ch-cultura.ch
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci

27. August 2023

«FREI» ZUM ABSCHLUSS DER TRILOGIE «WEIT – WILD – FREI»

Ausstellung der IG Halle im Kunst(Zeug)Haus Rapperswil, vom 27. August bis am 5. November 2023

Bild oben: © Sandra Capaul, Lack auf Papier (Ausschnitt)

© Patrick Fuchs, Fotografie (Ausschnitt)

Bild: © Patrik Fuchs, Fotografie (Ausschnitt)

Mit Werken von

Susanne Lyner, Patrik Fuchs, Sandra Capaul, Marlis Spielmann, Erwin Schatzmann

«frei» ist der Abschluss der 2020 begonnenen Ausstellungstrilogie «weit – wild – frei». Während Marlis Spielmann mit grossformatigen, äusserst filigranen Scherenschnitten die Freiheit von ­Frauen in der Gesellschaft thematisiert, schafft Erwin ­Schatzmann in seinen Objekt-Bild-Kompositionen ein buntes und grenzenloses Bild des Lebens. Susanne Lyner befreit die Farbe nicht nur von ihrem Träger, sondern geht auch an die Grenze der Formlosigkeit. Die Wandelbarkeit von Formen unter verschiedenen Perspektiven beschäftigt Sandra Capaul in ihren Objekten und Installationen. Das Medium Fotografie ist mit Patrik Fuchs vertreten, der in ­mehreren seriellen Arbeiten Objekte und deren menschliche Geschichten sammelt.

Kompromisslos frei

Einer, der Freiheit zu leben versucht, ist der Winterthurer Künstler Erwin Schatzmann. Er fordert dazu auf, den Wandel, den man sich wünscht, selbst zu verwirklichen. Bekannt für seine bunt bemalten Holzfiguren und Holzbänke, die an zahlreichen Orten im öffentlichen Raum stehen, ergreift er immer wieder die Initiative, damit Kunst auch ausserhalb des Museums und des etablierten Kunstbetriebs stattfindet. Sein Morgenland ist ein einzigartiger Offspace der Lebenskunst. Ein bedeutender Teil seines Werks sind die Texte, die mit viel Humor ungewohnte Perspektiven vorschlagen. Auch in seinen Zeichnungen schafft Erwin Schatzmann ein buntes und grenzenloses Bild des Lebens.

© Erwin Schatzmann, Installation

Bild: © Erwin Schatzmann, Installation

Weibliche Freiheit oder gefangen im Muster?

Ähnlich wie Erwin Schatzmann verwendete Marlis Spielmann zu Beginn Elemente aus der Volkskunst. Ihre axialsymmetrischen Scherenschnitte formten Reigen aus menschlichen Figuren, Tieren und Blumen. Seit einigen Jahren fokussiert sie ihre Arbeit auf grossformatige Scheren- und Messerschnitte, die sich wie filigrane Wandteppiche präsentieren, aus der Nähe betrachtet jedoch überraschende gesellschaftskritische Details preisgeben. In ihrem gesamten Werk hat sie traditionell weibliches Handwerk wie etwa textile Techniken aufgegriffen und weiterentwickelt, um damit gleichzeitig Geschlechterrollen zu hinterfragen.

Gegenstand, losgelöst

Gegenstände wie Nistkästen oder Drahtzaunisolatoren dienen dem Fotografen Patrik Fuchs zur Reflexion über die Menschen, die sie geschaffen haben und die Kultur, der sie angehören. Zwischen Schutz und Gefangenschaft, zwischen unheimlich-heimelig erzählen sie ihre Geschichten. Im Format von Serien sammelt Patrik Fuchs verschiedene Exemplare des Gegenstands, um dessen Symbolik zu verdichten. In reduzierter Ästhetik, vor einem einheitlichen neutralen Hintergrund und losgelöst von ihrer ursprünglichen Umgebung leuchten die Objekte wie kostbare Fundstücke auf, die zum genauen Hinschauen auffordern. Aus der nüchternen, unkommentierten Sammlung formulieren sich subtile Botschaften.

© Marlis Spielmann, Scherenschnitt (Ausschnitt)

Bild: © Marlis Spielmann, Scherenschnitt (Ausschnitt)

Zwischen Form und Wandlung

Sowohl Susanne Lyner als auch Sandra Capaul legen für ihre Arbeit gewisse Bedingungen und Strukturen fest, die eine freie Entwicklung und Variationen zulassen. In der Bestrebung, der Farbe möglichst viel Eigenständigkeit zuzugestehen, frei von Attributen und gegenständlichen Assoziationen, nutzt Susanne Lyner Raster oder das Rechteck als Grundform. Die Wiederholung wird zum lebendigen Rhythmus, der das Zusammenspiel der Farben und die feinsten Schattierungen zur Entfaltung bringt. 

