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12. November 2017

JONAS LÜSCHER GEWINNT DEN DEUTSCHSCHWEIZER BUCHPREIS

Für seinen Roman «Kraft» erhält der 1976 in Zürich geborene und dann in Bern aufgewachsene Schriftsteller Jonas Lüscher (Bild) den Deutschschweizer Buchpreis 2017.

Foto: https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Don_Manfredo, 2013 – CC-Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en – Zur Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:JonasLuescher_P1030036.JPG

Gemäss der Jury ist «Kraft» ein «welthaltiges, dringliches und sprachmächtiges Werk», ein «fulminanter Text, der durch seine erfrischende Bösartigkeit ebenso überzeugt wie durch seinen philosophischen Tiefgang und die kluge Gegenüberstellung von alter und neuer Welt».

Der Buchpreis ist mit 30’000 Schweizer Franken dotiert. Die andern FinalistInnen Martina Clavadetscher, Urs Faes, Lukas Holliger und Julia Weber erhalten je 2’500 Franken.

Der Buchpreis wurde dieses Jahr zum zehnten Mal verliehen. Er wird von LiteraturBasel und vom Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband (SBVV) ausgerichtet.

db

Kontakt:

http://schweizerbuchpreis.ch/

http://www.chbeck.de/autor?authorid=140723067

Erste Medienstimmen:

Ein Roman, der nichts weniger als die Kenntnis diverser Philosophen von Leibniz bis Odo Marquard voraussetzt, der aber auch ohne deren Kenntnis zu verstehen und zu geniessen ist. Denn in erster Linie schreibt Jonas Lüscher einen Roman über eine Figur aus Fleisch und Blut.

Diese Figur heisst Richard Kraft. Der brillante und eloquente Tübinger Rhetorikprofessor ist neoliberal nicht aus Überzeugung, sondern aus Eitelkeit. Seine diversen Partnerinnen sehen ihn eher als Schwätzer und Schwafler.

Michael Luisier

https://www.srf.ch/kultur/literatur/schweizer-buchpreis-gegen-kraft-ist-kein-kraut-gewachsen

Bereits zum zweiten Mal war Jonas Lüscher für den Schweizer Buchpreis nominiert. Nun hat er sich durchgesetzt. Vor der Preisverleihung kam es zu einem Eklat. Urs Faes verzichtete in der Folge auf eine Teilnahme an der Feier.

Roman Bucheli

https://www.nzz.ch/feuilleton/jonas-luescher-erhaelt-fuer-seinen-roman-kraft-den-schweizer-buchpreis-2017-ld.1327989?reduced=true

Jonas Lüscher hat für «Kraft» am Sonntag wenig überraschend den Schweizer Buchpreis 2017 gewonnen. Mit diesem Roman hatte er es bereits auf die Longlist des Deutschen Buchpreises geschafft. 2013 war sein erstes Werk «Frühling der Barbaren» für die Schweizer Auszeichnung nominiert gewesen.

kfi/sda

https://www.tagesanzeiger.ch/kultur/buecher/der-schweizer-buchpreis-geht-an-jonas-luescher/story/23498630

Der 41jährige Schriftsteller wird für seinen Roman «Kraft» ausgezeichnet. Das Buch handelt von einem unglücklichen Professor, der ins Silicon Valley zieht um dort erfolglos an einem Preisausschreiben teilzunehmen.

Susanne Sturzenegger

https://www.srf.ch/play/radio/popupaudioplayer?id=0f1a85ac-5bfe-47a9-a31a-5c3e0f4f9cea

Das Kraftpaket der Schweizer Literatur

Ja, wer denn sonst? Wer anders als Jonas Lüscher sollte den Schweizer Buchpreis 2017 gewinnen? Das konnte man sich vor und nach der Nominierung der fünf Finalisten fragen, und dass die Jury überhaupt lange gestritten haben soll, wie man hört, erstaunt. Denn noch nie in den zehn Jahren, in denen es diesen Preis gibt, ragte ein Titel derart heraus, war der Abstand zu den Konkurrenten (…) derart eklatant.

Martin Ebel

https://www.derbund.ch/kultur/buecher/das-kraftpaket-der-schweizer-literatur/story/21663851

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 12. November 2017
  • Theater, Kabarett, Literatur

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