18. März 2016
DIE GEWINNER/INNEN DES SCHWEIZER FILMPREISES STEHEN FEST
Heute Abend sind in Anwesenheit von Bundesrat Alain Berset in Zürich zum neunzehnten Mal die Schweizer Filmpreise vergeben worden. Sowohl die Spielfilme «Köpek» und «La Vanité» als auch der Dokumentarfilm «Above and Below» erhielten Trophäen in je zwei Kategorien.

«Köpek» wurde in zwei Kategorien ausgezeichnet: Esen Isik nimmt in der Kategorie Bester Spielfilm, Beren Tuna in der Kategorie Beste Darstellerin je eine Quartz-Trophäe entgegen.
Auch geht der Spezialpreis der Akademie zum einen an Guido Keller für die Tonmischung von «Köpek» und zum anderen an Jacques Kieffer für die Tonmischung von «Above and Below».
«Above and Below»
von Nicolas Steiner gewinnt zudem den Preis für den Besten Dokumentarfilm und den Preis für
die Beste Montage. Weitere Auszeichnungen gab es für Patrick
Lapp als bester Darsteller und für Ivan Georgiev als beste
Darstellung in einer Nebenrolle in «La Vanité».
Weitere Gewinner sind der Kurzfilm «Kacey Mottet Klein, naissance d’un acteur» von Ursula Meier sowie «Erlkönig» von Georges Schwizgebel in der Kategorie Bester Animationsfilm.
Mit dem Preis für das Beste Drehbuch wurde «Nichts passiert» von Micha Lewinsky ausgezeichnet.
Für die Filmmusik in «Als die Sonne vom Himmel fiel» wurde Marcel Vaid geehrt.
Felix von Muralt wurde für seine Kameraarbeit in «Schellen-Ursli» ausgezeichnet.
Den Preis für den Besten Abschlussfilm, der dieses Jahr zum
ersten Mal verliehen wurde, erhielt Frederic Siegel für «Ruben leaves».
Renato Berta wurde für sein filmisches Gesamtwerk mit dem Ehrenpreis
ausgezeichnet. In seiner Laudatio zu Ehren
des Kameramanns sagte Bundesrat Alain Berset: «Der
Kameramann ist der engste Verbündete der Schauspieler und gleichzeitig unser
engster Verbündeter. Diese Doppelrolle hat Renato Berta auf hervorragende Weise
in über hundert Produktionen gespielt. Sowohl
die ‚Nouvelle Vague‘ wie der ‚Neue Schweizer
Film‘ tragen seine Handschrift.»
Der Schweizer Filmpreis ist ein Engagement des Bundesamtes für Kultur (BAK). Er wird von den Partnern SRG SSR und der Association «Quartz» Genève Zürich mitgetragen und in Zusammenarbeit mit Swiss Films, der Schweizer Filmakademie und den Solothurner Filmtagen organisiert.
Die nächste Ausgabe des Schweizer Filmpreises findet am Freitag, 24. März 2017 im Bâtiment des Forces Motrices in Genf statt.
bak
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Die Gewinner/INNEN des Schweizer FilmpreisES 2016
| Bester Spielfilm: | «Köpek» |
| Beste Darstellerin: | Beren Tuna («Köpek») |
| Bester Darsteller: | Patrick Lapp («La vanité»**) |
| Beste Darstellung in einer Nebenrolle: | Igor Georgiev («La vanité») |
| Bestes Drehbuch: | «Nichts passiert»* |
| Bester Dokumentarfilm: | «Above and Below»* |
| Bester Kurzfilm: | «Kacey Mottet Klein, Naissance d’unacteur»** |
| Bester Animationsfilm: | «Erlkönig» |
| Beste Filmmusik: | «Als die Sonne vom Himmel fiel» (MarcelVaid)* |
| Beste Kamera: | «Schellen-Ursli» (Felix von Muralt)* |
| Beste Montage: | «Heimatland» (Kaya Inan) |
| Bester Abschlussfilm: | «Ruben Leaves» |
* SRF-Koproduktion
** RTS-Koproduktion
*** RSI-Koproduktion
Mehr:
Rede von Bundesrat Alain Berset anlässlich der Verleihung der Schweizer Filmpreise – Es gilt das gesprochene Wort.
https://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=61041
Schweizer Filmpreis: Die Türkei schlägt «Heimatland» & Co.
«Köpek» ist der beste Schweizer Spielfilm
Der Episodenfilm von Esen Isik, der in Istanbul spielt, gewann am Freitagabend im Schiffbau in Zürich den Quartz in der Königskategorie. Mit insgesamt drei Auszeichnungen gehört das feinfühlige Drama zu den Gewinnern des Abends.
Ein hochpolitischer Film, der die Gewalt an Minderheiten in der Türkei anprangert, ist der Gewinner der Schweizer Filmpreise. «Köpek» von Esen Isik gewann am Freitagabend im Schiffbau in Zürich den Quartz in der Königskategorie «Bester Spielfilm».
http://www.swissinfo.ch/ger/ein-tag-in-istanbul—koepek–ist-der-beste-schweizer-spielfilm/42032672
Kommentare von Daniel Leutenegger