Bewegung bestimmt viele von Sandra Capauls Arbeiten. Unter anderem setzt sie eine Drehscheibe ein, auf der sie die Arbeitsfläche anbringt und so die Farbe nach dem Prinzip des provozierten Zufalls fliessen lässt. Aus diesem Prozess sind auch die neuen Werke mit Lackfarbe entstanden: schrittweise von den Bildtafeln mit dem Titel Sulfurous zur Installation The circus of the sun, benannt nach einem Gedicht von Robert Lax, bis zu White noise, den Papierbahnen, die die von der Rotation weggeschleuderten Farbtropfen aufgefangen haben. Ein umfangreicher Werkzyklus befasst sich mit dem Gefäss. Dabei steht die Wandelbarkeit der Form im Zentrum, sie bringt Wahrnehmung und Gedanken in Bewegung.

Farbe befreien

In Susanne Lyners mit einer eigenen Technik entwickelten Farbobjekten löst sich die Farbe vollends vom Untergrund, indem sie nicht aufgetragen, sondern geworfen wird und ein dichtes, mehrschichtiges Geflecht aus Acryl bildet. Susanne Lyners Arbeiten prägt die Verbindung von Stofflichkeit und Flüchtigkeit, der Fokus auf die Materialität der Farbe in grosser Leichtigkeit.

© Susanne Lyner, Objekt / Malerei

Bild: © Susanne Lyner, Objekt / Malerei

Über Freiheit reden

Neben öffentlichen Führungen sind in der Ausstellung «FREI» mehrere Anlässe geplant: Ein Gespräch mit Erwin Schatzmann, Ingrid Käser und Tom Haller verbindet die Themen der Trilogie «weit – wild – frei» mit besonderem Blick auf die Realität des Künstlerberufs. Ein Podium thematisiert die Situation der Menschenrechte in unserer Gesellschaft in der Schweiz, in Europa, und stellt die Frage nach Freiheit und Verantwortung unter anderem im digitalen Raum. In Zusammenarbeit mit dem Kunstzeughaus findet eine Kurzführung mit Workshop statt, und an der Kulturnacht Rapperswil ist die IG Halle ebenfalls beteiligt.

Text: Judith Annaheim / IG Halle

Kurator: Guido Baumgartner

Kontakt:

https://www.ighalle.ch/ 

#KunstZeugHausRapperswil #IGHalleRapperswil #SusanneLyner #PatrikFuchs #SandraCapaul #MarlisSpielmann #ErwinSchatzmann #GuidoBaumgartner #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

     
  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 27. August 2023
  • Museum, Ausstellung, Galerie

Vorheriger Beitrag

VERZASCA FOTO FESTIVAL 2023

Nächster Beitrag

«CLAUDIA CAVIEZEL: CALEIDOSCOPE»

Daniel Leutenegger

Daniel Leutenegger

Redakteur

Beiträge von Daniel Leutenegger

  • Simone Felber – Foto © Christian Felber, https://ch-cultura.ch/?s=simone+felber / https://www.simonefelber.ch/
    SIMONE FELBER, NEUE PRÄSIDENTIN DES HAUSES DER VOLKSMUSIK IN ALTDORF: «BEI UNS HABEN BODENSTÄNDIGE KLÄNGE GENAUSO PLATZ WIE NEUE TÖNE»

    15. April 2026

  • Bild: Landschaft des Jahres 2026: Lorzenebene - Fotonachweis: ©  KEYSTONE -SDA / Gaëtan Bally
    «LANDSCHAFT DES JAHRES 2026»: LORZENEBENE IM KANTON ZUG – VIELSEITIGER FREIRAUM IN DER SIEDLUNGSLANDSCHAFT

    15. April 2026

  • Asha Bhosle, 2015 - Foto: Firoze Edassery - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ashaji.jpg
    ZUM TOD DER INDISCHEN SÄNGERIN ASHA BHOSLE


    14. April 2026

  • Panta Petrovic ©Mario Del Curto_LFdT_Maisons-meres 2026.jpg
    «MAISONS-MÈRES, UN TOUR DU MONDE DES ARCHITECTURES UTOPIQUES ET CONCRÈTES»

    14. April 2026

  • Denise Bertschi © Gina Folly
    DENISE BERTSCHI IM SCHWEIZER PAVILLON IN SÜDKOREA

    14. April 2026

Kommentare von Daniel Leutenegger

Previous post « Next post »

© 2026 ch-cultura.ch – Schweizer Online-Kultur-Plattform

  • NUTZUNGSBEDINGUNGEN
  • DATENSCHUTZ
  • IMPRESSUM
Facebook LinkedIn Instagram X

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten.
Mehr darüber erfahren Sie in den .

ch-cultura.ch
Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.

Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.

Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.

Google Analytics

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.

<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>