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5. April 2024

DIE DEUTSCHE SCHAUSPIELERIN, REGISSEURIN UND PRODUZENTIN VERA TSCHECHOWA iST GESTORBEN

Die am 22. Juli 1940 in Berlin als Vera Rust geborene deutsche Schauspielerin, Regisseurin und Produzentin Vera Tschechowa (Bild) ist am 3. April 2024 ebenda gestorben. Ihren schauspielerischen Durchbruch hatte sie 1959 als Katja in Eugen Yorks Kriminalfilm «Das Mädchen mit den Katzenaugen». Sie spielte von 1957 bis 1996 in über 90 Film- und Fernsehproduktionen. Im Jahr 1962 erhielt sie für ihre Darstellung der Ulla Wickweber im Film «Das Brot der frühen Jahre» das Filmband in Gold als beste Hauptdarstellerin und 1977 für ihre Rolle in der ZDF-Produktion «Zeit der Empfindsamkeit» die Goldene Kamera. 1980 gründete sie zusammen mit ihrem Ehemann Vadim Glowna die Atossa-Filmproduktion. Ab Anfang der 1990er-Jahre widmete sich Tschechowa vor allem der Arbeit als Regisseurin von Dokumentationen. (*)

Bild: Vera Tschechowa, etwa 1959 – Foto: Jack Metzger,
https://www.wikidata.org/wiki/Q100775332?uselang=de, ETH-Bibliothek Zürich – Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de – Datei:
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Vera_Tschechowa_1959.jpg?uselang=de

Die Berlinerin, die nicht nur von Elvis Presley verehrt wurde

Wer über «Papas Kino» der 1950er- und frühen 60er-Jahre vorschnelle Urteile fällt, denkt kaum an die jungen Talente vor der Kamera. Während es den männlichen Jungstars wie Horst Buchholz, Hardy Krüger, Götz George oder Mario Adorf leicht fiel, sich gleichsam für bessere Zeiten warm zu spielen, mussten viele ebenso begabte Schauspielerinnen später um Anerkennung kämpfen. Die Kultiviertheit und natürliche Weltläufigkeit, die Vera Tschechowa bereits in ihre frühen Rollen einbrachte, schien oft mehr als das Adenauer-Kino verdiente.

Daniel Kothenschulte

https://www.berliner-zeitung.de/news/vera-tschechowa-berliner-schauspielerin-mit-83-jahren-gestorben-li.2202809

Ein ziemlich bewegtes Leben

Seit Ende der 1950er-Jahre spielte sie Theater, unter anderem an der Freien Volksbühne Berlin, dem Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, dem Düsseldorfer Schauspielhaus und dem Theater Basel.

Zuschauer kennen sie aus Filmen wie «Zeit der Empfindsamkeit», «Rausch der Verwandlung» oder Fernsehserien. Mit ihrem damaligen Ehemann Vadim Glowna drehte sie in den 1980er-Jahren den Cannes-Beitrag «Desperado City», die Max-Frisch-Verfilmung «Blaubart» und den Dokumentarspielfilm «Tschechow in meinem Leben» über ihre berühmte russische Familie.

jr mit dpa

https://www.welt.de/kultur/article250871512/Schauspielerin-Vera-Tschechowa-ist-tot-Ein-ziemlich-bewegtes-Leben.html

Die Unbezähmbare

Sie hatte Kontakt mit allen Schichten der Kultur, direkten oder indirekten, von der Literatur bis zum Pop. Ihr Urgroßonkel war der Schriftsteller Anton Tschechow (gestorben 1904), ihre Großmutter war Olga Tschechowa, seit den Dreißigern ein Ufa-Star, und als Elvis Presley im Jahr 1959 als GI in Deutschland stationiert war, wurde sie häufig in seiner Nähe gesehen. Vera, geboren am 22. Juli 1940 in Berlin, studierte Bühnenbild, wechselte aber schnell zur Bühnenschauspielerei und war früh auch in Kinofilmen zu sehen.

Fritz Göttler

https://www.sueddeutsche.de/kultur/vera-tschechowa-tot-film-theater-nachruf-1.6520007?reduced=true

Die Noblesse der Verliererinnen

In den späten Fünfzigerjahren war sie eine jener Erscheinungen, die Regisseure und Zuschauer ins Träumen brachten. Georg Tressler, der böse Onkel von Opas Kino, hatte sie entdeckt, als er ein unverbrauchtes Gesicht für seinen Film «Unter 18» suchte, die Geschichte einer Minderjährigen, die gegen ihre Pflegemutter rebelliert und in einem Wiener Nachtklub auf Männerfang geht. Die sechzehnjährige Vera Tschechowa, Tochter der Theaterschauspielerin Ada und Enkelin der Ufa-Diva Olga Tschechowa, war ideal für die Rolle, sie hatte den Look, den Augenaufschlag und den Schmollmund, auf den das Kinopublikum damals geeicht war, und so purzelten die Rollen bald nur so auf sie herab.

Andreas Kilb

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kino/tod-von-vera-tschechowa-die-noblesse-der-verliererinnen-19631320.html

Audio / Video:

Schauspielerin Vera Tschechowa: «Ich glaube, Kino wird immer bestehen bleiben»
Deutschlandfunk Kultur, 09.10.2022

https://www.deutschlandfunk.de/zwischentoene-mit-vera-tschechowa-vom-09-10-2022-musik-gekuerzt-dlf-c5cf306d-100.html

Trauer um Schauspielerin: Vera Tschechowa mit 83 Jahren gestorben
Tagesschau.de, 04.04.2024

https://www.tagesschau.de/multimedia/video/schnell_informiert/video-1323740.html

Mehr:

https://www.imdb.com/name/nm0874782/

https://www.filmportal.de/person/vera-tschechowa_0c1cf2a1c16e4dccbb1d1a5753149b49

https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=119546019

https://www.derwesten.de/panorama/vera-tschechowa-75-die-frau-mit-den-katzenaugen-id10904562.html

https://www.munzinger.de/search/go/document.jsp?id=00000008650

(*) https://de.wikipedia.org/wiki/Vera_Tschechowa

#VeraTschechowa #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 5. April 2024
  • Film, Video, Audiovisuelles

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