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18. April 2016

69. FESTIVAL DEL FILM LOCARNO: EIN PARDO ALLA CARRIERA FÜR MARIO ADORF

Das 69. Festival del film Locarno ehrt den deutschen Schauspieler Mario Adorf (Bild) mit dem Pardo alla carriera. Diese Anerkennung steht nicht nur im Rahmen der Retrospektive, die sich 2016 dem deutschen Film der jungen Bundesrepublik der Nachkriegszeit (1949 – 1963) zuwendet, sondern ist vor allem eine Hommage an das ausserordentliche Talent des Schauspielers und an seine mehr als sechzigjährige Karriere.

Bild: Mario Adorf am Berlin Film Festival 2011 – Quelle: ipernity.com – Autor: http://www.ipernity.com/home/siebbi – CC-Lizenz: Attribution 3.0 Unported – Zur Datei: https://commons.wikimedia.org

Mario Adorf wurde 1930 als deutscher Staatsbürger mit italienischen Wurzeln in der Schweiz geboren. Der Schauspieler, in Deutschland und im Ausland gleichermassen bekannt und beliebt, spielte bisher in über 200 Kino- und Fernsehfilmen.

Zu seiner Filmografie gehören Arbeiten mit weltberühmten Regisseuren wie Sam Peckinpah, Dario Argento, Luigi Comencini, Carlo Mazzacurati, Franco Rossi, Wolfgang Staudte, Edgar Reitz, Billy Wilder, Volker Schlöndorff, Helmut Dietl, Rainer Werner Fassbinder, Claude Chabrol und Sergio Corbucci.

Mario Adorf hat die Herzen des Publikums nicht nur durch seine beeindruckenden schauspielerischen Fähigkeiten erobert, sondern ist auch als Entertainer und Autor überaus erfolgreich. Das Festival del film Locarno ehrt mit ihm ein vielseitiges Talent, das die Veränderung zur wichtigsten Konstante seiner Karriere gemacht hat.

«Die schier unglaubliche Anzahl Rollen, die Mario Adorf gespielt hat, ist der beste Gradmesser für den Reichtum und die Vielfalt, die wir mit unserem Programm anstreben. Die diesjährige Retrospektive zum deutschen Film ist eine wunderbare Gelegenheit, diesen ausserordentlichen Schauspieler zu ehren. Einen Mann, der sich im Autorenfilm ebenso wohl fühlt wie im populären Fach, im Drama ebenso wohl wie in der Komödie: kurz einen Mann, der  mit seiner Präsenz nicht nur den deutschen Film, sondern das gesamte europäische Kino geprägt hat, als sei er eine Brücke zwischen Kulturen, Epochen und Ausdrucksformen.»

Carlo Chatrian, künstlerischer Leiter des Festivals

Die Hommage an Mario Adorf wird mit der Vorführung einiger Filme aus der Retrospektive 2016 begleitet: Nachts, wenn der Teufel kam von Robert Siodmak (1957), Der Arzt von Stalingrad von Géza von Radványi (1958) und Am Tag, als der Regen kam von Gerd Oswald (1959). Zu Ehren des Schauspielers werden ausserdem A cavallo della tigre von Luigi Comencini (1961) und La mala ordina von Fernando Di Leo (1972) gezeigt.

Die Hommage an Mario Adorf umfasst zudem ein Gespräch mit dem Publikum.

pl

Kontakt:

http://www.pardolive.ch/de/satellites/press/Press-release/pardo-carriera-mario-adorf.html

http://www.marioadorf.com/

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 18. April 2016
  • Feste / Festivals / Messen / Börsen

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