ch-cultura.ch
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci

6. Oktober 2020

SRF BAUT BIS 2022 116 VOLLZEITSTELLEN AB

SRF-Direktorin Nathalie Wappler (Bild) informierte die SRF-Mitarbeitenden heute Dienstag über die Sparvorgaben für die nächsten zwei Jahre sowie weitere Schritte zur sogenannten «Transformation» im Rahmen von «SRF 2024». In der entsprechenden Medienmitteilung steht zu lesen: «Aufgrund der rückläufigen Werbeeinnahmen sowie der laufenden Transformation muss SRF die Anzahl Vollzeitstellen bis 2022 reduzieren. Im Programm sind zugunsten des Aufbaus neuer Angebote weitere Verzichte nötig. Um die Entwicklung der neuen Organisation von SRF voranzutreiben, die ab 1. April 2021 in Kraft treten soll, hat die Direktorin Interimsleitende für zentrale neue Abteilungen und Bereiche ernannt.»

Bild: Nathalie Wappler, Direktorin SRF – Foto: © SRF / Roberto Crevatin

Gemäss heutiger Planung führen die für SRF nötigen Einsparungen bis im Jahr 2022 zu einer Reduktion von 116 Vollzeitstellen – von heute 2’292 Vollzeitstellen auf 2’176 Vollzeitstellen. Der Abbau betrage jedoch insgesamt 211 Vollzeitstellen, weil SRF gleichzeitig 95 neue Stellen schaffen will. «Diese neuen Berufsbilder und Kompetenzen brauchen wir dringend, wenn uns die Transformation gelingen soll», so Nathalie Wappler. Daneben seien 100 Umschulungen vorgesehen; das nötige Weiterbildungsbudget sei bereitgestellt.

Der Abbau werde in zwei Etappen erfolgen: 66 Stellen sollen im Januar 2021 abgebaut werden, 145 Stellen im Herbst 2021. Natürliche Fluktuation und (Früh-)Pensionierungen sollen Entlassungen so weit wie möglich verhindern – dennoch muss SRF gemäss Wappler mit 25 Kündigungen in der ersten und 95 Kündigungen in der zweiten Etappe rechnen. Die heute präsentierten Pläne zum Stellenabbau gelten unter Vorbehalt eines Konsultationsverfahrens. Die SRG sehe in Absprache mit ihrem Sozialpartner zusätzlich zum Sozialplan spezielle Begleitmassnahmen im Bereich der beruflichen Umschulung und der freiwilligen Frühpensionierung vor, steht in der Mitteilung zu lesen.

Weitere Verzichte im Programm

Bereits im August 2020 hat SRF über Anpassungen im Angebot ab 2021 informiert – Massnahmen zum Abbau und Massnahmen zum Aufbau im Sinn der sogenannten Transformation. Zugunsten des Aufbaus neuer Angebote seien weitere Anpassungen im Programm nötig, die fürs Publikum ab 2021 sicht- und hörbar sein werden, heisst es in der Mitteilung:  

«Im linearen Programm konzentriert SRF die Mittel noch stärker auf die Hauptsendezeiten. Darum sind ab Sommer 2021 anstelle der Vorabendsendung ‚Mini Schwiiz, dini Schwiiz‘ auf SRF 1 unterschiedliche Formate nach dem Grundkonzept ‚Mini …, dini …‘ geplant. Ausserdem sieht SRF im  Sommer- und Feiertagsprogramm weniger Neuproduktionen vor. Im Rahmen der bereits kommunizierten Reduktion von Übertragungen externer Veranstaltungen werden auch das Basel Tattoo und das Zirkusfestival Monte Carlo nicht mehr übertragen. Im Radio verzichtet SRF auf die Sendungen ‚Zwischenhalt‘, ‚Blickpunkt Religion‘ und ‚Morgengeschichte‘. Verändern wird sich auch das Literaturangebot bei Radio SRF 2 Kultur: Die Sendung ’52 beste Bücher‘ wird im nächsten Jahr abgelöst durch ein ganzheitlich neu aufgestelltes Literaturangebot.»

Damit SRF die notwendigen Einsparungen erzielen kann, seien in den Inhaltsabteilungen weitere Anpassungen nötig, teils verbunden mit Entwicklungsaufträgen an Redaktionen.

Sandra Manca verlässt SRF

Aufgrund der anstehenden Veränderungen in der Organisation von SRF hat Direktorin Nathalie Wappler entschieden, die Leitung von SRF News neu zu besetzen. Sandra Manca verlässt SRF (vgl. separater Artikel).

