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26. Mai 2011

Der Röstigraben beim Radiohören

Morgens hören die Deutschschweizer am liebsten Musik am Radio, die Wortbeiträge sollen möglichst knapp sein. Die Romands hingegen haben es lieber umgekehrt: viel Reden, und bloss keine Musik. Die Kultur des Radiohörens scheint das Land zu spalten: Ein Beitrag im heutigen Regionaljournal BE FR VS von Radio DRS 1 aus Anlass der diesjährigen Preisverleihung der Berner Stiftung für Radio und Fernsehen.

Foto: zVg

Weshalb gibt es diese unterschiedlichen kulturellen Prägungen der jeweiligen Landesteile? Dieser Frage ist Toni Koller (Bild) vom Regionaljournal Bern Freiburg Wallis nachgegangen. Sein Beitrag für die Sendung «Kontext» auf DRS 2 wird heute Donnerstag mit dem Hauptpreis der Berner Stiftung für Radio und Fernsehen ausgezeichnet. Anlässlich der Preisverleihung war im Regi eine Kurzversion des Beitrags zu hören.

andj

Link:

http://www.drs.ch/lib/player/radio.php?audiourl=rtmp://cp23910.edgefcs.net/ondemand/mpc/Regionaljournale/Bern/2011/05/1105026_koller-Preis.mp3&design=drs1&type=popup&type=popup&skin=srdrs

—

30 Jahre Berner Stiftung für Radio und Fernsehen – Medienpreise 2011

Die Berner Stiftung für Radio und Fernsehen zeichnet 2011 zwei Radiosendungen und einen Fernsehbeitrag aus und verleiht zwei Förderpreise. Mit dem Hauptpreis (RGB-Preis) wird der Berner Radiojournalist Toni Koller ausgezeichnet.

Die Berner Stiftung für Radio und Fernsehen zeichnet seit 30 Jahren Radio- und Fernsehsendungen aus, die Themen aus den Kantonen Bern, Freiburg und Wallis in besonderer Qualität behandeln oder einen wichtigen Beitrag zum Verständnis zwischen der Deutschschweiz und der Romandie leisten. Die Jury legte im Jubiläumsjahr einen klaren Schwerpunkt bei den Auszeichnungen, die das Verständnis zwischen den beiden Sprachregionen fördern.

Mit dem Kurztitel «Quasselradio versus Dideldum» wurde die Sendung «Kontext» vom 9. März 2010 auf Radio DRS 2 angesagt. Der Berner Radiojournalist Toni Koller machte in dieser Sendung einen Strukturvergleich von französichen und deutschen Sendungen der SRG-Radios in der West- und in der Deutschschweiz. Die Jury verteilte für diesen Beitrag Bestnoten und qualifizierte ihn als lebendige und radiophonisch spannende Charakterisierung der unterschiedlichen Radiokulturen. Toni Koller erhält dafür den mit 5’000 Franken dotierten RGB-Preis.

Der Radiopreis (4’000 Franken) wird dem DRS-Inland-Redaktor Peter Maurer verliehen. Er realisierte in der Sommerserie der Sendung «Rendez-vous» auf DRS 1 mit dem Beitrag «Der Mann mit der Zeitlupe» ein meisterhaftes Porträt mit Feature-Qualitäten über den früheren Berner Pfarrer, Politiker und Schriftsteller Klaus Schädelin.

Den Preis (3’000 Franken) für den besten tagesaktuellen Beitrag holt sich der Westschweizer Fernsehjournalist Pierre Nebel. Mit seinem Kurzbeitrag in der Hauptausgabe der Tagesschau des Westschweizer Fernsehens über die Verleihung der Swiss Music Awards an den Rapper Stress in Zürich gelang ihm eine gleichzeitig spannende wie informative Reportage.

Mit der Verleihung von zwei Förderpreisen von je 1’000 Franken an die zweisprachigen Redaktionen des Radiosenders Canal 3 und des Lokalfernsehens TeleBielingue will die Stiftung die Macherinnen und Macher motivieren, ihren unbekümmerten Umgang mit der jeweils andern Landessprache weiter zu pflegen.

ots

Kontakt:

Ueli Scheidegger

Präsident des Stiftungsrates

Mobile +41/79/419’94’77

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 26. Mai 2011
  • Radio und TV

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