Miriam Suter (Bild), die 1988 in Brugg geborene freischaffende Journalistin (u.a. «WOZ», «Republik», Surprise Strassenmagazin», «Annabelle», «Das Lamm») und Autorin erhält den mit 10’000 Franken dotierten Greulich Kulturpreis 2026 zum diesjährigen Thema «Feminismus». Bestimmt wurde sie von der heurigen Einzeljurorin Anna Rosenwasser.

Bild: Miriam Suter – Foto: © Ana Germann, https://miriamsuter.net/
Miriam Suter ist freie Journalistin für feministische und gesellschaftskritische Themen und Co-Autorin von «Ich bin Sexarbeiterin» (Limmat Verlag, 2020) , Co-Autorin von «Hast du Nein gesagt? Vom Umgang mit sexualisierter Gewalt» zusammen mit Natalia Widla (Limmat Verlag, 2023), Co-Autorin von «Niemals aus Liebe: Männergewalt an Frauen» zusammen mit Natalia Widla (Limmat Verlag, 2024).
Gemeinsam mit Natalia Widla oder auch eigenständig bietet Miriam Suter Weiterbildungsangebote für Lehrpersonen, Schüler:innen und Organisationen zu den Themen sexualisierte Gewalt, geschlechtsspezifische Gewalt sowie Antifeminismus an.
Bis 2023 publizierte sie zusammen mit der Slam Poetin Lisa Christ den feministischen Podcast «Faust und Kupfer» und seit 2026 produziert sie ihren Podcast «Übrigens». Die Folgen gibt’s als Video-Podcast auf auf Youtube und zum reinen Anhören überall dort, wo’s Podcasts gibt.
Zum Greulich Kulturpreis
Die Greulich Stiftung Kulturpreis zeichnet «herausragendes Schaffen im Schweizer Kulturjournalismus aus». Alle Jahre wird der mit CHF 10’000 dotierte Greulich Kulturpreis in wechselnden Kategorien verliehen. Das diesjährige Thema ist «Feminismus»
Die Greulich Stiftung Kulturpreis mit Sitz in Zürich wurde im April 2005 gegründet mit dem Ziel, «Qualität im Kulturjournalismus zu fördern und zu würdigen». Die Stiftung ist Teil des Gesamtprojektes «Greulich», das der Schweizer Anwalt Thomas B. Brunner im Jahr 2003 als Restaurant, Bar und Design-Hotel und als Ort der modernen urbanen Kultur im Zürcher Kreis 4 eröffnet hat. Der Greulich-Bau der Architekten Romero & Schaefle wurde mehrfach ausgezeichnet.
db
Kontakt:
http://greulichkulturpreis.ch/
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Kommentare von Daniel Leutenegger