (4:49)

 

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 18. Oktober 2010
  • Radio und TV

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