ch-cultura.ch
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci

17. August 2026

«SCHNITTSTELLEN DER SICHT. HANS GERBER UND SABINE HERTIG»

Ausstellung im Kunstmuseum Thun, vom 22. August bis am 29. November 2026 - Vernissage am Freitag, 21. August 2026, 18.30 Uhr

Hans Gerber (1910-1978) Collage 71 / 933, 1971 Farbige Collage auf Papier 26 x 19 cm (PP-Fenstermass), 50.3 x 38.8 x 2.5 cm (Objektmass inkl. Rahmen) Kunstmuseum Thun, Nachlass Hans Gerber Foto: Christian Helmle

Bild: Hans Gerber (1910-1978), Collage 71 / 933, 1971, Farbige Collage auf Papier, 26 x 19 cm (PP-Fenstermass), 50.3 x 38.8 x 2.5 cm (Objektmass inkl. Rahmen), Kunstmuseum Thun, Nachlass Hans Gerber – Foto: Christian Helmle

Sabine Hertig (*1982) Untitled, 2025 Analoge Collage auf Papier 30 x 34.5 cm Courtesy die Künstlerin

Bild: Sabine Hertig (*1982), Untitled, 2025, Analoge Collage auf Papier, 30 x 34.5 cm, Courtesy die Künstlerin

Mit über 400 Werken besitzt das Kunstmuseum Thun einen der bedeutendsten Nachlässe von Hans Gerber (1910-1978). Die letzte Einzelausstellung in Thun fand 1980 statt; mit «Schnittstellen der Sicht. Hans Gerber und Sabine Hertig» zeigt das Museum nun eine Gegenüberstellung der Sammlungswerke mit Arbeiten der Basler Künstlerin Sabine Hertig (*1982). Die Ausstellung soll zeigen, wie sich die Collage – von Gerbers präziser Formensprache der 1950er-Jahre bis hin zu Hertigs kritischen Bildwelten – immer wieder neu erfindet.

Was in den 1910er-Jahren als avantgardistische Praxis des Ausschneidens und Zusammenfügens begann, entwickelte sich seit den 1960er-Jahren weit über die klassische, leimbasierte Technik hinaus. Heute dient die Collage auch als kritisches Medium zur Reflexion der Wirklichkeit und ihrer massenmedialen Darstellung. Sie geniesst in einer globalisierten Welt, die sich im Bereich der Raumplanung, Gesellschaft und Arbeit zunehmend fragmentarisiert, also eine neue Aktualität.

In der Ausstellung «Schnittstellen der Sicht. Hans Gerber und Sabine Hertig» verbindet das Kunstmuseum Thun zwei Positionen, die sich auf überraschende Weise begegnen, obwohl sie unterschiedlichen Generationen und künstlerischen Kontexten angehören. Die Idee für die Gegenüberstellung entstand aus dem Wunsch der Kuration (Cornelius Krell und Anja Seiler) heraus, Hans Gerbers Werk neu zu betrachten. Seit mehr als vierzig Jahren sei sein umfangreiches Werk nicht mehr wissenschaftlich aufgearbeitet worden, sagt Co-Kuratorin Anja Seiler. «Dabei besitzt das Kunstmuseum Thun mit über 400 Werken einen der bedeutendsten Nachlässe des Künstlers.» Durch die Schenkung seines Lebenspartners Hans Walter gelangten bereits in den 1980er-Jahren zahlreiche Arbeiten in die Sammlung des Kunstmuseums Thun – von frühen Werken bis hin zu späten Schaffensphasen. «Eine derart umfassende Werkübersicht zu haben, ist fast einzigartig», so Seiler weiter.

Der in Steffisburg geborene Hans Gerber setzte sich in den 1950er-Jahren intensiv mit der Collage auseinander. Er verstand sie zunächst als eine Erweiterung seiner bildhauerischen Praxis. In seinen Arbeiten lassen sich mehrere Themen und Phasen entdecken, doch sein Ansatz bliebt stets kontrolliert und formal durchdacht. Seine Werke zeichnen sich durch eine klare, oft streng komponierte Bildsprache aus.

Die in Basel lebende Künstlerin Sabine Hertig ist dagegen vor allem für ihre grossformatigen, detailreichen und zu grossen Teilen schwarz-weissen Collagen bekannt. Von der Malerei kommend, arrangiert sie Tausende von Zeitungsausschnitten und Magazinschnipseln zu dichten, oft surrealen Bildlandschaften, die bei den Betrachter:innen Staunen und Irritation auslösen können. Aus der Ferne wirken ihre Arbeiten wie malerische Szenen, aus der Nähe offenbart sich ein vielschichtiges Geflecht von Einzelteilen.

