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25. Juli 2018

AUF «E-PERIODICA.CH» SIND WIEDER WEITERE ZEITSCHRIFTEN ONLINE EINSEHBAR

«E-Periodica.ch» ist die Plattform der ETH-Bibliothek für digitalisierte Schweizer Zeitschriften. Sie bietet freien Zugang zu über 400 Zeitschriftentiteln vom 18. Jahrhundert bis heute. Die Themen reichen von Natur- und Ingenieurwissenschaften über Architektur und Kunst zu Geschichte, Geographie und Religion. Das Angebot wird laufend erweitert.

Bild: «Zürcher Illustrierte», 1927, Band 3, https://www.e-periodica.ch/digbib/volumes?UID=zui-001

  • «Zürcher Illustrierte»

1927-1941

Die Digitalisierung erfolgte im Rahmen von DigiTUR und wurde vom Lotteriefonds des Kantons Zürich unterstützt.

Die «Zürcher Illustrierte» wurde 1925 vom Verlag Conzett & Huber gegründet. Den Schwerpunkt legte die Wochenzeitschrift auf eine populäre Berichterstattung über Aktualitäten aus Unterhaltung und Sport. Mit dem Eintritt von Arnold Kübler als Chefredaktor 1929 nahm das künstlerische Niveau stetig zu. Er stellte talentierten jungen Fotografen eine Plattform für erste Reportagen zur Verfügung. Mit den sozial und politisch engagierten Berichterstattungen zum Alltag in der Schweiz entwickelte sich der Titel zur führenden kulturellen Zeitschrift der 1930er-Jahre. Allerdings hielt die ökonomische Entwicklung des Blattes nicht Schritt mit dem künstlerischen Anspruch und der Verlag Conzett & Huber verkaufte den Titel 1941 an den Ringier-Verlag, der ihn nicht weiterführte. Arnold Kübler entwickelte und prägte danach die Kulturzeitschrift «DU», welche er von deren Gründung 1941 an während 16 Jahren leitete.

  • «Neue Schweizer Rundschau»

1906-1955

Die «Neue Schweizer Rundschau» ist aus der Vereinigung der Zeitschriften «Wissen und Leben» und «Die Alpen» hervorgegangen. Inhaltlich wurde das öffentliche und kulturelle Leben der Schweiz thematisiert, später wurde die europäische Literatur zunehmend wichtiger.

  • «lllustrierte Filmwoche»: der «Zappelnden Leinwand»

1920-1926

In Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Nationalbibliothek NB.

Die «Zappelnde Leinwand» ist die erste Schweizer Filmzeitschrift, die sich an ein breites Publikum wandte und nicht bloss die Hauszeitschrift eines Einzelkinos war. Herausgegeben von einem kurzlebigen Kleinverlag, wurde die unregelmässig erscheinende Zeitschrift 1924 in «Illustrierte Filmwoche» umbenannt; sie musste im 7. Jahrgang schliesslich eingestellt werden. Das Publikumsblatt enthält Informationen über das internationale Filmschaffen, Beiträge zu Filmstars und Blicke hinter die Kulissen.

  • «Schweizer Film = Film Suisse»: offizielles Organ des Schweiz. Lichtspieltheater-Verbandes, deutsche und italienische Schweiz

1930-1944

In Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Nationalbibliothek NB.

«L’effort cinégraphique suisse» wurde 1930 von Jean Hennard als zweisprachiges Branchenblatt gegründet. 1932 machte der Schweizerische Lichtspieltheater-Verband das Blatt zu seinem offiziellen Verbandsorgan. Ab 1934 kam Hennards Zeitschrift unter dem Titel «Schweizer Film / Film Suisse» in neuem Kleid und nunmehr auf regelmässiger Basis heraus. Die bedeutende Fachzeitschrift existierte während Jahrzehnten, zuletzt betitelt als «Film» (1971-1979) und danach als «Kino-Film» (1980-1989).

