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9. September 2011

«MOKMOK» ERHÄLT PREIS DER SUISA-STIFTUNG FÜR MUSIK

Heute Abend wurden am Internationalen Animationsfilmfestival Fantoche in Baden die sieben Werkbeiträge des «Call for Projects: Swiss Games» vergeben (vgl. sep. Beitrag auf dieser Seite). Darüber hinaus hat die SUISA-Stiftung für Musik einen zusätzlichen Sonderpreis für die beste Sound-Komposition bekanntgegeben: Die dreiköpfige Jury hat einstimmig das Computerspiel «MokMok» des Zürcher Produzentenduos Samim Winiger und Marc Lauper mit dem mit CHF 15'000.- dotierten Preis ausgezeichnet.

Im Herbst 2010 lancierten die vier Projektpartner Fantoche, die Kulturstiftung Pro Helvetia, das Bundesamt für Kultur und die SUISA-Stiftung für Musik eine gemeinsame Ausschreibung für Werkbeiträge für Schweizer Computerspiele. Darüber hinaus stellte die SUISA-Stiftung für Musik einen zusätzlichen Sonderpreis für die beste Sound-Komposition zur Verfügung.

Unter der Leitung des Filmmusikkomponisten Diego Baldenweg (Great Garbo Music) beurteilten die Komponisten und Musiker Boris Blank (Yello) und Daniel Jakob (Filewile) vier Spiel-Projekte, welche den reglementarischen Kriterien der Ausschreibung für den Sonderpreis Musik im Rahmen des «Call of Projects: Swiss Games» vollumfänglich entsprochen haben. Die fachkundige Jury entschied sich einstimmig, das Spiel «MokMok» von den Zürcher Produzenten Samim Winiger und Marc Lauper mit dem Sonderpreis für die beste Originalsound-Komposition auszuzeichnen.

Begründung der Jury

«Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Gamemusik-Komposition, prämieren wir ein höchst innovatives Musikkonzept, das jedes Mal anders klingt und vom Gamer selbst steuerbar ist. Ziel des Spieles ist es, seinen eigenen Soundtrack zu kreieren. In einem Sequenzer können endlos viele Sounds, Rhythmen und Ideen als Musik-Loops zusammengebracht und mit anderen Usern geteilt werden. Eingefleischte Gamer, die Freude an Musikspielen haben, suchen genau dieses musikalische Erlebnis. Zudem trifft die Kongruenz von Musik und Bild den heutigen Zeitgeist optimal. Wir vergeben diesen Preis, damit das mutige und innovative Konzept von ‚MokMok‘ als erstes Spiel dieser Art bestehen kann.»

Mit dem Kompositionspreis für Computergames verfolgt die SUISA-Stiftung für Musik das Ziel, den Urheberinnen und Urhebern von Computerspiel-Soundtracks eine Plattform zu bieten. Der Preis soll gleichzeitig die Game-Produzenten auf die hohe Qualität der hiesigen Musikszene hinweisen und sie einladen, vermehrt originäre Musik in ihre Projekte zu integrieren.

pd

Kontakt:

Urs Schnell, Direktor SUISA-Stiftung für Musik, T: +41 21 614 32 72, urs.schnell@fondation-suisa.ch

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 9. September 2011
  • Musik und Tanz

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