ch-cultura.ch
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci

29. März 2025

«ICH TIER WIR» /// «JEANNETTE VOGEL»

Interdisziplinäre Wanderausstellung «ICH TIER WIR» zur Beziehung zwischen Mensch und Tier /// Einzelschau zu Jeannette Vogel - Im open art museum St.Gallen, bis am 27. Juli 2025

Detail Vera Marke (1972), Invn 1210, 2006, Baumwollgarn auf Stramin, 24,5 x 20 cm, Karin Mettler © Vera Marke

Bild: Detail: Vera Marke (*1972), Invn° 1210, 2006, Baumwollgarn auf Stramin (Rückseite), je 24,5 x 20 cm, 9 Teile, Karin Mettler, © Vera Marke

Das Verhältnis von Mensch zu Umwelt ist aktuell wohl eines der wichtigsten gesellschaftlichen Themen. Der Mensch als Naturwesen und als Beherrscher der Welt ist sichtbar im Verhältnis von Mensch und Tier. In der Gegenwart des so genannten Anthropozän scheint diese Beziehung immer widersprüchlicher und emotionaler geworden zu sein: ausgebeutete Nutztiere auf der einen, hochgezüchtete und verhätschelte Haustiere auf der anderen Seite. Die Ausstellung im open art museum St.Gallen legt den Fokus auf künstlerische Reflexionen der Mensch-Tier-Beziehung. Eine Einzelschau der Künstlerin Jeannette Vogel und vielfältige Begleitveranstaltungen für Erwachsene und Kinder ergänzen die Ausstellung.

Unter der Leitung von Peter Kuntner (fischteich) haben sich Museen unterschiedlicher Disziplinen für diese Wanderausstellung vernetzt: neben dem open art museum das Museum zu Allerheiligen, Schaffhausen, und das Naturama Aargau. Damit wird nicht nur das Thema selbst auf spannende Weise multiperspektivisch beleuchtet, sondern es durchdringen sich auch ansonsten getrennt gehaltene Museumskreise.

«‹ICH TIER WIR› regt mit vielen Werken, Objekten, assoziativen und emotionalen Installationen dazu an, die Beziehung von Tier und Mensch zu überdenken. Wir wollen den Besuchenden nichts beibringen. Wir möchten sie verschiedenen Situationen aussetzen und Dinge zeigen, die wertfrei sind», betont der Ausstellungmacher Peter Kuntner. Die Museen haben die Ausstellung mit Objekten aus ihren Sammlungen und inhaltlichen Ergänzungen aus der jeweiligen Perspektive ergänzt. Die Ausstellung im open art museum legt den Fokus auf künstlerische Reflexionen der Mensch-Tier-Beziehung.

Dem interdisziplinären Ansatz folgend sind weitere Positionen der Outsider Art und der zeitgenössischen Kunst zusammengeführt, darunter Marianne Engel (1972), Vera Marke (1972), Stefan Rohner (1959) und Marlis Spielmann (1953). In der künstlerischen Spiegelung des Mensch-Tier Verhältnisses öffnet die Ausstellung festgefahrene dualistische Denkmuster für einen offenen, kulturübergreifenden Dialog.

Museumsleiterin Monika Jagfeld meint dazu: «Das open art museum sucht offene Diskurse über Kunst, Mensch und Gesellschaft. Die Idee eines Crossover unterschiedlicher Ansätze zu diesem spannenden Thema hat uns begeistert.»

Philippe Saxer (1965–2013), Ohne Titel (Kopf Tier), 2008, Tusche auf Karton, 24 x 17 cm, open art museum, Stiftung für schweizerische Naive Kunst und Art Brut, St.Gallen, Schenkung Verein Freunde des Philippe Saxer

Bild: Philippe Saxer (1965–2013), Ohne Titel (Kopf Tier), 2008, Tusche auf Karton, 24 x 17 cm, open art museum, Stiftung für schweizerische Naive Kunst und Art Brut, St.Gallen, Schenkung Verein Freunde des Philippe Saxer

Ergänzt wird die Ausstellung um eine Einzelschau zu Jeannette Vogel (Lebensdaten unbekannt), deren Werke erstmals gezeigt werden. In ihrer Tierwelt erhalten die Wesen einen individuellen Ausdruck. Sie wirken schüchtern, keck, neugierig, bereit, aus dem Bild zu springen. Der Mensch bleibt gegenüber den Tieren unbedeutend.

