ch-cultura.ch
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci

25. September 2025

«JACQUELINE DE JONG. UNGEHORSAM»

Ausstellung im Kunstmuseum St.Gallen, vom 27. September 2025 bis am 22. März 2026 - Vernissage am Freitag, 26. September 2025, 18.30 Uhr

Jacqueline de Jong in ihrem Atelier an der Kerkstraat in Amsterdam, 2021. Foto: Gert Jan van Rooij

Bild: Jacqueline de Jong in ihrem Atelier an der Kerkstraat in Amsterdam, 2021 – Foto: © Gert Jan van Rooij

«Wir müssen daran erinnert werden, ungehorsam zu sein.»

Jacqueline de Jong, 2017

Das Kunstmuseum St.Gallen präsentiert die erste Retrospektive der unlängst verstorbenen Künstlerin Jacqueline de Jong (1939 geboren in Hengelo, Niederlande, 2024 gestorben in Amsterdam) in der Schweiz.

Jacqueline de Jongs vielgestaltiges Œuvre, das Malerei, Skulptur und Grafik umfasst und sich über mehr als sechs Jahrzehnte erstreckt, steht im Dialog mit bedeutenden künstlerischen Strömungen der Nachkriegszeit wie CoBrA, Pop Art, Neue Figuration und Postmoderne.

Jacqueline de Jong, Peeing Hamlet, 2012, Öl auf Leinwand, 160 × 100 cm, Jacqueline de Jong Foundation, Amsterdam

Bild: Jacqueline de Jong, Peeing Hamlet, 2012, Öl auf Leinwand, 160 × 100 cm, Jacqueline de Jong Foundation, Amsterdam

Bereits mit 21 Jahren engagierte sich De Jong in der revolutionären, radikalen Avantgardebewegung Situationistische Internationale, die das Ziel verfolgte, sich vom Spektakel des Kapitalismus zu befreien und abenteuerliche, selbstbestimmte Begegnungen mit der Welt zu schaffen. Diesem Geist blieb De Jong zeitlebens treu: Ihr sich stetig wandelndes, oft politisch aufgeladenes Werk ist spielerisch, erotisch, humorvoll, abgründig – und immer radikal zeitgenössisch der Welt zugewandt.

Jacqueline de Jong, Grietjes ontstoken tandvlees, 1968, Acryl auf Leinwand, strukturiertes Holz, 93 × 90 cm, Sammlung Andrew Strauss, Paris

Bild: Jacqueline de Jong, Grietjes ontstoken tandvlees, 1968, Acryl auf Leinwand, strukturiertes Holz, 93 × 90 cm, Sammlung Andrew Strauss, Paris

Die umfassende Ausstellung – gezeigt werden rund 100 Werke – vereint Arbeiten aus De Jongs gesamter Karriere, von den frühen 1960er-Jahren bis in das Jahr ihres Todes, 2024. Die Schau folgt einer thematischen Struktur und ist in sechs Kapitel unterteilt: «Chaos», «Editor», «Pop», «Alltag», «Spiel» und «Politik».

Jacqueline de Jong, Inclusions (aus der Serie Loose Works), 2022, Ölkreiden auf loser Leinwand, 190 × 250 cm, Jacqueline de Jong Foundation

Bild: Jacqueline de Jong, Inclusions (aus der Serie Loose Works), 2022, Ölkreiden auf loser Leinwand, 190 × 250 cm, Jacqueline de Jong Foundation

Die Ausstellung wird von einem umfassenden, zweisprachigen Katalog begleitet, der dem konzeptuellen Aufbau folgt und zentrale Themen durch Analysen ausgewählter Kunstwerke vertieft. Die reich bebilderte Publikation erscheint bei JRP|Editions und versammelt neue Essays von Karen Kurczynski (Professorin für Kunst- und Architekturgeschichte an der University of Massachusetts Amherst, Autorin von The Cobra Movement in Postwar Europe: Reanimating Art), Emily LaBarge (Autorin, Kritikerin), Tiana Reid (Assistant Professor für Englisch an der York University) und Paul Bernard (Direktor des Kunsthauses Biel-Bienne und Ko-Kurator von «Die Welt als Labyrinth», einer Ausstellung über die situationistische Bewegung). Ergänzt wird der Band durch ein bislang unveröffentlichtes Gespräch zwischen McKenzie Wark und Jacqueline de Jong über das Werk der Künstlerin.

