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15. Februar 2010

Sieben Institutionen für den SWISS EXHIBITION AWARD nominiert

Der Swiss Exhibition Award der Julius Bär Stiftung und des Bundesamtes für Kultur (BAK) zeichnet zum zweiten Mal eine Institution für eine herausragende Ausstellung aus. Die Jury hat sieben Institutionen für diese Auszeichnung nominiert. Der Preis ist mit CHF 40'000 dotiert und wird am 29. April 2010 im Schiffbau des Schauspielhauses Zürich an die preisgekrönte Institution verliehen.

Die Julius Bär Stiftung und das BAK verleihen den Swiss Exhibition Award zum zweiten Mal. Der Award will zur Diskussion über Gegenwartskunst, das Ausstellungsmachen und über zeitgemässe Formen der Kunstvermittlung anregen. Er zeichnet jährlich ein Museum, eine Kunsthalle, einen Kunstverein oder einen Off-Space für eine Ausstellung aus. Das Augenmerk und die Aufmerksamkeit der Jurybewertung liegen dabei auf dem vielfältigen und komplexen Wechselspiel zwischen Institution, kuratorischer und künstlerischer Leistung, Ausstellungsobjekt, Raum, Ort und Publikum. Das Preisgeld von CHF 40’000 geht an die preisgekrönte Institution und ist an ein künftiges Projekt gebunden.

Nominationen 2009

Die Jury nominierte in einem mehrstufigen Auswahlverfahren aus mehr als 60 erfassten Ausstellungen sieben Institutionen für den Swiss Exhibition Award 2009:

  • Utopics, 11. Schweizer Plastikausstellung, Biel (Gruppenausstellung)
  • Fri-Art, Fribourg; Im Dunkeln sieht man die Licht (David Renggli)
  • Kunsthaus Glarus; Sooner rather than later (Kilian Rüthemann)
  • Kunstmuseum Solothurn; Die Haltlosigkeit des Raumpflegers Antonio Gracia Alberto (Mario Sala)
  • Kunstmuseum Thun; Your Shirt on My Chair (Claudio Moser)
  • Mamco, Genf; Scalps und Christian Dupraz (Pierre Vadi)
  • Musée Jenisch, Vevey; Veines (Silvia Buonvicini)

Jury 2009

Die Jury 2009, bestehend aus Kunstkritikern, Kuratoren, Künstlern und Hochschuldozenten, setzte sich wie folgt zusammen: Véronique Bacchetta, Centre d’édition contemporaine, Genève; Barbara Basting, Schweizer Radio DRS, Basel; Koni Bitterli, Kunstmuseum St. Gallen; Mariapia Borgnini, Künstlerin, Lugano; Andreas Fiedler, Freier Kurator und Kunstkritiker, Bern; Françoise Jaunin, journaliste 24heures, Lausanne; Claudia Jolles, Chefredaktorin Kunstbulletin, Zürich; Hans Rudolf Reust, Präsident Eidg. Kunstkommission, Bern; Claude-Janine Ritschard, historienne d’art, Genève; Noah Stolz, La Rada edizione & spazio culturale, Locarno; Max Wechsler, Kunstpublizist & Übersetzer, Luzern sowie Christian Zingg, Geschäftsführer Julius Bär Stiftung, Zürich.

Preisverleihung im Schiffbau Zürich

Die Julius Bär Stiftung und das BAK verleihen den Preis an einer öffentlichen Feier am Donnerstag, 29. April 2010 um 18.30 Uhr im Schauspielhaus Zürich – Schiffbau.

Eine Zusammenarbeit der Julius Bär Stiftung und des BAK

Mit dem Swiss Exhibition Award sind die Julius Bär Stiftung und das BAK eine «Public Private Partnership» eingegangen. Das Engagement der Julius Bär Stiftung steht im Rahmen der gesellschaftlichen Verantwortung des Unternehmens gegenüber der Kultur, im speziellen der Bildenden Künste. Als öffentliche Institution verstärkt das BAK mit diesem Award seine Fördertätigkeit mittels Preisen und Auszeichnungen im Bereich der Vermittlungsarbeit.

Über die Julius Bär Stiftung

Ein Teil des kulturellen Engagements der Julius Bär Gruppe wird von der Julius Bär Stiftung wahrgenommen. Eine fokussierte Ausrichtung, breite personelle Abstützung im Stiftungsrat sowie eine fachliche wie auch sachliche Selbständigkeit legt die Grundlage für das langfristige sozio-kulturelle Engagement der Julius Bär Gruppe. Die Julius Bär Stiftung wurde 1965 gegründet. Als Stiftungszweck wurden «Kultur und Kunst in allen Formen, Wissenschaften sowie karitative und soziale Anliegen» definiert. Zurzeit liegt das Hauptaugenmerk auf Projekten unter dem Thema Jugend. Des Weiteren erhalten kulturelle Vorhaben sowie karitative Projekte Unterstützung.

Über das BAK

Das BAK fördert das kulturelle Leben in seiner Vielfalt und sichert dessen unabhängige Entwicklung. Es fördert das künstlerische Schaffen in den Sparten Film, bildende Kunst und Design sowie die Ausbildung junger Auslandschweizerinnen und -schweizer. Weiter setzt sich das BAK für die Anliegen der verschiedenen Sprach- und Kulturgemeinschaften ein; es wahrt die Interessen des Ortsbildschutzes, der Denkmalpflege und der Archäologie. Ausserdem formuliert es die Kulturpolitik des Bundes.

bak

Für Rückfragen:

Swiss Exhibition Award (Presse), d.o.k-Zerbini, Romano Zerbini Tel.: +41 44 240 22 00
Christian Zingg, Geschäftsführer Julius Bär Stiftung Tel.: +41 58 888 52 12
Andreas Münch, Leiter Dienst Kunst, Bundesamt für Kultur Tel.: +41 76 344 44 35
Anne Weibel, Leiterin Kommunikation, Bundesamt für Kultur Tel.: +41 31 322 79 85
Media Relations, Bank Julius Bär & Co. AG Tel.: +41 58 888 88 88

Korrespondenzadresse: d.o.k-Zerbini, Postfach, 8026 Zürich, info@dokzerbini.ch

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 15. Februar 2010
  • Bildende Kunst, Fotografie, Grafik, Architektur, Design

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