11. September 2012
WEMF: «Das Leseverhalten der Schweizer/innen bleibt stabil»
Neue digitale Medien scheinen Zeitungen und Zeitschriften in Papierform nicht zu verdrängen. «Herr und Frau Schweizer lesen im Durchschnitt acht unterschiedliche Printtitel. Personen mit mittlerer Schulbildung lesen überdurchschnittlich viele verschiedene Zeitungen und Zeitschriften»: Diese Erkenntnisse gehen aus den Zahlen der MACH Basic 2012-2 hervor. Die Studie der WEMF AG für Werbemedienforschung wurde heute publiziert.

Trotz der starken Nutzung des Internets und dem täglich wachsenden Angebot an digitalen Kanälen bleiben die LeserInnenzahlen von Zeitungen und Zeitschriften über die Jahre betrachtet gemäss WEMF AG stabil. 89.3 Prozent der über 14jährigen Schweizerinnen und Schweizer lesen mehr oder weniger regelmässig mindestens eine der in der MACH Basic abgefragten Zeitungen. Zeitschriften werden von 89.0 Prozent gelesen.
DurchschnittsleserIn liest acht Printtitel
Im Durchschnitt gaben die Befragten an, acht unterschiedliche Titel der in der MACH Basic abgefragten Zeitungen und Zeitschriften regelmässig zu lesen. Diese Anzahl ist über die letzten 10 Jahre stabil geblieben.
Viel- und WenigleserInnen unterscheiden sich
Personen, die regelmässig 13 und mehr unterschiedliche Printtitel lesen, verfügen überdurchschnittlich oft über eine mittlere Schulbildung. Dagegen geben Personen, die nur die obligatorische Schulbildung absolviert haben, häufiger an, höchstens drei der in der MACH Basic abgefragten Zeitungen und Zeitschriften regelmässig zu lesen.
Regelmässige LeserInnen von mindestens 13 Printtiteln sind ausserdem vermehrt weiblich und verfügen in der Regel über ein wesentlich höheres Haushaltseinkommen als Personen, die maximal drei MACH-Titel als regelmässige Lektüre nennen.
Datengrundlage: MACH Basic 2012-2
Die Daten wurden im Rahmen der Studie MACH Basic 2012-2 der WEMF AG für Werbemedienforschung erhoben. Die Analyse umfasst 394 Zeitungs- und Zeitschriftentitel.
Mit der Publikation der MACH Basic 2012-2 findet die zweite Generation der MACH-Studien ihren Abschluss.
Ab 2013 liegt den Resultaten ein neuer Forschungsansatz zugrunde. Zeitreihenvergleiche zwischen den Daten der zweiten und dritten MACH-Generation werden dann aufgrund eines methodischen Datenbruchs nicht möglich sein.
pd
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Kommentare von Daniel Leutenegger