ch-cultura.ch
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci

20. Oktober 2017

ARCHITEKTURPREIS FÜR NACHHALTIGES SANIEREN UND BAUEN IN DEN ALPEN

Die Schweiz und Liechtenstein haben heute mit «Constructive Alps 2017» den Architekturpreis für nachhaltiges Sanieren und Bauen in den Alpen verliehen. Aus 261 Eingaben kürte eine internationale Jury die Preisträger und vergab vier Hauptpreise und sieben Anerkennungen.

Bild: Volksschule und Kindergarten Brand/A – Foto: Albrecht Schnabel, http://www.constructivealps.net/presse/

2017 führten die Schweiz und Liechtenstein den Wettbewerb «Constructive Alps» zum vierten Mal durch. Ausgezeichnet werden Gebäude in den Alpen, die sowohl aus ästhetischer als auch aus nachhaltiger Sicht überzeugen.

Von 261 Eingaben erhielten elf Sanierungen und Neubauten einen Preis oder eine Auszeichnung zugesprochen. Die Architektinnen und Architekten der prämierten Gebäude gingen insbesondere sorgsam mit dem Boden und dem baulichen Erbe um.

«Constructive Alps zeigt, wie im sensiblen Raum der Alpen gleichzeitig rücksichtsvoll und innovativ gebaut werden kann», sagte Jurypräsident Köbi Gantenbein anlässlich der heutigen Preisverleihung im Alpinen Museum in Bern. «Die Jury hat viele Gebäude prämiert, die den Neuanfang des Bauens auch als Neuanfang der Gemeinschaft begreifen.»

Die Preissumme von 50’000 Euro teilen sich eine Volksschule in Vorarlberg, eine Käserei und ein Supermarkt in Österreich sowie ein Gemeindezentrum in Italien. Sieben weitere Gebäude, darunter vier Schweizer Projekte, erhielten als besondere Wertschätzung der Jury eine Anerkennung.

Erster Preis: Schule als Musterschülerin punkto Nachhaltigkeit

Im Schulgebäude von Brand (Bild) sind eine Volksschule, ein Kindergarten mit Kinderkrippe, ein Musik- sowie ein Mehrzweckraum untergebracht. Die Strickbaufassade des schlichten Baukörpers kombiniert massive Dielen und luftige Fenster. Die Schräge des Pultdachs verweist auf die traditionellen Nachbarhäuser. Die Innenräume zeigen die Vorarlberger Holzbaukunst in ihrer ganzen Pracht: sägeroher Parkettboden und Massivholzeinbauten, selbst die Lüftungsschächte sind aus Holz. Die Schule erhielt rekordhohe 976 von 1’000 möglichen Punkten im Vorarlberger Kommunalausweis, der die Nachhaltigkeit bewertet. Das Gebäude beweist, dass umfassende Nachhaltigkeit am Bau möglich und bezahlbar ist.

Zweite Preise:

  • Der Stolz des Machens

Die Schaukäserei Kaslab’n in Randenthein (Kärnten) ist das Ergebnis eines genossenschaftlichen Kraftakts und einer beispielhaften Partnerschaft von Bauherren und Architekten. Das Holz für Fassade und Boden wurde von den Bauern selbst gestellt, die Architekten wiederum beteiligten sich selbst beim Entwurf für die hölzerne Butterdose. Zum Schluss hatte man gemeinsam ein Haus errichtet, bei dem es nicht nur um den Bio-Käse geht, sondern um den Wert der eigenen Arbeit und um eine Verortung der Bergbauern im Stadtzentrum.

  • Ein Ort für den Ort

Der kleine Mpreis-Supermarkt in St. Martin am Tennengebirge bei Salzburg sitzt als präzises Passstück in der Dorfstruktur, strahlt Ruhe aus und liefert einen sozialen Mehrwert. Das leicht von der Strasse zurückgesetzte flache Gebäude im Ortszentrum kann man auf den ersten Blick leicht übersehen: eine umlaufende Wand aus gestocktem Beton, in den leicht ansteigenden grasigen Hang geschoben. Zur Strasse hin dominiert eine rhythmisierte Holzkonstruktion, darüber liegt ein begrüntes Dach. Im Fall von Orten wie St. Martin, die fast zu klein sind für einen rentablen Supermarkt, übernimmt der Markt, der auch eine Bäckerei und ein Café umfasst, eine soziale Funktion als Treffpunkt.

Dritter Preis: Zwischen Dorf und Natur

Die 300 Einwohnerinnen und Einwohner von Caltron im Trentino erhielten 2014 ein Gemeinschaftszentrum. Die «Casa Sociale» interpretiert das traditionelle Bauen neu und bildet einen Abschluss zur offenen Landschaft. Ob Tischfussball im Laubengang oder Lichterkette entlang der Fassade, die vom letzten Fest erzählt, das hier gefeiert wurde: Die Einwohner von Caltron haben die «Casa Sociale» in Besitz genommen. Umgeben von ruhigen Lärchenholzwänden gleitet der Blick zur Fensterfront und zur Aussicht ins Val di Non mit seinen Apfelplantagen, der wichtigsten Einkommensquelle des Tals.

