12. August 2011
Alpentöne 2011
Internationales Musikfestival, Altdorf, 12. bis 14. August 2011

Programm:
Gianluigi Trovesi
Orchestra della Svizzera italiana
Fähndrich-Dierstein
Citokisum
Kaspar Ewalds Exorbitantes Kabinett
Helvetic Fiddlers & Kristina Fuchs
Passauer Saudiandl – Gstanzl
Nois Kwintet
Andrea Capezzuoli e Compagnia
Einheimische Töne / Junge Töne
Ziegler-Baumann Ensemble
Alta Capella – Les haulz et les bas
La Mal Coiffée
Otto Lechner & Casal Quartett
Eifachs.ch
Trio Norn & Nikita Pfister
Geschwister Schönbächler & Hejbsch-Brass
Zeitkratzer
Trixa Arnold vs. Strotter Inst
Kofelgschroa
Hey o Hansen & Jazz’min Tutum
Marius und die Jagdkapelle
Musicbanda Franui
Maja Osojnik Band
Alpenjodeln und Balkandudeln
Alpentöne Blasorchester – Michel Godard/Wolfgang Puschnig
Die Strottern in Blech
Alpini Vernähmlassig
Kapelle Josef Menzl
Die Verantwortlichen schreiben:
«Der Kanton Uri ist immer schon ein Ort transitorischer Begegnungen gewesen. Menschen unterschiedlicher Kulturen treffen in Uri seit Jahrhunderten aufeinander, durch hohe Berge voneinander isoliert, durch Pässe miteinander verbunden. Hier, wo Händler und Waren, Sprachen und Kulturen vorbeiziehen, findet alle zwei Jahre das internationale Musikfestival Alpentöne statt.
Die Musiker kommen nicht nur aus der ganzen Schweiz, sie reisen aus allen Ländern des Alpenbogens zwischen Slowenien und Okzitanien an. Sie kommen aus den Bayerischen Voralpen und den lombardischen Ebenen, aus Tirol und dem Appenzell, aus dem Engadin und Piemont, aus München, Mailand und Marseille, sie kommen aus den grossen Metropolen und den entlegenen Regionen. Ihr Material ist die weitläufige und feingliedrige, stilistisch so vielfältige musikalische Tradition der Alpenländer. Aber auch ihr persönliches Klanggedächtnis ist ihr Fundus. Viele entwickeln so ganz neue alpine Klangvorstellungen und Sounds der Gegenwart.
Das 1999 gegründete dreitägige Festival ist keinem musikalischen Stil verpflichtet. Das Thema ist eindeutig, nicht aber das Genre. Ob Neue Musik, Klassik, Jazz, Folk oder Volksmusik bzw. Mischungen daraus, die Ansätze stützen sich alle auf Klangvorstellungen, die einen Bezug zu den Alpen haben. Dieser stellt sich, je nach Herkunft, völlig anders dar: überraschend vielfältig, ungewöhnlich und zuweilen auch befremdend. Ob mit starkem oder weniger ausgeprägtem Traditionsverständnis, die durchweg exzellenten Künstler werfen so manches Klischee über Bord, sie reiben sich an falschen Vorstellungen von einem Klang der Berge, mal ernüchternd und mal verklärend, mit Humor oder auch sehr ernst, tiefgründig und sinnlich. Faszinierend sind sie alle, und es lässt niemanden kalt.»
Kontakt:
http://www.alpentoene.ch/2011/
Kommentare von Daniel Leutenegger