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26. Juni 2026

«HEIMATFLIMMERN»

Die Kunstsammlungen der Schweizerischen Post und des Kunstmuseums St.Gallen im Dialog, Ausstellung im Kunstmuseum St.Gallen, vom 27. Juni bis am 18. Oktober 2026

Ausstellungsansicht Heimatflimmern, 2026, Kunstmuseum St.Gallen, Foto: Sebastian Stadler

Bild: Ausstellungsansicht «Heimatflimmern«, 2026, Kunstmuseum St.Gallen – Foto: Sebastian Stadler

Gemeinsam mit der Kunstsammlung der Schweizerischen Post präsentiert das Kunstmuseum St.Gallen die Ausstellung «Heimatflimmern». Diese beschäftigt sich mit der aktuellen Frage, was «Heimat» heute bedeuten kann. Ausgehend von 27 künstlerischen Positionen widmet sich der Sammlungsdialog diesem facettenreichen Thema mit einem Schwerpunkt auf Schweizer Gegenwartskunst. Anlass für diese Kooperation ist die rund hundertjährige Fördertradition der Schweizerischen Post, die mit dieser Ausstellung vertiefte Einblicke in ihre Sammlung geben möchte.

Der Begriff «Heimat» ist seit jeher offen, vieldeutig und daher schwer zu fassen. Er ist geprägt von persönlichen Erinnerungen, kollektiven Vorstellungen und gesellschaftlichen Entwicklungen. In einer global vernetzten Welt, die von technologischen, sozialen und ökologischen Veränderungen bestimmt wird, gerät «Heimat» zunehmend in Bewegung – ohne dabei an Bedeutung zu verlieren. Der Ausstellungstitel reagiert auf diese Dynamik mit der Wortneuschöpfung «Heimatflimmern».

Die Ausstellung beleuchtet unterschiedliche Facetten von «Heimat» jenseits nationalistischer oder identitätspolitischer Zuschreibungen. Die ausgewählten Arbeiten zeigen, wie traditionelle Vorstellungen von Herkunft, Zugehörigkeit und Zuhause aufgebrochen und neu verhandelt werden können.

Ausstellungsansicht Heimatflimmern, 2026, Kunstmuseum St.Gallen, Foto: Sebastian Stadler

Bild: Ausstellungsansicht «Heimatflimmern«, 2026, Kunstmuseum St.Gallen – Foto: Sebastian Stadler

In den Installationen von Sylvie und Chérif Defraoui und Matthew McCaslin werden statische Vorstellungen von «Heimat» grundlegend hinterfragt. Ester Vonplon, Isabelle Krieg, Gerber & Bardill und Julian Charrière hingegen untersuchen die Veränderungen von Lebensräumen im Zeichen von Struktur- und Klimawandel. Migration, Identität und Erinnerung stehen wiederum im Zentrum der Werke u.a. von Mina Squali-Houssaïni, Mona Hatoum und Ishita Chakraborty. Hier erscheint «Heimat» als sozialer Erfahrungsraum zwischen individuellen Biografien und globalen Machtverhältnissen. Die Verlagerung von Heimat ins Digitale wird schliesslich in Arbeiten des Künstlerkollektivs Fragmentin und von Aramis Navarro thematisiert.

Im Dialog zweier bedeutender Sammlungen schärft die Ausstellung den Blick für die flimmernde Vielschichtigkeit von «Heimat». Sie eröffnet neue Perspektiven auf einen Begriff, der zwischen persönlicher Erfahrung, gesellschaftlichem Wandel und globaler Verflechtung fortwährend neue Bedeutungen annimmt.

Mit Werken von

David Bürkler, Ishita Chakraborty, Julian Charrière, Martha Cunz, Fragmentin, Gabriela Gerber & Lukas Bardill, Sylvie und Chérif Defraoui, Giovanni Giacometti, Ferdinand Hodler, marce norbert hörler, Nadira Husain, Mona Hatoum, Monica Ursina Jaeger, Ernst Ludwig Kirchner, Isabelle Krieg, Douglas Mandry, Aramis Navarro, Taiyo Onorato & Nico Krebs, Cyril Porchet, Rico Scagliola & Michael Meier, Jean-Vincent Simonet, Monica Studer & Christoph van den Berg, Mina Squalli-Houssaïni, U5, Ester Vonplon, Daniel Zimmermann

ots

Kontakt:

https://kunstmuseumsg.ch/unser-programm/aktuelle-ausstellungen/heimatflimmern

Ausstellungsansicht Heimatflimmern, 2026, Kunstmuseum St.Gallen, Foto: Sebastian Stadler

Bild: Ausstellungsansicht «Heimatflimmern«, 2026, Kunstmuseum St.Gallen – Foto: Sebastian Stadler

#Heimatflimmern #KunstmuseumStGallen #KunstsammlungSchweizerischePost #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 26. Juni 2026
  • Bildende Kunst, Fotografie, Grafik, Architektur, Design, Kulturförderung, Kulturvermittlung, Kultur- und Medienpolitik, Museum, Ausstellung, Galerie

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