Sabine Hertig (*1982) Untitled, 2025 Analoge Collage auf Papier 28 x 18 cm Courtesy die Künstlerin

Bild: Sabine Hertig (*1982), Untitled, 2025, analoge Collage auf Papier, 28 x 18 cm, Courtesy die Künstlerin

Sabine Hertig
Untitled (Bilderweiterung von Hans Gerbers Collage 66 / 591), 2025
analoge Collage auf Papier
40.5 x 26 cm Courtesy die Künstlerin

Bild: Sabine Hertig
, Untitled (Bilderweiterung von Hans Gerbers Collage 66 / 591), 2025, 
analoge Collage auf Papier
, 40.5 x 26 cm, Courtesy die Künstlerin

Hans Gerber (*1910 in Steffisburg, †1978 in Buchillon) war ein Schweizer Bildhauer, Collagist und Zeichner. Nach Studien- und Arbeitstationen in der Schweiz un in Deutschland, zog er 1950 mit seinem Lebensgefährten, Schriftsteller, Aquarellist und Zeichner Hans Walter an den Genfersee. Dort wandte er sich von der figürlichen Skulptur ab und widmete sich ab 1954 der Collage, die er bis zu seinem Tod variantenreich weiterentwickelte.

Sabine Hertig (*1982 in Basel) ist eine zeitgenössische Schweizer Künstlerin, die vor allem im Medium der Collage arbeitet. Sie studierte Kunst und Vermittlung an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Basel. Seit 2013 wird sie von der Galerie Stampa in Basel und seit 2022 von der Galerie C in Paris vertreten. Sie erhielt zahlreiche Preise, darunter den Prix Alfred Latour de l’éveil, den Förderbeitrag der UBS Kulturstiftung und den Kulturpreis der Gemeinde Riehen.

kmt

Kontakt:

https://kunstmuseumthun.ch/de/ausstellung/schnittstellen-der-sicht-hans-gerber-und-sabine-hertig

#SchnittstellenderSicht #HansGerber #SabineHertig #KunstmuseumThun #CorneliusKrell #AnjaSeiler #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 17. August 2026
  • Bildende Kunst, Fotografie, Grafik, Architektur, Design, Museum, Ausstellung, Galerie

Vorheriger Beitrag

ANDERMATT: INTENDANZ VON LENA-LISA WÜSTENDÖRFER UM FÜNF JAHRE VERLÄNGERT

Nächster Beitrag

«WAS BLEIBT? PRAKTIKEN DES SAMMELNS»

Daniel Leutenegger

Daniel Leutenegger

Redakteur

Beiträge von Daniel Leutenegger

  • Kunstraum Baden KRB06 Solcial-Media
    «WAS BLEIBT? PRAKTIKEN DES SAMMELNS»

    17. August 2026

  • Lena-Lisa Wüstendörfer - Foto: © Geri Born, Schweizer Illustrierte
    ANDERMATT: INTENDANZ VON LENA-LISA WÜSTENDÖRFER UM FÜNF JAHRE VERLÄNGERT

    17. August 2026

  • Die Biblioteca Jaura in Valchava (Val Müstair) erhielt 2025 den Förderpreis Kulturgüterschutz. © Archivs culturals da la Val Müstair
    FÖRDERPREIS FÜR INNOVATIVEN KULTURGÜTERSCHUTZ

    16. August 2026

  • Giona A. Nazzaaro - Foto: © Locarno Film Festival / Alessandro Crinari
    FÜR GIONA A. NAZZARO, FILMFESTIVAL-DIREKTOR UND PUBLIZIST

    16. August 2026

  • ch-cultura.ch Balken hausrot breit schmal
    SOEBEN VERSCHICKT: DER NEWSLETTER 14/2026 VON CH-CULTURA.CH

    16. August 2026

Kommentare von Daniel Leutenegger

Previous post « Next post »

© 2026 ch-cultura.ch – Schweizer Online-Kultur-Plattform

  • NUTZUNGSBEDINGUNGEN
  • DATENSCHUTZ
  • IMPRESSUM
Facebook LinkedIn Instagram X

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten.
Mehr darüber erfahren Sie in den .

ch-cultura.ch
Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.

Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.

Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.

Google Analytics

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.

<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>