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19. August 2017

DIE SENEGALESIN KEN BUGUL IST WRITER IN RESIDENCE IN ZÜRICH

Noch bis am 31. Dezember 2017 ist die 1947 als Mariétou Mbaye geborene Schriftstellerin Ken Bugul (Bild) aus Senegal Writer in Residence der Stadt Zürich.

Foto: Georges Seguin (Okki) – CC-Lizenzen: Attribution-Share Alike 3.0 Unported, 2.5 Generic, 2.0 Generic und 1.0 Generic – Zur Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ken_Bugul_20100328_Salon_du_livre_de_Paris_2.jpg

Ken Bugul, geboren 1947 als Mariétou Mbaye, studierte moderne Sprachen, Kommunikation und Betriebswirtschaft in Senegal und Belgien. Ihr Künstlername kommt aus ihrer Muttersprache Wolof (Senegals Umgangssprache) und bedeutet so viel wie «eine, die unerwünscht ist».

Von 1986 bis 1993 arbeitete sie für die NGO IPPF (International Planned Parenthood Federation) in Kenia, Togo und im Kongo. Heute lebt und arbeitet sie im Senegal.

1982 debütierte Ken Bugul mit dem autobiografischen Bericht «Le Baobab Fou». Das Buch zählt zu den wichtigsten Dokumenten der frankophonen Literatur Westafrikas der 1980er-Jahre.

Seither veröffentlichte Bugul zahlreiche Romane, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden. Ihr Werk zeichnet sich durch eine hochliterarische Sprache aus, die mit den Rhythmen und den gedanklichen Grundstrukturen des Wolof dicht verwoben sind. 2013 entstand der Dokumentarfilm «Ken Bugul, Personne n’en veut» der Schweizer Regisseurin Silvia Voser.

Quelle:

http://www.writers-in-residence.ch/de/author/ken_bugul

http://www.writers-in-residence.ch/de/home

Mehr:

http://www.unionsverlag.com/info/person.asp?pers_id=54

https://de.wikipedia.org/wiki/Ken_Bugul

—

«Afrika überlebt dank seinen Frauen»

Sie hat zehn Romane verfasst und als Mitarbeiterin einer NGO in mehr als dreissig afrikanischen Ländern gelebt. Nun ist die senegalesische Autorin Ken Bugul für ein halbes Jahr in Zürich zu Gast.

Angela Schader

https://www.nzz.ch/feuilleton/ken-bugul-writer-in-residence-afrika-ueberlebt-dank-seinen-frauen-ld.1310368?reduced=true

«Frauen tragen Afrika»

Anfang Juli sollte sie in Zürich ankommen, Ende Juli ist es geworden – Visaprobleme, die Bürokratie. Aber nun ist sie da …

Martin Ebel

https://www.tagesanzeiger.ch/kultur/buecher/frauen-tragen-afrika/story/25120965

—

«Behaltet das Geld, und öffnet die Türen»

Die senegalesische Autorin Mariétou Mbaye, deren Bücher unter dem Pseudonym Ken Bugul erscheinen, plädiert für die Abschaffung der Entwicklungshilfe. Jetzt porträtiert sie ein Schweizer Dokumentarfilm.

Katleen De Beukeleer, 2015

http://www.woz.ch/1517/ken-bugul/behaltet-das-geld-und-oeffnet-die-tueren

 

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 19. August 2017
  • Theater, Kabarett, Literatur

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