ch-cultura.ch
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci

17. Dezember 2019

JAHRESBILANZ 2019 VON REPORTER OHNE GRENZEN (ROG) ZUR GEWALT GEGEN MEDIENSCHAFFENDE: «HISTORISCH NIEDRIGE» OPFERZAHL

Im Jahr 2019 wurden insgesamt 49 Medienschaffende getötet, 389 sind aktuell in Haft und 57 werden als Geiseln festgehalten: Das zeigt die Jahresbilanz von Reporter ohne Grenzen International (ROG). Journalismus ist zwar nach wie vor ein gefährlicher Beruf, doch die Zahl der Todesfälle ist in diesem Jahr so niedrig wie seit 16 Jahren nicht mehr.

Die Zahl der in diesem Jahr getöteten JournalistInnen war seit 2003 nie mehr so tief wie 2019. Reporter ohne Grenzen International zählt für dieses Jahr 49 Todesopfer; das entspricht einem spektakulären Rückgang von knapp 44 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich mit dem Jahresdurchschnitt von 80 getöteten Medienschaffenden in den letzten zwei Jahrzehnten, ist dies ein «historisch niedriger» Wert, der vor allem auf den Rückgang der Opferzahl in Kriegsgebieten zurückzuführen ist: Die Berichterstattung über die Konflikte in Syrien, Jemen und Afghanistan war für Medienschaffende 2019 zweimal «weniger tödlich». In diesen drei Ländern wurden 17 Journalisten getötet; 2018 waren es 34 gewesen.

Lateinamerika so gefährlich wie die Kriegsgebiete im Nahen Osten

Dieser beispiellose Rückgang darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Zahl der getöteten JournalistInnen in «friedlichen» Ländern weiterhin so hoch ist wie in den Vorjahren. In Mexiko zum Beispiel wurden 2019 zehn Journalisten ermordet, so viele wie 2018. Mit insgesamt 14 Todesopfern ist Lateinamerika heute für Medienschaffende ebenso gefährlich wie der Nahe Osten mit seinen Kriegen.

Weniger Todesopfer in Kriegsgebieten, gleichviele Todesopfer in «friedlichen» Gebieten – diese Entwicklung hat zwei Konsequenzen: Erstens wurden proportional in «friedlichen» Gebieten mit 59 Prozent mehr Medienschaffende getötet als in Kriegszonen. Und zweitens stieg der Anteil der gezielt und wissentlich ermordeten Journalisten gegenüber denjenigen, die bei Kriegshandlungen ihr Leben verloren, um zwei Prozent.

«Für die Medienschaffenden verschwindet der Unterschied zwischen Kriegsländern und friedlichen Ländern», so Christophe Deloire, Generalsekretär von ROG International: «Wir begrüssen den Rückgang der Zahlen der in Kriegsgebieten getöteten Journalisten, stellen aber fest, dass immer mehr Journalisten in demokratischen Ländern gezielt ihrer Arbeit wegen ermordet werden. Das ist eine echte Herausforderung für die Demokratien, in denen diese Journalisten lebten und arbeiteten.»

Zahl der willkürlichen Verhaftungen gestiegen

Ein weiterer besorgniserregender Aspekt der diesjährigen Jahresbilanz 2019 ist, dass die Zahl der willkürlich inhaftierten JournalistInnen erneut gestiegen ist. Weltweit befinden sich aktuell 389 JournalistInnen im Zusammenhang mit ihrer Arbeit im Gefängnis, zwölf Prozent mehr als im Vorjahr. Fast die Hälfte von ihnen wird in drei Ländern festgehalten: China, Ägypten und Saudiarabien. Allein China, das seine Unterdrückung der uigurischen Minderheit verstärkt hat, hält einen Drittel der betroffenen Medienschaffenden der Welt fest.

ROG International stellt seit 1995 eine Jahresbilanz über tödliche Gewalt gegen Journalisten, über Misshandlungen und Inhaftierungen zusammen. Sie basiert auf genauen Daten, die zwischen dem 1. Januar und dem 1. Dezember des Jahres der Veröffentlichung ermittelt wurden. ROG sammelt detaillierte Informationen, um mit Sicherheit oder zumindest mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit festzustellen, dass die Inhaftierung, Entführung, das Verschwinden oder der Tod eines Medienschaffenden eine direkte Folge der Ausübung seines Berufs ist.

rog

Der Bericht:

https://www.reporter-ohne-grenzen.de/fileadmin/Redaktion/Downloads/Jahresbilanz/Jahresbilanz_der_Pressefreiheit_2019.pdf

Kontakt:

https://rsf-ch.ch/de/reporter-ohne-grenzen/

#ReporterOhneGrenzen #ROG #ReporterSansFrontières #RSF #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 17. Dezember 2019
  • Journalismus

Vorheriger Beitrag

«FABIAN PEAKE – A SWIFT AT THE CORNER»

Nächster Beitrag

swissuniversities definiert Beziehungen mit den Verlagen Elsevier, Springer Nature und Wiley für 2020

Daniel Leutenegger

Daniel Leutenegger

Redakteur

Beiträge von Daniel Leutenegger

  • Eduard Gubler (1891–1971), Bauernfamilie in der Stube, 1925, Öl auf Leinwand, 150 x 111 cm, Aargauer Kunsthaus Aarau / Depositum Sammlung Werner Coninx © Eduard, Ernst und Max Gubler-Stiftung - Foto: Philipp Hitz
    «SAMMLUNG 26: VERWANDTSCHAFTEN»

    5. Juli 2026

  • Gabi Fuhrimann (1958–2021), Ohne Titel, 1996
Öl auf Sperrholz, 30 x 30 cm
Aargauer Kunsthaus / Schenkung der Hugo und Mariann Suter Stiftung, 2023 © Nachlass Gabi Fuhrimann
Foto: ullmann.photography
    «SAMMLUNG IM FOKUS: GABI FUHRIMANN»

    5. Juli 2026

  • © JazzAscona 2026
    JAZZASCONA 2026 CHIUDE CON SUCCESSO UNA DELLE EDIZIONI PIÙ PARTECIPATE DEGLI ULTIMI ANNI

    5. Juli 2026

  • Martin Lachmann - Foto: © Thomas Gabriel, Sarnen, 2025, https://www.facebook.com/photo/?fbid=3320129178163202&set=pcb.3320129461496507
    FÜR MARTIN LACHMANN, AKUSTIKER

    5. Juli 2026

  • BrunnerStelen©FridolinWalcher2.jpg
    BRAUNWALD: «EMIL BRUNNER. BERG KIND WELT»

    4. Juli 2026

Kommentare von Daniel Leutenegger

Previous post « Next post »

© 2026 ch-cultura.ch – Schweizer Online-Kultur-Plattform

  • NUTZUNGSBEDINGUNGEN
  • DATENSCHUTZ
  • IMPRESSUM
Facebook LinkedIn Instagram X

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten.
Mehr darüber erfahren Sie in den .

ch-cultura.ch
Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.

Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.

Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.

Google Analytics

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.

<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>