Jacqueline de Jong, 22 april 1915, gaz (WAR series), 2013/14, Ölfarbe und gemahlener Bimsstein auf Leinwand, 130 × 170 cm, Jacqueline de Jong Foundation

Bild: Jacqueline de Jong, 22 april 1915, gaz (WAR series), 2013/14, Ölfarbe und gemahlener Bimsstein auf Leinwand, 130 × 170 cm, Jacqueline de Jong Foundation

Mit der Retrospektive im Kunstmuseum St.Gallen wird die im vergangenen Jahr verstorbene Jacqueline de Jong erstmals in der Schweiz in einer musealen Einzelausstellung gewürdigt – erstaunlich, denn ihre Verbindung zur Schweiz war eng. Ihre Mutter, Alice de Jong-Weil, war Schweizerin. 1942, nach der Besetzung der Niederlande durch die Nationalsozialisten, trennte sich die jüdische Familie De Jong: Alice floh mit der kleinen Jacqueline in die Schweiz, wo sie in Zürich lebten, während ihr Vater in Amsterdam untertauchte. Als Jacqueline und ihre Mutter 1947 nach Hengelo zurückkehrten, musste De Jong die niederländische Sprache neu erlernen. Ihre Eltern hatten ein Ferienhaus in Ascona am Ufer des Lago Maggiore. In den 1960er-Jahren, als De Jong in Paris lebte, verbrachte sie jeweils die Sommermonate bei ihren Eltern im Tessin. Sie hatte dort Platz zum Malen und Bildhauen. De Jong sprach fliessend Schweizerdeutsch, und ihr Werk ist in mehreren Schweizer Sammlungen vertreten.

Jacqueline de Jong, The Pain Is Beautifull, 1971, Acryl auf Leinwand auf Holz, 54.5 x 102.5 x 3.5 cm, Privatsammlung

Bild: Jacqueline de Jong, The Pain Is Beautifull, 1971, Acryl auf Leinwand auf Holz, 54.5 x 102.5 x 3.5 cm, Privatsammlung

Melanie Bühler, Kuratorin der Ausstellung: «Jacqueline de Jong war eine Ausnahmekünstlerin – eine Pionierin, die der männlich dominierten Kunstwelt mit Witz, Charme, Intelligenz, Hartnäckigkeit und Selbstbewusstsein begegnete. Ihr Werk, das sie von den frühen 1960er-Jahren bis 2024 schuf, ist furchtlos der Welt zugewandt. Es zeugt von einem offenen, engagierten Geist, mit einem Blick für das Verborgene, Abtrünnige, Dunkle – und zugleich das Lustvolle im menschlichen Dasein.»

Dass De Jongs Œuvre nun – so kurz nach ihrem Tod – erstmals in seiner ganzen Bandbreite in der Schweiz gezeigt wird, in jenem Land, mit dem De Jong tief verbunden war, verleiht der Ausstellung eine besondere Resonanz.

Kuratiert von Melanie Bühler, Kuratorin am Stedelijk Museum Amsterdam und Gastkuratorin am Kunstmuseum St.Gallen

kmsg

Kontakt:

https://www.kunstmuseumsg.ch/?L=0

#JacquelineDeJong #DeJongUngehorsam #JacquelineDeJongFoundation #KunstmuseumStGallen #MelanieBühler #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 25. September 2025
  • Bildende Kunst, Fotografie, Grafik, Architektur, Design, Museum, Ausstellung, Galerie

Vorheriger Beitrag

«EVA LOOTZ»

Nächster Beitrag

OPERNHAUS ZÜRICH IST «OPERNHAUS DES JAHRES 2025»

Daniel Leutenegger

Daniel Leutenegger

Redakteur

Beiträge von Daniel Leutenegger

  • Robert-Ernst-Castellitz
    LUZERNER THEATER: ROBERT ERNST CASTELLITZ WIRD NEUER BETRIEBSDIREKTOR

    10. August 2026

  • Statue_Kopf_1_©Werner_Bellwald
    HEILIGENFIGUR KEHRT PER HELIKOPTER NACH HAUSE ZURÜCK

    10. August 2026

  • https://swiss-institute-bucket-production.ams3.cdn.digitaloceanspaces.com/media/about/history/SInce-1986.pdf
    DAS 40JÄHRIGE SWISS INSTITUTE IN NEW YORK CITY BEREITET DEN UMZUG AN SEINEN NEUEN STÄNDIGEN STANDORT AN DER 250 BOWERY VOR

    10. August 2026

  • Bilder: Mina Squalli-Houssaïni (links, Foto: © Théa Giglio, 2026) und Sandar Tun Tun (Foto: © Chloe Tun Tun)
    RESIDENZEN 2027 AM SWISS INSTITUTE NEW YORK CITY: MINA SQUALLI HOUSSAÏNI UND SANDAR TUN TUN WURDEN AUSGEWÄHLT

    10. August 2026

  • © https://www.ejrcf.or.jp/gallery/english/archive_202604_karl.html
    EINE JAPANREISE: DIE WIEDERENTDECKUNG DES WERKS VON KARL WALSER, BRUDER VON ROBERT

    9. August 2026

Kommentare von Daniel Leutenegger

Previous post « Next post »

© 2026 ch-cultura.ch – Schweizer Online-Kultur-Plattform

  • NUTZUNGSBEDINGUNGEN
  • DATENSCHUTZ
  • IMPRESSUM
Facebook LinkedIn Instagram X

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten.
Mehr darüber erfahren Sie in den .

ch-cultura.ch
Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.

Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.

Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.

Google Analytics

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.

<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>