24. März 2013
Afghanistan: Sehnsuchtsort für Männerphantasien?
Radio SRF 1, «Buchzeichen» vom heutigen Sonntag, 14.03 Uhr

Bild oben: Luzia Stettler und Linus Reichlin – Foto: zVg
In seinem Roman «Das Leuchten in der Ferne» lässt der Schweizer Linus Reichlin einen Reporter in die Fänge der Taliban geraten: Er zeigt, wie der Westler in dieser archaischen Männerwelt eine neue Identität findet. Ein spannender Stoff, sagen die einen; problematische Idealisierung, finden andere.
Der zivilisationsmüde Reporter Martens will in Afghanistan eine sensationelle Story recherchieren: eine zufällige Bekannte verspricht ihm dort den Kontakt zu einer jungen Frau, die sich – als Mann verkleidet – den Taliban angeschlossen hat. Doch die gefährliche Expedition läuft schon bald völlig aus dem Ruder.
Mit diesem Roman provoziert Linus Reichlin: Kritiker werfen ihm vor, den politischen Kontext auszuklammern und die Gräueltaten der Taliban-Krieger zu verharmlosen.
Wie reagiert Linus Reichlin auf diese Vorwürfe ? Und woher hat er seine brisanten Informationen über die Gruppendynamik der gefürchteten Terroristen?
Im Gespräch mit Luzia Stettler nimmt der in Berlin lebende Schweizer Schrifsteller Stellung.
srf
Radio-Link:
http://www.srf.ch/sendungen/buchzeichen/afghanistan-sehnsuchtsort-fuer-maennerphantasien
Das Buch:

Linus Reichlin
Das Leuchten in der Ferne
Verlag Galiani Berlin
320 Seiten
Gebunden mit Schutzumschlag
Euro 19,99 (D) | Euro 20,60 (A)
ISBN 978-3-86971-053-2
http://www.galiani.de/buecher/linus-reichlin-das-leuchten-in-der-ferne.html
Kommentare von Daniel Leutenegger