Kuratorin Isabelle Zürcher ist gespannt auf die Reaktionen der Besuchenden: «Die Begegnung mit Jeannette Vogels charakterstarken Kreaturen macht Spass und regt an zum Erfinden eigener (Bild-)Geschichten. Vorhang auf für Jeannette Vogels Tiertheater, in dem Betrachter:innen zu Regisseur:innen werden.»

Im Zusammenhang mit der Ausstellung bietet das open art museum vielfältige Veranstaltungen für alle Altersgruppen. Das Angebot zu «ICH TIER WIR» beinhaltet Diskussionsrunden, Vorträge, eine Tiersegnung, Kindernachmittage und einen gemeinsamen Brunch. Geführte Besichtigungen für Gruppen und Schulklassen ermöglichen eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Mensch-Tier-Beziehung.

oam

Kontakt:

openartmuseum.ch/ausstellung/ich-tier-wir/

Bild: Jeannette Vogel (Lebensdaten unbekannt), «ZIRKUS KNIE», undatiert, Wachsmalstift auf Packpapier, 30 x 45 cm, open art museum, Stiftung für schweizerische Naive Kunst und Art Brut, St.Gallen, Schenkung EPI-Klinik

Bild: Jeannette Vogel (Lebensdaten unbekannt), «ZIRKUS KNIE», undatiert, Wachsmalstift auf Packpapier, 30 x 45 cm, open art museum, Stiftung für schweizerische Naive Kunst und Art Brut, St.Gallen, Schenkung EPI-Klinik

#IchTierWir #JeannetteVogel #PeterKuntner #MonikaJagdfeld #IsabelleZürcher #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 29. März 2025
  • Museum, Ausstellung, Galerie, Umwelt / Mitwelt

Vorheriger Beitrag

CHRISTOPHE CHERIX AUS GENF IST DER NÄCHSTE DIREKTOR DES MOMA IN NEW YORK CITY

Nächster Beitrag

«GAFFA. LEVEL UP»

Daniel Leutenegger

Daniel Leutenegger

Redakteur

Beiträge von Daniel Leutenegger

  • HSM_Klassik_ESB_Spacial Audio1_c_Zlatko Mićić
    BASEL: FORSCHUNGSPROJEKT «AESTHETICS OF SPATIAL AUDIO»

    7. November 2026

  • 04. mudac, Magie et Design, vue d’exposition, 2026 (c) Antoine Martin
    «MAGIE ET DESIGN. HOCUS POCUS | RENCONTROLOGIE»

    7. November 2026

  • Devant une fenêtre se dresse SADH, une figure humaine en argile d’environ trois mètres de haut, signée Titi-Kas - Photo: © https://www.abbatiale-payerne.ch/exposition-doeuvres-contemporaines-labbatiale-vue-par-181-degres/
    PAYERNE: «L’ABBATIALE À 181 DEGRÉS»

    7. November 2026

  • Schwester Augustina Flüeler am Entwerfen, um 1950, Klosterarchiv St. Klara
    «AUGUSTINA FLÜELER. KLOSTERFRAU, KÜNSTLERIN, TEXTILUNTERNEHMERIN»

    7. November 2026

  • Verena Merz, Metro, 1987
    «VERENA MERZ. IMAGIE»

    7. November 2026

Kommentare von Daniel Leutenegger

Previous post « Next post »

© 2026 ch-cultura.ch – Schweizer Online-Kultur-Plattform

  • NUTZUNGSBEDINGUNGEN
  • DATENSCHUTZ
  • IMPRESSUM
Facebook LinkedIn Instagram X

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten.
Mehr darüber erfahren Sie in den .

ch-cultura.ch
Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.

Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.

Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.

Google Analytics

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.

<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>