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11. März 2011

35. Schweizer Jugendfilmtage

Aus über 260 eingereichten Kurzfilmen wählte die Vorjury 57 Werke für den Wettbewerb. Die Schweizer Jugendfilmtage bieten noch bis zum 13. März 2011 aber noch mehr: Packende Langfilme, Atelierkurse für Kinder und Jugendliche und die Initiative zur praktischen Filmbildung «kamera.ton.bildung».

Über 2’300 Jugendliche aus der ganzen Schweiz haben im vergangenen Jahr bei den eingesandten Filmen mitgewirkt. Die Filme überraschen durch Kreativität und beeindrucken durch die technische Umsetzung. Vom Dokumentar- bis zum Experimentalfilm, von der Animation mit einfachsten Mitteln bis zum Abschlussfilm der Hochschule ist alles dabei, was das Publikum zu fesseln vermag.

Prominente Jury

Auch dieses Jahr werden Profis aus der Filmwelt die Wettbewerbsbeiträge beurteilen: Schauspielerin Marie Leuenberger (DIE STANDESBEAMTIN), Regisseur This Lüscher (HOSELUPF), Wolfram Knorr (Filmjournalist), Pirmin Marti (Musicsupervisor) und die letztjährige Drittplatzierte der Kategorie E, Corina Schwingruber (I OVO JE BEOGRAD). In jeder Kategorie wird einer der begehrten Springenden Panther vergeben. Es winken Preise im Gesamtwert von CHF 15’000.-.

Vielfältiges Rahmenprogramm

Gezeigt werden auch lange Filme junger Filmemacher/innen. So eröffnete ALL THAT I LOVE im Kino Riffraff als Vorpremiere das Festival. Fabian Kimotos THE RISING SUN und fünf auserwählte Dokumentarfilme ergänzen das Programm. Mit vielfältigen Kursen können sich Anfänger und Fortgeschrittene von sechs bis 25 Jahren auf dem Gebiet Film und Schauspiel weiterbilden: Für die Kleinen gibt es eine freie Vorführung der Zauberlaterne und den Filmkids-Kurs «Action Express!». Für 15-25-Jährige gedacht sind Schauspiel- und Schauspielführungskurs der ZHdK. Weitere Angebote sind ein Schnitt- und ein Kameraworkshop.

«kamera.ton.bildung»

Neben der Nachwuchsförderung steht das Thema der Filmbildung im Fokus der diesjährigen Jugendfilmtage. «kamera.ton.bildung» ist eine Initiative der Schweizer Jugendfilmtage mit Unterstützung durch das Bundesamt für Kultur. Sie liefert Impulse für die praktische Filmbildung und für die produktive Arbeit mit Film – ein wichtiger Bestandteil der Medienpädagogik. «kamera.ton.bildung» will die Vielfalt der Filmbildungsinstitutionen aufzeigen, bisher isolierte Akteure aus dem In- und Ausland vernetzen und neue Projekte anregen. Plakate entlang der Gessnerallee portraitieren Initiativen aus der ganzen Schweiz und Gäste aus Spanien, Deutschland und den Niederlanden präsentieren mit Filmbeispielen ihre Projekte.

«Wo bitte gehts hier denn zum Film?»

Selbst für erfahrene Schauspielerinnen und Regisseure ist der Weg ins Filmgeschäft undurchsichtig und schwer verständlich: «Wie bereite ich mich auf den ersten Schritt ins Filmbusiness vor und welche weiteren Schritte sollten dann erfolgen?» Das Symposium «Wo bitte gehts hier denn zum Film?» beleuchtet ganz pragmatisch die ersten Schritte ins Filmbusiness. Es erfolgt in  Zusammenarbeit mit der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK.

jft

Kontakt:

http://www.jugendfilmtage.ch

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 11. März 2011
  • Film, Video, Audiovisuelles

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