Anerkennungen

  • Cabane Rambert (VS)/CH
  • Egger Stammhaus/A
  • Bundesstrafgericht Bellinzona (TI)/CH
  • Maison du Lac d’Aiguebelette/F
  • Propstei St. Gerold/A
  • Raiffeisen Arena Crap Gries (GR)/CH
  • Alp Glivers (GR)/CH

Die ausgezeichneten Projekte und weitere 19 Projekte, die für die zweite Runde des Preises «Constructive Alps» nominiert wurden, werden vom 21.10.2017 bis 25.2.2018 im Alpinen Museum der Schweiz in Bern gezeigt. Alle nominierten Projekte werden in einer Sondernummer der Architekturzeitschrift «Hochparterre» vorgestellt.

«Constructive Alps»

Die Schweiz und Liechtenstein vergeben gemeinsam den «Internationalen Preis für nachhaltiges Sanieren und Bauen in den Alpen, Constructive Alps». Die Universität Liechtenstein unterstützt die Jury bei der Prüfung der Objekte. Die Internationale Alpenschutzkommission CIPRA begleitet «Constructive Alps» fachlich und organisatorisch.

Alpenkonvention und Klimaaktionsplan

«Constructive Alps 2017» ist ein Beitrag der Schweiz und Liechtensteins zur Umsetzung der Alpenkonvention und des Klimaaktionsplans. Die Alpenkonvention ist weltweit das erste völkerrechtlich verbindliche Übereinkommen für die nachhaltige Entwicklung einer Bergregion. Die acht Alpenstaaten und die Europäische Union haben einen Klimaaktionsplan verabschiedet, wonach die Alpen Modellregion für eine Abschwächung des Klimawandels und die Anpassung daran werden sollen.

cp

Mehr / Kontakt:

Köbi Gantenbein, Präsident der Jury, gantenbein@hochparterre.ch

Silvia Jost, Leiterin Internationales, Bundesamt für Raumentwicklung ARE,
Tel. +41 58 462 06 25, http://www.are.admin.ch

 

Themenheft / Special Issue Hochparterre «Constructive Alps»: Internationaler Preis für nachhaltiges Sanieren und Bauen in den Alpen / International award for sustainable renovation and new building in the Alps (PDF, 9 MB)

Ausgezeichnete Projekte mit Bildern in Druckqualität

Alpines Museum der Schweiz

www.alpconv.org

 

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 20. Oktober 2017
  • Bildende Kunst, Fotografie, Grafik, Architektur, Design

Vorheriger Beitrag

JUBILÄUMSPROGRAMM 50 JAHRE SWISS JAZZ SCHOOL (SJS) BERN

Nächster Beitrag

START IN DIE VERHANDLUNGEN FÜR EINEN NEUEN GESAMTARBEITSVERTRAG (GAV) IN DEN MEDIEN

Daniel Leutenegger

Daniel Leutenegger

Redakteur

Beiträge von Daniel Leutenegger

  • Monika Helfer, 2023 - Foto: Armei-Marie, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Amrei-Marie - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Monika_Helfer_(2023).jpg
    ZUM TOD DER ÖSTERREICHISCHEN SCHRIFTSTELLERIN MONIKA HELFER

    2. August 2026

  • ch-cultura.ch Balken hausrot breit schmal
    SOEBEN VERSCHICKT: DER NEWSLETTER 13/2026 VON CH-CULTURA.CH

    2. August 2026

  • Simone Forti, 2015 - Foto: Jason Underhill - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Simone_Forti,_2015.jpg
    ZUM TOD DER ITALIENISCH-US-AMERIKANISCHEN TÄNZERIN, CHOREOGRAFIN UND MALERIN SIMONE FORTI

    2. August 2026

  • © https://museeforel.ch/exposition/de-pierre-a-image-la-lithographie-a-lere-postdigitale/
    «DE PIERRE À IMAGE. LA LITHOGRAPHIE À L’ÈRE POSTDIGITAL»

    2. August 2026

  • «FRANÇOIS PORTMANN: CONTRASTES. FAUNE SAUVAGE ENTRE VILLE ET NATURE»

    1. August 2026

Kommentare von Daniel Leutenegger

Previous post « Next post »

© 2026 ch-cultura.ch – Schweizer Online-Kultur-Plattform

  • NUTZUNGSBEDINGUNGEN
  • DATENSCHUTZ
  • IMPRESSUM
Facebook LinkedIn Instagram X

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten.
Mehr darüber erfahren Sie in den .

ch-cultura.ch
Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.

Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.

Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.

Google Analytics

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.

<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>