Interimsleitungen festgelegt

Ab 1. April 2021 soll die Organisation von SRF das neue Betriebsmodell stützen, das im Rahmen des «Transformationsprojekts SRF 2024» entwickelt wurde. Dies erfordere verschiedene Neuerungen und Neuzuteilungen. Zu den zentralen Bewegungen gehören laut Mitteilung der Aufbau der neuen Abteilungen Audience sowie Distribution und die Auflösung der bisherigen Abteilungen Programme und Digital. 

Der Aufbau der neuen Organisation sei ein laufender Prozess – verbunden mit dem Stellenbesetzungsprozess für neu zu besetzende Führungspositionen. «Um diese Prozesse sorgfältig angehen zu können», hat Nathalie Wappler gemäss Medienmitteilung für die zentralen neuen Abteilungen und Bereiche Interimsleitende bestimmt:

  • Abteilung Distribution: Stefano Semeria (heute Leiter Abteilung Jugend, Familie, Unterhaltung)
  • Abteilung Audience: Laura Köppen (heute Leiterin Strategische Projekte und Forschung)
  • Bereich News Digital*: Ursula Gabathuler (heute Leiterin Redaktion Kassensturz/Espresso)
  • Bereich Unternehmensplanung und -entwicklung*: David Elsasser (heute Leiter Projekt «SRF 2024»)

* Diese Funktionen sind neu Teil der erweiterten SRF-Geschäftsleitung.

Diese Interimsleitenden werden ab 13. Oktober 2020 in ihren Funktionen aktiv und ergänzen die heutige Geschäftsleitung. Da Stefano Semeria die Interimsleitung Distribution übernimmt, übergibt er die Abteilungsleitung Unterhaltung ad interim an Reto Peritz. Zudem übernimmt Priska Eichenberger (heute Bereichsleiterin Produktion der Abteilung Jugend, Familie, Unterhaltung) interimistisch den Bereich Herstellungsmanagement.

Quelle:

https://medien.srf.ch/-/sparmassnahmen-und-weitere-schritte-zur-transformation

#SparmassnahmenSRF #SRF2024 #TransformationSRF #NathalieWappler #52BesteBücher #Zwischenhalt #BlickpunktReligion #Morgengeschichten #MiniSchwiizDiniSchwiiz #StefanoSemeria #LauraKöppen #UrsulaGabathuler #DavidElsasser #RetoPeritz #PriskaEichenberger #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

Auf www.ch-cultura.ch bereits erschienen:

https://www.ch-cultura.ch/radio-und-tv/srgssr-rechnet-mit-abbau-von-rund-250-vollzeitarbeitsplaetzen-bis-2024

https://www.ch-cultura.ch/radio-und-tv/srf-2024-weichenstellung-fuer-die-digitale-zukunft

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 6. Oktober 2020
  • Radio und TV

Vorheriger Beitrag

JUBILÄUMSSENDUNG 30 JAHRE SRF-«LITERATURCLUB»

Nächster Beitrag

SANDRA MANCA, LEITERIN SRF NEWS, VERLÄSST SRF

Daniel Leutenegger

Daniel Leutenegger

Redakteur

Beiträge von Daniel Leutenegger

  • FÜR ANNA JOBIN, FORSCHERIN

    28. Juni 2026

  • ch-cultura.ch Balken hausrot breit schmal
    SOEBEN VERSCHICKT: DER NEWSLETTER 11/2026 VON CH-CULTURA.CH

    28. Juni 2026

  • Logo Pro Helvetia vers.25 ch-cultura.ch
    PRO HELVETIA VERGIBT KREATIONSBEITRÄGE FÜR 13 LITERARISCHE VORHABEN

    27. Juni 2026

  • Louis I. Kahn
, Haus des Nationalparlaments Dhaka, Bangladesch, 1963 - 1974
Foto: Raymond Meier, 2002 «What do you want, brick?» In einem seiner letzten grossen Werke, den Gebäuden des Nationalparlaments von Bangladesch, verbindet der amerikanische Architekt Louis I. Kahn moderne Architektur und lokale Bauweise mit Backsteinen.
    «BACKSTEIN RELOADED»

    27. Juni 2026

  • Caterina De Nicola, Manor Kunstpreisträgerin 2027
    DER MANOR-KUNSTPREIS KANTON ZÜRICH 2027 GEHT AN CATERINA DE NICOLA

    27. Juni 2026

Kommentare von Daniel Leutenegger

Previous post « Next post »

© 2026 ch-cultura.ch – Schweizer Online-Kultur-Plattform

  • NUTZUNGSBEDINGUNGEN
  • DATENSCHUTZ
  • IMPRESSUM
Facebook LinkedIn Instagram X

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten.
Mehr darüber erfahren Sie in den .

ch-cultura.ch
Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.

Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.

Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.

Google Analytics

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.

<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>