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13. Juli 2016

CHRISTOPH RÜTIMANN ERHÄLT DEN THURGAUER KULTURPREIS 2016

Der diesjährige Thurgauer Kulturpreis wird dem Multimediakünstler Christoph Rütimann (Bild) verliehen. Mit dem Preis, der mit 20'000 Franken dotiert ist, würdigt der Regierungsrat des Kantons Thurgau «das vielfältige Schaffen des Preisträgers».

Foto: zVg

In seiner Medienmitteilung schreibt der Regierungsrat des Kantons Thurgau:

«Christoph Rütimann ist ein äusserst vielseitiger Künstler. Sein Schaffen reicht von Performances über Klang-, Text-, Foto- und Videoarbeiten bis zu klassischen Ausdrucksmitteln wie Zeichnung, Malerei und Skulptur. Bei aller Verschiedenartigkeit der verwendeten Materialien und Medien gibt es in seinem Werk durchgehende künstlerische Strategien: Wichtig ist etwa das Spiel mit den Linien, das seine Zeichnungen ebenso bestimmt wie die raumgreifenden Installationen oder jene Videoarbeiten, in denen die Kamera in rasanter Fahrt auf Treppengeländern, Schläuchen oder anderen Führungslinien durch den Raum rast.»

Christoph Rütimann hat für sein Werk bereits zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten. Sein Schaffen wird auch international wahrgenommen, wie eine Reihe umfangreicher Präsentationen in renommierten Kunstinstitutionen belegen.

Auch im Kanton Thurgau, wo Rütimann seit 1999 wohnt und arbeitet, ist der Künstler im öffentlichen Raum und mit Ausstellungen präsent – am prominentesten in der retrospektiven Einzelausstellung «In den Tönen» 2007 im Kunstmuseum Thurgau.

Christoph Rütimann, Bürger von Basadingen und Zürich, ist 1955 in Zürich geboren und im bündnerischen Schiers aufgewachsen. Nach dem Primarlehrerpatent besuchte er von 1976 bis 1980 die Schule für Gestaltung in Luzern, die er mit dem Diplom als Zeichenlehrer abschloss.

Bis 1999 in Luzern wohnhaft, zog er mit seiner Lebenspartnerin, der Schriftstellerin Zsuzsanna Gahse, nach Müllheim, wo er seither lebt und arbeitet.

Seit 1981 ist er regelmässig an Ausstellungen und Performances im In- und Ausland präsent. 1993 vertrat der Preisträger die Schweiz an der 45. Biennale di Venezia. 2007/2008 zeigten das Kunstmuseum St. Gallen, das Kunstmuseum Bonn und das Kunstmuseum Thurgau eine umfassende Retrospektive.

Wichtige Museumsausstellungen fanden 2012 im Kunsthaus Zug und 2016 im Kunstmuseum Solothurn statt.

Für sein Werk erhielt Christoph Rütimann diverse Auszeichnungen, unter anderem 1989 und 1992 das Eidgenössische Kunststipendium, 1990 den Nordmann-Kunstpreis, Luzern (heute: Manor-Kunstpreis), 1995 den Eidgenössischen Preis für freie Kunst, 2004 den Internationalen Kunstpreis des Landes Vorarlberg, 2005 einen Förderbeitrag des Kantons Thurgau, 2007 den Kunst- und Kulturpreis der Stadt Luzern und 2012 den Straubenzeller Kulturpreis St. Gallen.

Der mit 20’000 Franken dotierte Thurgauer Kulturpreis wird am Mittwoch, 26. Oktober 2016, um 20 Uhr im Rahmen einer öffentlichen Feier im Kunstmuseum Thurgau durch Regierungspräsidentin Monika Knill, Chefin des Departements für Erziehung und Kultur, übergeben.

Mit dem Kulturpreis, der seit 1986 ausgerichtet wird, spricht der Regierungsrat seinen Dank und seine Anerkennung aus für ausserordentliche kulturelle Leistungen von Privaten und von Institutionen, die das kulturelle Leben im Kanton in besonderer Weise bereichern. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden jeweils von der Kulturkommission des Kantons Thurgau nominiert.

Quelle / Mehr:

http://www.kulturamt.tg.ch/xml_68/internet/de/application/d13771/f16063.cfm

Kontakt:

http://www.christophruetimann.ch/A-Kontakt.html

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 13. Juli 2016
  • Kulturförderung, Kulturvermittlung, Kultur- und Medienpolitik

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