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26. Mai 2026

«WELCOME HOME – SCHENKUNGEN AN DIE STIFTUNG CENTRE ALBERT ANKER»

Ausstellung im Centre Albert Anker Ins-Anet, vom 30. Mai bis am 25. Oktober 2026 - Öffentliche Vernissage: Freitag, 29. Mai 2026, 17 Uhr


Albert Anker (1831-1910) Louise Anker mit Katze – Louise Anker et son chat um/vers 1871 Öl auf Blech Centre Albert Anker, Legat Hans Brefin Foto: Centre Albert Anker / Jonas Hänggi

Bild: Albert Anker (1831-1910), Louise Anker mit Katze – Louise Anker et son chat, um 1871, Öl auf Blech, Centre Albert Anker, Legat Hans Brefin – Foto: Centre Albert Anker / Jonas Hänggi

Albert Anker (1831-1910) Louise Anker mit Brosche – Louise Anker avec broche um/vers 1880 Kohle und Bleistift auf Papier Centre Albert Anker, Legat Pierre Banderet Foto: Centre Albert Anker / Jonas Hängg

Bild: Albert Anker (1831-1910), Louise Anker mit Brosche – Louise Anker avec broche, um 1880, Kohle und Bleistift auf Papier, Centre Albert Anker, Legat Pierre Banderet – Foto: Centre Albert Anker / Jonas Hänggi

Manchmal ist ein Geschenk mehr als eine Geste – es ist eine Entscheidung darüber, wo etwas hingehört. Das Centre Albert Anker in Ins widmet seine dritte Sonderausstellung «Welcome Home» genau diesem Gedanken: Werke, die in den vergangenen Jahrzehnten als Legate und Schenkungen in die Sammlung zurückgekehrt sind, erzählen nicht nur von Kunst, sondern auch von Vertrauen, Verantwortung und der Frage, wo kulturelles Erbe seinen Platz findet.

Albert Anker (1831-1910) Bei Wasen (Bauernhaus) – Près de Wasen (ferme) zwischen/entre 1889-1899 Bleistift auf Papier Centre Albert Anker, Legat Pierre Banderet Foto: Centre Albert Anker / Jonas Hängg

Bild: Albert Anker (1831-1910), Bei Wasen (Bauernhaus) – Près de Wasen (ferme), zwischen 1889-1899, Bleistift auf Papier, Centre Albert Anker, Legat Pierre Banderet – Foto: Centre Albert Anker / Jonas Hänggi

Albert Anker (1831-1910) Bei Wasen (Bauernhaus) – Près de Wasen (ferme) zwischen/entre 1889-1899 Bleistift auf Papier Centre Albert Anker, Legat Pierre Banderet Foto: Centre Albert Anker / Jonas Hängg

Bild: Albert Anker (1831-1910), Schulklasse – Classe d’école, undatiert, Bleistift auf Papier, Centre Albert Anker – Foto: Centre Albert Anker / Jonas Hänggi

Viele der ausgestellten Arbeiten gehörten ursprünglich zum künstlerischen Nachlass Albert Ankers, der nach seinem Tod 1910 innerhalb der Familie aufgeteilt wurde. Im Laufe der Zeit gelangten zahlreiche dieser Werke in Privatbesitz – und kehren nun als Schenkungen gewissermassen zurück nach Hause.

Die Ausstellung macht diese Rückkehrbewegung sichtbar und stellt die neu aufgenommenen Werke in einen Dialog mit dem ursprünglichen Sammlungsbestand. Gemälde, Zeichnungen und Aquarelle treten dabei in einen lebendigen Dialog mit Skizzenbüchern, Ankers selbstgemachten Notizheftchen – den «Carnets» – sowie historischen Objekten aus seinem Umfeld. Zu entdecken sind wiederkehrende Motive wie seine Kinder oder seltene Darstellungen seiner Frau Anna, aber auch besondere Alltagsstücke wie die charakteristische «AnkerKanne», jene Kaffeekanne, die er mehrfach in seinen Stillleben darstellte.

