In der Druckerei Saint-Paul in der Stadt Freiburg werden auf Ende 2014 keine Zeitungen mehr gedruckt - der entsprechende Bereich wird geschlossen.

Wie es in einer Mitteilung von Saint-Paul heisst, sind rund 50 MitarbeiterInnen von dieser Schliessung betroffen – Entlassungen könnten nicht vermieden werden.
Die «Freiburger Nachrichten FN» haben entschieden, ihre Zeitung anderswo günstiger zu drucken. Dies habe zur Folge, dass der Verlag St-Paul die Kosten der Zeitungsproduktion nicht mehr decken könne.
Wo künftig die weiteren Zeitungen wie «La Liberté» oder «La Gruyère» gedruckt werden, ist noch nicht klar.
Quelle:
Mehr in den «Freiburger Nachrichten FN» online:
Die St. Paul Holding AG schliesst auf Ende 2014 die Zeitungsdruckerei
«Durch die Umwälzungen in der Druck- und Pressebranche sind Zeitungsdruckereien seit Jahren einem unerbittlichen Preiswettbewerb ausgesetzt. Jüngstes Beispiel dieser Entwicklung ist die Freiburger St. Paul Holding AG. Weil es ihr nicht gelang, den Druckauftrag für die ‚Freiburger Nachrichten‘ zu halten, muss sie ihre Zeitungsrotation auf Ende 2014 schliessen.»
Kontakt:
http://www.saint-paul.ch/presentation/index_de.php
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Nachtrag vom 31.01.2013:
syndicom fordert, «dass die ‚Freiburger Nachrichten‘ freiburgisch bleiben»
Stellungnahme von syndicom im Wortlaut:
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syndicom hat heute mit Bedauern von der für Ende 2014 angekündigten Schliessung der Zeitungsdruckerei der St. Paul AG erfahren. Die Gewerkschaft Medien und Kommunikation ist empört, dass diese Schliessung durch den Entscheid einer rentablen Freiburger Zeitung erzwungen wurde, ihre Tageszeitung nicht mehr bei der St.-Paul-Gruppe, sondern ausserhalb des Kantons drucken zu lassen. Bei einem grossen Unternehmen, das seine Überkapazitäten nutzt, um ein für den gesamten Schweizer Drucksektor ungesundes Preisdumping zu betreiben.
syndicom fordert die Aktionäre der ‚Freiburger Nachrichten (FN)‘ auf, den Entscheid des Verwaltungsrats rückgängig zu machen. Sie sollen sich des Schadens bewusst werden, den der Entscheid einem symbolträchtigen Freiburger Unternehmen zufügt, mit dem sich die Bevölkerung des gesamten Kantons stets verbunden gefühlt hat. syndicom zählt auf das Engagement der Freiburger Bevölkerung und der Politik, um das traditionsreiche Freiburger Grafikunternehmen zu retten.
syndicom verlangt Gespräche mit der St. Paul AG, den ‚FN‘ und der Freiburger Regierung, um eine nachhaltige Lösung für Freiburg zu finden. Die Gewerkschaft wird zusammen mit den Angestellten dafür kämpfen, dass die Druckerei und alle Arbeitsplätze erhalten bleiben.
«
Kontakt:
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Nachtrag vom 02.02.2013:
Fribourg rééditera-t-il le coup de Cardinal pour sauver sa presse?
Les lecteurs devraient s’organiser
Par Christian Campiche, La Méduse
Les journaux du groupe St-Paul ne seront plus imprimés à Fribourg. Une page se tourne, porteuse d’inquiétudes pour l’identité médiatique du canton.
http://www.journal21.ch/fribourg-rééditera-t-il-le-coup-de-cardinal-pour-sauver-sa-presse
Kommentare von Daniel Leutenegger