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22. Mai 2013

Sarah Kirsch ist gestorben

Die 1935 in Limlingerode (Kreis Nordhausen) geborene deutsche Schriftstellerin Sarah Kirsch (Bild) ist am 5. Mai 2013 in Heide (Holstein) gestorben.

Foto: Jens Rusch – Lizenz: Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported – Zur Originaldatei: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Sarah_Kirsch.jpg

Der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki pries einst ihre «Lyrik der grossen Gefühle und der mächtigen Leidenschaften». Er nannte sie der «Droste jüngere Schwester»: Sarah Kirsch galt mit ihren rätselhaft einfachen Naturgedichten seit längerem als Klassikerin, als bedeutendste Lyrikerin der deutschen Gegenwartsliteratur.

http://www.srf.ch/kultur/literatur/sarah-kirsch-die-lyrikerin-der-grossen-gefuehle-ist-tot

Hören: 

«Literaturredaktorin Luzia Stettler über Sarah Kirsch» in externem Player öffnen.

Du bist nicht auf Erden.

Ihr Rhythmus und ihr Streben nach Autonomie werden fehlen, schreibt der Schriftsteller Jan Kuhlbrodt.

http://www.zeit.de/kultur/literatur/2013-05/nachruf-sarah-kirsch-kuhlbrodt

Schon in ihren frühen Gedichten war nicht jede Ausweglosigkeit politischer Natur. Die berühmten «Schwarzen Bohnen» der «Zaubersprüche» waren auch ein Sinnbild des weltvergessenen Zustands rasender Verliebtheit. Von Sarah Kirsch stammen einige der schönsten und ausgelassensten Liebesgedichte deutscher Sprache, das frühe «Dann werden wir kein Feuer brauchen» etwa oder «Die Luft riecht schon nach Schnee», das mit den Zeilen endet: «Schnee fällt uns/ mitten ins Herz, er glüht/ Auf den Aschekübeln im Hof Darling flüstert die Amsel».

Richard Kämmerlings

http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article116428366/Sarah-Kirsch-die-Erneuerin-deutscher-Naturlyrik.html

Wer Sarah Kirsch als Naturlyrikerin bezeichnet, kann zwar darauf hinweisen, dass die Tier- und Pflanzenwelt, die geologischen Gegebenheiten und die Wetterverhältnisse in ihren Versen einen breiten Raum einnehmen, muss aber zugleich zugeben, dass sie stets lässig kombiniert oder kontrastiert werden mit oder von Alltags- und Zauberformeln, Befindlichkeitsbekundungen und Mehrdeutigkeiten, die eine politische oder erotische Lesart mindestens nicht ausschliessen, eher jedoch nahelegen, so dass sie mit gleichem Recht als Liebeslyrikerin und als politische Lyrikerin bezeichnet werden kann.

Wulf Segebrecht

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/autoren/zum-tode-von-sarah-kirsch-ach-geh-nicht-weck-12191096.html

Über Kirschs Rang schrieb die «Neue Zürcher Zeitung» anlässlich von deren 70. Geburtstag: «Sie gilt als die grosse Lyrikerin unserer Zeit.» Die womöglich noch grössere Prosaistin bleibe angesichts des Prosabandes «Kommt der Schnee im Sturm geflogen» noch zu entdecken. Die «Frankfurter Rundschau» urteilte: «Die Natur ist bei Sarah Kirsch vor allem Folie. Dahinter liegen Phantasie und die Emotion.»

http://www.spiegel.de/kultur/literatur/sarah-kirsch-ist-tot-a-901212.html

Die Luftspringerin

Wie erst jetzt bekannt wurde, starb am 5. Mai 2013 die Schriftstellerin Sarah Kirsch im Alter von 78 Jahren. Kirsch zählte zu den bekanntesten Lyrikerinnen Deutschlands und wurde 1996 mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet.

Roman Bucheli 

http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/uebersicht/die-luftspringerin-1.18085391

Mehr:

http://de.wikipedia.org/wiki/Sarah_Kirsch

Dichterstätte Sarah Kirsch, Limlingerode

Veröffentlichung des Vassar College

Linksammlung der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 22. Mai 2013
  • Theater, Kabarett, Literatur

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