ch-cultura.ch
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci

18. September 2013

«Literaturpapst»: Der deutsche Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki ist gestorben

Der 1920 in Włocławek, Polen, geborene deutsche Publizist und «einflussreichste deutschsprachige Literaturkritiker seiner Zeit» (Wikipedia) Marcel Reich-Ranicki (Bild) ist heute in Frankfurt am Main gestorben.

Foto: Benutzer:Smalltown Boy – CC-Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 – Zur Originaldatei: http://de.wikipedia.org

Vom 25. März 1988 bis zum 14. Dezember 2001 leitete Reich-Ranicki die Sendung Das Literarische Quartett im ZDF, mit der er bei einem größeren Publikum einen hohen Bekanntheitsgrad erlangte. Die Sendung zeichnete sich durch eine lebhafte und kontroverse Diskussionskultur aus. In Fachkreisen war er auch vor dieser Sendung längst als «Literaturpapst» bekannt und gilt als der einflussreichste deutschsprachige Literaturkritiker der Gegenwart. Sein Einfluss durch das Literarische Quartett steht im Mittelpunkt des Schlüsselromans Tod eines Kritikers von Martin Walser.

In der Wochenzeitschrift Der Spiegel stellte Reich-Ranicki am 18. Juni 2001 unter dem Titel Kanon lesenswerter deutschsprachiger Werke sein Opus Magnum zu diesem Lebensthema vor. Die Anthologien sind unterteilt in «Romane», «Essays», «Dramen», «Erzählungen» und «Gedichte», aber auch die Empfehlung, manches nur im Auszug zu lesen.

Reich-Ranicki wurde auch über die Literaturszene hinaus populär. So kennen nach einer Umfrage 98 Prozent der deutschen Bevölkerung seinen Namen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Marcel_Reich-Ranicki

Lizenz: «Creative Commons Attribution/Share Alike»

Frank Schirrmacher heute auf Twitter:

https://twitter.com/intent/user?original_referer=http://www.srf.ch/news/panorama/literaturkritiker-reich-ranicki-ist-tot&screen_name=fr_schirrmacher&tw_i=380330844914593794&tw_p=tweetembed

Der Herr der Bücher

Als Überlebender des Holocaust wanderte der gebürtige Pole Ende der fünfziger Jahre nach Deutschland aus und wurde nach 1960 eine der massgeblichen Stimmen der deutschsprachigen Literaturszene.

Der dunkle Verdacht gegenüber dem Land, in dem er den grössten Teil seines Lebens verbrachte, ist sein langer Schatten geblieben: In seiner Autobiografie zeichnet Marcel Reich-Ranicki das Bild dessen, der sich in Deutschland zeitlebens fremd fühlte.

Andrea Köhler

http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/uebersicht/der-herr-der-buecher-1.18152568#

Mal cholerisch, mal charmant zog er das Publikum in seinen Bann und war sich auch nicht zu schade, zum Beispiel in der Harald-Schmidt-Show aufzutreten. «Die Kombination ‚Schulmeister und Entertainer‘ ist nicht die schlechteste», so Reich-Ranicki in besagter Sendung.

Philippe Zweifel

http://www.derbund.ch/kultur/buecher/Mal-cholerisch-mal-charmant/story/17155806

Marcel Reich-Ranicki hat das literarische Leben im deutschsprachigen Raum stärker beeinflusst als jeder andere Kritiker.

Martin Ebel

http://www.derbund.ch/kultur/buecher/Kenntnisreichtum-und-Streitbarkeit/story/22612651

«Ganz und gar missraten» oder «großartig»: Marcel Reich-Ranicki schrieb leidenschaftliche Verrisse ebenso wie leidenschaftliche Lobreden – und schuf damit einen Kanon, der die Lesekultur der Deutschen nachhaltig geprägt hat.

Sebastian Hammelehle

http://www.spiegel.de/kultur/literatur/marcel-reich-ranickis-literaturkanon-deutschlands-buecher-a-923096.html

Seinen Platz im Leben musste sich Marcel Reich-Ranicki erkämpfen – zuletzt war er populärer als jeder andere Kritiker in Deutschland. Das verdankte er einem Medium, das er als «Blödsinn» verdammte: dem Fernsehen.

http://www.spiegel.de/kultur/literatur/zum-tode-marcel-reich-ranickis-star-und-aussenseiter-a-754541.html 

Der größte Literaturkritiker unserer Zeit verkörperte, in Verfolgung und Ruhm, das zwanzigste Jahrhundert. Er war ein permanenter Protest gegen Langeweile und Mittelmaß. Niemand vermochte einer ganzen Gesellschaft die Bedeutung von Literatur so zu vermitteln wie er.

Frank Schirrmacher

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/marcel-reich-ranicki/nachruf-auf-marcel-reich-ranicki-ein-sehr-grosser-mann-12580222.html

Der Mann, der uns das Lesen lehrte

Meistgelesen, meistbeachtet, meistgefürchtet: Der Popstar der Literaturkritik, Marcel Reich-Ranicki, war ein umstrittener Zeitgenosse. Nun endet sein Wirken, reich an Dramatik, Intensität – und Leidenschaft.

