ch-cultura.ch
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci

28. April 2020

SCHWEIZERISCHER NATIONALFONDS: WISSENSCHAFT AUF BILDER GEBANNT

Spektakuläre Fotografien, verwirrende Videos und intime Geschichten werfen ein neues Licht auf die aktuelle Forschung; präsentiert werden sie durch den Schweizerischen Nationalfonds (SNF): Die Jury des SNF-Wettbewerbs für wissenschaftliche Bilder hat in diesem Jahr vier erste Preise und sieben zusätzliche Auszeichnungen vergeben.

Bild: Fussballen eines Asiatischen Elefanten – Gewinnerin der Kategorie Forschungsobjekt: Paulin Wendler (Doktorandin an der Universität Zürich) – Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/ – Datei: http://www.snf.ch/de/foerderung/wissenschaftskommunikation/bilder-wettbewerb/Seiten/default.aspx#Gewinner 2020

Auch die vierte Ausgabe des SNF-Wettbewerbs für wissenschaftliche Bilder ist auf grosses Interesse gestossen. «Die erstaunlichen Werke vermitteln ein ganz anderes Bild der Wissenschaft, weit entfernt von den Klischees weisser Kittel, steriler Laboratorien und anonymer Forschenden», erklärt Nadine Wietlisbach, Direktorin des Fotomuseums Winterthur und Präsidentin der Jury des Wettbewerbs.

«Die eingereichten Werke zeigen die Vielfalt der Welt der Forschung», kommentiert Matthias Egger, Präsident des Nationalen Forschungsrats des Schweizerischen Nationalfonds (SNF). «Sie beleuchten weniger bekannte, aber wichtige Aspekte der Wissenschaft: Gespür für Schönheit, subjektive Ansichten und die Persönlichkeit der Forschenden.»

Überraschende, manchmal verwirrende Werke

Den ersten Preis in der Kategorie «Das Forschungsobjekt» erhielt eine Fotografie, auf der die Fusssohle eines Elefanten zu sehen ist. Die Aufnahme von Paulin Wendler, Doktorandin an der Universität Zürich, überzeugte die Jury durch den «ungewohnten Anblick, der uns zwingt, einen Gang zurückzuschalten», und die «feinen Linien, die einen starken Kontrast schaffen zu den Bildern, die wir uns sonst von diesen riesigen und schweren, fast archaischen Säugetieren machen».

In der Kategorie «Die Männer und Frauen der Wissenschaft» siegte ein Portrait von Kaan Mika, Doktorand an der Universität Lausanne, das «den gängigen Darstellungen von Forschenden im Labor widerspricht».

Anika König, Dozentin an der Universität Luzern, ist mit einer Aufnahme aus ihrem Forschungsprojekt über Leihmütter in der Ukraine die Gewinnerin in der Kategorie «Die Orte und Werkzeuge». «Die Stärke des Bildes liegt in der Abwesenheit des Objekts. Es zeigt, dass die Leihmütter in der Gesellschaft unsichtbar sind», begründet die Jury ihren Entscheid.

Mit einer kurzen Sequenz medizinischer Bildgebung setzt Peter von Niederhäusern, Doktorand an der Universität Basel, einen Legostein in Szene, was ihm den Gewinn in der Kategorie «Video» einbrachte. Die Jury erklärt, dass das Video «verwirrt und unseren Orientierungssinn durcheinander bringt» und «ein wunderbarer Beweis dafür ist, dass ein spielerischer und einfacher Film zum hohen Niveau von modernster Forschung beitragen kann.»

Die Jury hat von den über 250 Werken, die in diesem Jahr eingereicht wurden, zudem sieben weitere ausgezeichnet.

Wissenschaft erzählen

«Es macht mir Freude, die Schönheit der Wissenschaft durch meine Aufnahme einem grösseren Publikum zugänglich zu machen», sagt Preisträger Kaan Mika, Biologe und autodidaktischer Fotograf. «Mit den Portraits meiner Kolleginnen und Kollegen will ich nicht nur die menschliche Seite der Forschung zeigen, sondern ihnen auch die Gelegenheit geben, zu erzählen, was sie im Labor wirklich machen.»