  • «Archives héraldiques suisses = Schweizer Archiv für Heraldik = Archivio araldico svizzera: Archivum heraldicum»

1888-2018

Die 1891 gegründete Schweizerische Heraldische Gesellschaft publiziert das jährlich erscheinende «Schweizer Archiv für Heraldik» und fördert durch die Veröffentlichung von Übersichtsarbeiten, Miszellen und Buchbesprechungen das Studium der Wappenkunde, der Wappenkunst und des Wappenrechts, sowie anverwandter historischer Disziplinen.

  • «Freiburger Zeitschrift für Philosophie und Theologie = Revue philosophique et théologique de Fribourg = Rivista filosofica e teologica di Friburgo = Review of philosophy and theology of Fribourg»

1887-2016

Die «Freiburger Zeitschrift für Philosophie und Theologie» wurde 1886 als Jahrbuch für Philosophie und Spekulative Theologie gegründet. 1914 erhielt sie den Namen «Divus Thomas», 1954 ihren heutigen Namen. Seit ihren Anfängen versucht die Zeitschrift mit ihren wissenschaftlichen Abhandlungen und Rezensionen die ganze Spannweite der philosophischen und theologischen Forschung zu berücksichtigen, wobei im Bereich der Theologie vor allem den systematischen Fächern, im Bereich der Philosophie der Philosophiegeschichte und in beiden Bereichen der Ethik besondere Beachtung geschenkt wird.

  • «Bericht über die Verhandlungen der Zürcherischen Schulsynode»

1834-1992

Die «Berichte über die Verhandlungen der Zürcherischen Schulsynode» dokumentieren jährlich stattfindende Versammlungen der Volks- und Mittelschullehrpersonen, an denen Aushandlungen über Unterrichtsgestaltung ebenso stattfanden wie Debatten um schulpolitische Entwicklungen. Diese serielle Quelle erlaubt vertiefte Einblicke in das bildungspolitische Geschehen seit Gründung der modernen Zürcher Volksschule.

  • «Vom Jura zum Schwarzwald: Blätter für Heimatkunde und Heimatschutz»

1884-2015

Die Fricktalisch-Badische Vereinigung für Heimatkunde erbringt mit ihrer geschichtlichen und landeskundlichen Forschung wichtige kulturelle Leistungen beidseits des Hochrheins in Deutschland und in der Schweiz. Die Resultate dieser Forschungen werden als illustrierte Berichte in der Jahresschrift «Vom Jura zum Schwarzwald» vorgestellt.

  • «Archives des sciences»

1916-2017

«Archives des Sciences» wurde zwischen 1846 und 1916 als Beilage der «Bibliothèque Universelle» veröffentlicht. Seit 1948 als offizielles Organ der Société de Physique et d’histoire Naturelle de Genève anerkannt, gibt die Zeitschrift akademische Artikel, Konferenzakte, Rezensionen und Sitzungsprotokolle der SPHN im Bereich der Natur- und exakten Wissenschaften heraus. Im 21. Jahrhundert dient sie der Veröffentlichung erweiterter Artikel zum Thema Naturwissenschaft und Wissenschaftsgeschichte.

  • «Schweizer entomologischer Anzeiger: Monatsschrift für allgemeine Insektenkunde, Schädlingsbekämpfung, Insektenhandel, Tausch, Literatur = Journal entomologique suisse»

1922-1926

Der «Schweizer entomologische Anzeiger» wurde von E. Klöti-Hauser in Verbindung mit der Schweizerischen entomologischen Gesellschaft herausgegeben. Er war das offizielle Organ der Entomologia Zürich und des Entomologenvereins Basel. Es war die junge Generation, welche den Versuch wagte, den lange gehegten Wunsch nach einem regelmässig erscheinenden Blatt in die Tat umzusetzen. Der enge finanzielle Rahmen wurde bereits im Geleit des ersten Heftes angesprochen und tatsächlich erschien nach nur vier Jahren der letzte Anzeiger. 

epz

Kontakt:

info@e-periodica.ch

https://www.e-periodica.ch/

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 25. Juli 2018
  • Information und Dokumentation

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