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7. November 2021

DER DEUTSCHSCHWEIZER BUCHPREIS 2021 GEHT AN MARTINA CLAVADETSCHER FÜR IHR BUCH «DIE ERFINDUNG DES UNGEHORSAMS»

Der diesjährige Deutschschweizer Buchpreis geht an Martina Clavadetscher (Bild) für den Roman «Die Erfindung des Ungehorsams» (Unionsverlag 2021). Das Preisgeld für Martina Clavadetscher beträgt 30'000 Franken; für die weiteren Nominierten gibt's je 3'000 Franken. Die öffentliche Preisverleihung fand nach der coronabedingten Absage letztes Jahr wieder im Theater Basel statt. Eingereicht worden waren 92 Titel aus 65 Verlagen.

Fotos: © Janine Schranz

In der Begründung der Jury heisst es: «Martina Clavadetscher hat einen Roman über künstliche Intelligenz geschrieben, wie es ihn noch nicht gab: formal avanciert und hochgradig sinnlich. Keine Dystopie mit raunender Technologiekritik, sondern ein waghalsiger Text, der den künstlichen Wesen Leben einhaucht. Im Roman wird spürbar, wie erst unsere Sehnsüchte und Nöte den Maschinen Macht verleihen. Clavadetscher verschmilzt die Erzählkunst mit den Mitteln von Lyrik und Drama. Und sie unterläuft die kategoriale Trennung zwischen Mensch und Maschine. ‚Die Erfindung des Ungehorsams‚ ist eine Hymne an das Erzählen als emanzipatorische und urmenschliche Kraft.«

Martina Clavadetscher, geboren 1979, ist Autorin und Dramatikerin. Nach ihrem Studium der Deutschen Literatur, Linguistik und Philosophie war sie Hausautorin am Luzerner Theater, gewann den Essener Autorenpreis und war für den Heidelberger Stückemarkt nominiert. Ihr Debütroman «Knochenlieder» stand 2017 auf der Shortlist des Schweizer Buchpreises.

«Die Erfindung des Ungehorsams»

Drei Frauen und die Frage nach künstlicher Intelligenz stehen im Zentrum des zweiten Romans von Martina Clavadetscher. Iris, die in Manhattan durch ihr Penthouse tigert und voller Ungeduld auf die nächste Dinnerparty wartet. Ling, angestellt in einer Sexpuppenfabrik im Südosten Chinas, die künstliche Frauenkörper auf Herstellungsfehler kontrolliert. Und Ada Lovelace im alten Europa, Pionierin der Programmiersprache, die von neuartigen Maschinen träumt. Sie alle sind auf der Suche nach dem Kern der Dinge. Ein Roman, der durch seine thematische Aktualität und sprachliche Kraft besticht.

Quelle: 

https://www.schweizerbuchpreis.ch/preistraegerinnen/

Die weiteren Nominierten waren:

– Thomas Duarte: «Was der Fall ist» (Lenos Verlag)
– Michael Hugentobler: «Feuerland» (dtv)
– Veronika Sutter: «Grösser als Du» (edition 8)

Mitglieder der Jury waren:

Tommy Egger (Buchhändler, Buchhandlung im Volkshaus); Sieglinde Geisel (freie Kritikerin, NEU); Daniel Graf (Kulturredakteur «Republik»; Jurysprecher); Annette König (SRF–Literaturbloggerin); Hubert Thüring (Professor für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft, Universität Basel). – Die Jury wird regelmässig personell erneuert.

Mehr / Kontakt:

https://www.schweizerbuchpreis.ch/

https://martinaclavadetscher.ch/

Auf ch-cultura.ch  u.a. erschienen:

https://www.ch-cultura.ch/theater-kabarett-literatur/schweizer-buchpreis-2021-die-fuenf-nominierten-stehen-fest

https://www.ch-cultura.ch/theater-kabarett-literatur/schweizer-buchpreis-christian-kracht-zieht-sein-buch-eurotrash-zurueck 

#DeutschschweizerBuchpreis #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+ #MartinaClavadetscher #ThomasDuarte #MichaelHugenthobler #VeronikaSutter #SchweizerBuchpreis 

Bild: © https://martinaclavadetscher.ch/portfolio-items/die-erfindung-des-ungehorsams/

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 7. November 2021
  • Theater, Kabarett, Literatur

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