Ruth Schneeberger

http://www.sueddeutsche.de/kultur/marcel-reich-ranicki-ist-tot-der-mann-der-uns-das-lesen-lehrte-1.1379918

Die Literatur war seine Heimat

Er hat gelobt und gnadenlos getadelt: Wie kein anderer prägte Marcel Reich-Ranicki die deutsche Literaturkritik. Dem Land der Täter hat er einen großen Dienst erwiesen.

Fokke Joel 

http://www.zeit.de/kultur/literatur/2013-09/nachruf-marcel-reich-ranicki

Der erste Bürger im Reich der deutschen Dichtung

Marcel Reich-Ranicki hatte kein Heimatland auf Erden, sondern sah sich als erster Bürger im Reich der deutschen Dichtung.

Ulrich Weinzierl

http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article120158421/Der-erste-Buerger-im-Reich-der-deutschen-Dichtung.html

Literaturpapst mit Jahrhundert-Biografie

Er überlebte den Holocaust, zog aus Liebe zur deutschen Sprache dennoch ins Land der Täter und avancierte dort zum unumstrittenen Literatur-Papst. 

Michael Stoessinger 

http://www.stern.de/kultur/buecher/zum-tod-von-marcel-reich-ranicki-literaturpapst-mit-jahrhundert-biografie-2027265.html

«Abwehr – Angriff – zack!»

«Haben Sie Feinde?», fragte Peter von Matt den Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki in einem Gespräch, das unter dem sprechenden Titel «Der doppelte Boden» erschien, und die Antwort lautete: «Sehr viele. Das gehört zu meinem Beruf.»

http://www.taz.de/!123995/

Mehr:

http://de.wikipedia.org/wiki/Marcel_Reich-Ranicki

http://www.whoswho.de/templ/te_bio.php?PID=33&RID=1

http://www.ub.fu-berlin.de/service_neu/internetquellen/fachinformation/germanistik/autoren/autorr/reirani.html

http://www.bam-portal.de/search.html?q=Reich-Ranicki+Marcel

https://portal.dnb.de/opac.htm?query=Woe=118599194&method=simpleSearch

—

Hören und Sehen:

  • Radio SRF 1, «Echo der Zeit» vom heutigen Mittwoch, 18 Uhr: Ein Nachruf und ein Gespräch mit der Publizistin Klara Obermüller

Heini Vogler und Simone Fatzer:

Audio «Literaturpapst Marcel Reich-Ranicki ist tot» in externem Player öffnen.

  • Diskussion mit Hans Mayer und Friedrich Dürrenmatt (Juni 1965)
Reich-Ranicki und Dürrenmatt: Brand auf dem Studiotisch Sein letztes literarisches Quartett («Tagesschau», 14.12.2001) Reich-Ranicki verweigert den Deutschen Fernsehpreis (13.10.2008) Reich-Ranicki spricht vor dem Bundestag (27.01.2012)
Reich Ranicki Signatur

Bild: Marcel Reich-Ranicki, Signatur 1999 – Zur Originaldatei: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Reich-Ranicki_Signatur-2.jpg&

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 18. September 2013
  • Theater, Kabarett, Literatur

Vorheriger Beitrag

Hörspiel «Gschnätzlets» von Silvano Cerutti

Nächster Beitrag

Harrison Ford am Zurich Film Festival ZFF

Daniel Leutenegger

Daniel Leutenegger

Redakteur

Beiträge von Daniel Leutenegger

  • ZUM TOD DES JURASSISCHEN LIEDERMACHERS VINCENT VALLAT

    23. August 2026

  • Image: © Plonk & Replonk Zbigl!
    «RAMUZ x PLONK & REPLONK ZBIGL!»

    23. August 2026

  • Image: Canton Suisse, Man Enmen'w, 2008, Sculpture de Richard Fidelin, Petite Suisse, Au Morne-Vert, Martinique - Photo © Lucas Erin, 2026
    PRIX CULTUREL MANOR VAUD 2026: «LUCAS ERIN. LA RONDE»

    23. August 2026

  • Foto: © Mirjam Kluka, @mirjamkluka
    PHOTOVILLE4600 – SCHWEIZER WERKSCHAU DER FOTOGRAFIE

    23. August 2026

  • FÜR MARIA ZIMMERMANN, TEXTILKÜNSTLERIN, GRAFIKERIN UND AUTORIN

    23. August 2026

Kommentare von Daniel Leutenegger

Previous post « Next post »

© 2026 ch-cultura.ch – Schweizer Online-Kultur-Plattform

  • NUTZUNGSBEDINGUNGEN
  • DATENSCHUTZ
  • IMPRESSUM
Facebook LinkedIn Instagram X

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten.
Mehr darüber erfahren Sie in den .

ch-cultura.ch
Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.

Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.

Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.

Google Analytics

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.

<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>