Alle eingereichten Beiträge sind unter einer Creative Commons-Lizenz verfügbar und können von den Medien wie auch von allen anderen Interessierten für nicht-kommerzielle Zwecke uneingeschränkt unter Angabe der Autoren verwendet werden. Die Werke der Kategorie «Video» sind dank der musikalischen Untermalung durch den Pariser DJ AamourOcean noch attraktiver. Er hat diese im Rahmen des Projekts «Météo Science Performance» des Produzenten Witold Langlois erstellt.

Die Bilder werden im kommenden Jahr an den Bieler Fototagen 2021 ausgestellt, da die Ausgabe 2020 aufgrund der Massnahmen gegen das Coronavirus verschoben wurde. In der Zwischenzeit werden die prämierten Werke vom 24. September bis am 4. Oktober 2020 vom Verein Eye on Science im Rahmen des Zurich Film Festival gezeigt. Dort wird auch die Preisverleihung stattfinden.

Die Jury

Präsidiert wird die Jury von Nadine Wietlisbach, Direktorin des Fotomuseums Winterthur. Die übrigen Mitglieder sind:

  • Emmanuel Ferrand, Mathematiker, Universität Sorbonne (Frankreich)

  • Jens Hauser, Kurator (Dänemark)

  • Irène Hediger, Direktorin von Artists-in-labs, Zürcher Hochschule der Künste

  • Dominique Peysson, Künstlerin, Ecole nationale supérieure des Arts Décoratifs (Frankreich)

  • Gilles Steinmann, Leiter Bildredaktion Neue Zürcher Zeitung

Links:

  • Prämierte Fotos der Ausgabe 2020

  • Online-Galerie aller Beiträge seit 2017

  • Météo Science Performance (mit Musik untermalte Wissenschaftsvideos, 2020)

  • Twitter #SwissScienceImage

  • Instagram #SwissScienceImage

cp

—

Kontakt:

Elise Frioud
Wissenschaftskommunikation
Schweizerischer Nationalfonds
Wildhainweg 3, 3001 Bern
E-Mail elise.frioud@snf.ch

http://www.snf.ch/de/fokusForschung/newsroom/Seiten/news-200428-medienmitteilung-wissenschaft-auf-bilder-gebannt.aspx

#SchweizerischerNationalfonds #SNF #Wissenschaftskommunikation #WissenschaftaufBildern #PaulinWendler #KaanMika #AnikaKönig #PeterVonNiederhäusern #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 28. April 2020
  • Bildung und Arbeit

Vorheriger Beitrag

«WAR DRUMS» VON GIULIA DABALÀ IST DER BESTE SCHWEIZER NEWCOMER-SONG 2020

Nächster Beitrag

SUISA PRÄSENTIERT «MUSIC FOR TOMORROW»

Daniel Leutenegger

Daniel Leutenegger

Redakteur

Beiträge von Daniel Leutenegger

  • Ausstellungsansicht «Urs Frei. A-Z», 2026 - Foto: © Kunstmuseum St.Gallen
    «URS FREI. A-Z»

    27. April 2026

  • Berner Museumsgarten__FocusFillWyIwLjAwIiwi
    MUSEUMSQUARTIER BERN: FÜNF PROJEKTTEAMS FÜR STÄDTEBAULICHEN STUDIENAUFTRAG WURDEN AUSGEWÄHLT

    27. April 2026

  • DAS SIND DIE GEWINNER:INNEN DES MEDIENPREISES NORDWESTSCHWEIZ 2025

    27. April 2026

  • © Kanton Uri
    KANTON URI: ZWEI STIFTUNGEN MIT GEMEINSAMER NEUER FÖRDERUNG VON URNER KULTURSCHAFFENDEN

    27. April 2026

  • © SRF _ SRG-SSR
    DÜSTERE PROGNOSEN FÜR RADIO SRF 2 KULTUR

    27. April 2026

Kommentare von Daniel Leutenegger

Previous post « Next post »

© 2026 ch-cultura.ch – Schweizer Online-Kultur-Plattform

  • NUTZUNGSBEDINGUNGEN
  • DATENSCHUTZ
  • IMPRESSUM
Facebook LinkedIn Instagram X

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten.
Mehr darüber erfahren Sie in den .

ch-cultura.ch
Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.

Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.

Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.

Google Analytics

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.

<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>