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26. November 2013

Der deutsche Schriftsteller Peter Kurzeck ist gestorben

Der am 10. Juni 1943 in Tachau (Protektorat Böhmen und Mähren) geborene deutsche Schriftsteller Peter Kurzeck (Bild) ist am gestrigen 25. November 2013 in Frankfurt am Main gestorben.

Foto: Peter-Kurzeck_Lesung-Kirschkern.jpg, 2008 – CC-Lizenzen: 3.0 nicht portiert, 2.5 generisch, 2.0 generisch und 1.0 generisch – Zur Originaldatei: http://de.wikipedia.org

Er lebte, um zu schreiben. Und er schrieb, um sein Leben in Worte zu verwandeln. Peter Kurzeck zeichnete eine verlorene Jugend nach, beschwor die bäuerliche Welt und feierte den Ausbruch aus der Idylle. Ein Vergangenheitseuphoriker und großer Erzähler hat nun den Kampf gegen die Zeit verloren.

Hans-Jost Weyandt

http://www.spiegel.de/kultur/literatur/nachruf-auf-peter-kurzeck-a-935800.html

Am Ende wurde die Zeit nach vorne immer knapper, die erinnerte Vergangenheit hingegen immer länger und drängender – und die Bücher, die ohne Unterschied alles Vergangene festhalten sollten, immer gewaltiger. Der Schriftsteller Peter Kurzeck hat zuletzt aus dem Erzählen ein Exerzitium des Daseins gemacht, dass es im unendlichen Rauschen der Rückkoppelung verstummen und in sich zusammenfallen musste: und darin die Erfüllung fand.

Roman Bucheli

http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/literatur/zum-tod-von-peter-kurzeck-1.18192751

Die Sprache strömte geradezu aus Kurzeck: Mehrere Hörbücher sprach er frei ein, ohne Manuskript. Die CD «Unerwartet Marseille» etwa nahm er ohne festes Thema auf – ein einziger Erinnerungsstrom, den Kurzeck in nahezu druckreifer Sprache wiedergibt.

Weil seine mit der Schreibmaschine verfassten und von Hand korrigierten Romanmanuskripte die digitalen Texterfassungsprogramme an Grenzen brachten, diktierte er seine Bücher bisweilen öffentlich, damit freiwillige Helfer das Buch neu niederschreiben konnten.

http://www.srf.ch/kultur/literatur/peter-kurzeck-ein-rastloser-erzaehler-verstummt

Die Gegenwart ist doch nicht einfach bloß jetzt!

Er war ein Chronist vom Schlage Walter Kempowskis und ein Abschweifer in der Tradition Jean Pauls: Zum Tod des großen Erzählers Peter Kurzeck.

Sandra Kegel

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/zum-tod-peter-kurzecks-die-gegenwart-ist-doch-nicht-einfach-bloss-jetzt-12681424.html

Die ganze Zeit erzählen, immer

Peter Kurzeck war ein Chronist, ein Zauberer und ein großer Autor unserer Gegenwart. In seiner Literatur öffnen sich Raum und Zeit auf wundersamste Weise.

Christoph Schröder

http://www.zeit.de/kultur/literatur/2013-11/peter-kurzeck-nachruf

Abschied von einem Erinnerungsarbeiter

Der Frankfurter Schriftsteller Peter Kurzeck ist im Alter von siebzig Jahren gestorben. Mit seinem Werk hinterlässt er eine Chronik bundesrepublikanischen Bewusstseinswandels.

Er war ein writer’s writer. Ein Fall für die literarischen Feinschmecker.

tk

http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article122268984/Abschied-von-einem-Erinnerungsarbeiter.html

Mehr:

Poetenladen: Peter Kurzeck

Peter Kurzeck im Interview über Handlungsorte in seinem Werk

http://www.suppose.de/texte/kurzeck_sommer.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Kurzeck

Videos:

Peter Kurzeck diktiert seinen Roman «Vorabend»

 

 

http://faustkultur.de/140-0-VIDEO-Peter-Kurzeck-diktiert-seinen-Roman.html#.UpT9dY1DsjU

 

 

Peter Kurzeck erzählt

 

https://www.youtube.com/watch?v=H1s3VsGJSPI

 

 

 

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 26. November 2013
  • Theater, Kabarett, Literatur

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