Albert Anker (1831-1910) «Album de papier d'Amour No. 3» 1882 Verschiedene Techniken auf Briefpapier Centre Albert Anker, Schenkung Albert Banderet Foto: Centre Albert Anker / Jonas Hänggi

Bild: Albert Anker (1831-1910), «Album de papier d’Amour No. 3», 1882, Verschiedene Techniken auf Briefpapier, Centre Albert Anker, Schenkung Albert Banderet – Foto: Centre Albert Anker / Jonas Hänggi

Die Geste des Schenkens versteht die Ausstellung nicht nur als Akt der Grosszügigkeit, sondern auch als Verantwortung gegenüber dem kulturellen Erbe: Schenkungen ermöglichen es, Werke konservatorisch zu sichern, wissenschaftlich zu erschliessen und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Mit «Welcome Home» würdigt das Centre Albert Anker die Menschen hinter diesen Gesten – und all jene, die dazu beitragen, das kulturelle Erbe lebendig zu halten.

Die 1994 gegründete Stiftung Albert Anker Haus Ins bewahrt das historische Wohnhaus mit dem Künstleratelier sowie die dazugehörige Sammlung. Ankäufe sind gemäss Statuten ausgeschlossen – umso bedeutender sind die zahlreichen Legate und Schenkungen, durch die die Sammlung in den vergangenen drei Jahrzehnten um rund 140 Objekte gewachsen ist.

Mehr:

https://centrealbertanker.ch/wp-content/uploads/2026/04/CAA-Sonderausstellung-2026-Flyer-A5-digital.pdf

https://centrealbertanker.ch/wp-content/uploads/2026/05/Welcome-Home-2026-Saalblatt_DE.pdf

Kontakt:

https://centrealbertanker.ch/de/ausstellungen/sonderausstellungen/

Albert Anker (1831-1910) Beim Stäbchenspiel – jeu de bâtonnets 1885 Aquarell auf Papier Centre Albert Anker, Schenkung der Erben von Sibylle Peyer- Meyer Foto: Centre Albert Anker / Jonas Hänggi

Bild: Albert Anker (1831-1910), Beim Stäbchenspiel – jeu de bâtonnets, 1885, Aquarell auf Papier, Centre Albert Anker, Schenkung der Erben von Sibylle Peyer-Meyer – Foto: Centre Albert Anker / Jonas Hänggi

Albert Anker (1831-1910) Bildnis Louise Anker - Portrait de Louise Anker 1867 Öl auf Blech Centre Albert Anker, Schenkung Albert Banderet Foto: Centre Albert Anker / Jonas Hänggi

Bild: Albert Anker (1831-1910), Bildnis Louise Anker – Portrait de Louise Anker, 1867, Öl auf Blech, Centre Albert Anker, Schenkung Albert Banderet – Foto: Centre Albert Anker / Jonas Hänggi

Auf ch-cultura.ch u.a. erschienen:

INS/AN­ET: VOM AL­BERT-AN­KER-HAUS ZUM CENT­RE AL­BERT AN­KER
PRO­JEKT CENT­RE AL­BERT AN­KER IN INS/AN­ET: DA­NIE­LA SCHNEUW­LY-POF­FET ÜBER­NIMMT BE­TRIEB­LI­CHE UND KÜNST­LE­RI­SCHE LEI­TUNG
DER KUNST­PA­VIL­LON DES CENT­RE AL­BERT AN­KER IN INS/AN­ET IST IN BE­TRIEB
DAS KÜNST­LER­HAUS CENT­RE AL­BERT AN­KER IN INS/AN­ET STEHT KURZ VOR DER ER­ÖFF­NUNG
«FAS­ZI­NA­TI­ON JA­PAN. AL­BERT AN­KER MIT SAMM­LUNG JA­PA­NI­SCHER KUNST»

#AlbertAnkerIns #AlbertAnkerAnet #CentreAlbertAnker #WelcomeHomeSchenkungenAnker #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 26. Mai 2026
  • Bildende Kunst, Fotografie, Grafik, Architektur, Design, Kulturförderung, Kulturvermittlung, Kultur- und Medienpolitik, Museum, Ausstellung, Galerie

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