Daniel Furter (Bild) wird neuer Direktor des ALPS Alpines Museum der Schweiz in Bern. Der Stiftungsrat des ALPS hat Daniel Furter gewählt. Er bringe langjährige Erfahrung in der Entwicklung und Leitung von Museen mit und übernimmt die Leitung des ALPS am 1. September 2027. Er folgt damit auf Beat Hächler, der Ende August 2027 pensioniert wird.

Bild: Daniel Furter – Foto: © Marco Zanoni
Der Wahl vom 21. Oktober 2026 ging ein mehrstufiges Auswahlverfahren voraus. Die Findungskommission, bestehend aus Mitgliedern des Stiftungsrats und Denise Tonella, Direktorin des Schweizerischen Nationalmuseums, als externer Expertin, empfahl Daniel Furter einstimmig zur Wahl.
«Ein erfahrener Museumsentwickler»
Von 2017 bis 2024 verantwortete Daniel Furter die Neukonzeption und den Aufbau des Museums Schloss Burgdorf, das aus drei zuvor eigenständigen Museen hervorging. «Dabei verband er institutionelle Entwicklung mit zeitgemässer Vermittlung, vielfältigen Partnerschaften und der Beteiligung der Bevölkerung», heisst es in der heutigen ALPS-Medienmitteilung. Das Museum wurde 2024 für den Europäischen Museumspreis nominiert.
Aktuell nimmt der Historiker mit einem Master in Kommunikation und in Vermittlung die Mutterschaftsvertretung der Museumsleitung im Regionalmuseum Chüechlihus Langnau wahr. «Mit Daniel Furter gewinnen wir einen erfahrenen Museumsentwickler, der konzeptionelle Arbeit und institutionelle Umsetzung miteinander verbindet. Sein offenes, partizipatives Museumsverständnis passt ausgezeichnet zum ALPS», sagt Gianna Luzio, Präsidentin des Stiftungsrats. Daniel Furter erklärt: «Ich freue mich sehr, die innovative Museumsarbeit des ALPS mit dem kompetenten und engagierten Team ab nächstem Herbst weiterführen zu können und bei der Weiterentwicklung des Berner Museumsquartiers mitzuwirken.»
Auf dem Erreichten aufbauen
Das ALPS hat sich in den vergangenen 15 Jahren zu einem schweizweit tätigen Themenhaus mit einem eigenständigen Profil entwickelt. Es verbindet alpines Kulturerbe mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen und lädt zur Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Perspektiven auf die Alpen und die Bergwelt ein. Beat Hächler hat diese Entwicklung massgeblich geprägt. Mit seiner Pensionierung Ende August 2027 geht eine prägende Phase in der Geschichte des Museums zu Ende. Die neue Direktion kann auf einer starken Grundlage aufbauen und die weitere programmatische und institutionelle Entwicklung gestalten. Dazu gehören die langfristige Sicherung des Museums und seine Perspektiven im Museumsquartier Bern.
cp
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Kommentare von Daniel Leutenegger