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5. Juli 2011

Grossprojekt Les Arts Gstaad

Das Projekt Les Arts Gstaad will «Kulturschaffen in umfassender Art und Weise einen: Schweizweit ist Les Arts Gstaad der einzigartige Raum für Kunst und Kunstausstellungen, für Musik und Konzerte, Lesungen und Literaturveranstaltungen, Laien-Theater, Ballett, Symposien, Nachwuchsförderung und Bildung», schreibt die Stiftung Les Arts Gstaad auf ihrer Webseite. Insbesondere soll Les Arts Gstaad international renommierte Kulturanlässe, allen voran das internationale Menuhin Festival mit seinen Academies, beherbergen.

Bilder: www.lesartsgstaad.com

Für den Bau des Kulturzentrums sind 100 Millionen Franken veranschlagt, die ausschliesslich von privater Seite beigebracht werden sollen. Weitere 50 Millionen sollen für den baulichen Unterhalt, allfällige Defizite und spätere Erneuerungen in einen Fonds fliessen, wie die Stiftung Les Arts Gstaad mitteilt. Darüber hinaus ist ein zweiter Fonds von 35 Millionen Franken für die langfristige Sicherung des alljährlich in Gstaad stattfindenden Yehudi-Menuhin-Festivals geplant.

Les Art Gstaad soll dem Menuhin Festival eine neue Heimat bieten: «Das Festival zügelt vom bisherigen Festivalzelt in den grossen Konzertsaal. Fokussierend auf ein qualitativ hochstehendes Angebot haben sich die Verantwortlichen entschieden, statt der bisher im Festivalzelt vorhandenen 1’900 Publikumsplätze im neuen Konzertsaal lediglich 1’400 anzubieten», schreibt die Stiftung.

Les Arts Gstaad will gleichfalls einheimischen Kulturschaffenden und Nachwuchskünstlern Bühne sein: «So schafft es im Saanenland für viele eine neue Kultur-Heimat unter einem gemeinsamen Dach. Dank Kooperationen, der Lancierung neuer Projekte und der Dynamisierung wertvollen traditionsreichen Kulturschaffens wächst ein neues Selbstverständnis» (Webseite von Les Arts Gstaad). Dabei definiere die Architektur von Les Arts Gstaad nicht nur den ästhetischen Rahmen, sie kreiere und zelebriere auch die neue Qualität des Kulturgenusses in einem ausserordentlichen Bau.

Grossprojekt Les Arts Gstaad

Am Projektwettbewerb haben 21 international renommierte Architekturbüros teilgenommen. Rudy Ricciotti (Bild), Architekt des Sieger-Projektes führt aus:

«Bezüglich Beschaffenheit und Grösse zeichnet sich der Bau durch grösstmöglichen Respekt vor der Landschaft und der Dörflichkeit von Gstaad aus. Das Gebäude ist tief in den Hang gebaut. Denn es geht nicht darum, in dieser gewachsenen Landschaft ein urbanes Denkmal zu setzen. Das Gelände soll so wenig wie möglich beansprucht werden, ohne aber die Lesbarkeit des Gebäudes zu schmälern. So bettet sich das gesamte Volumen harmonisch in die Topografie ein; der Bau ragt aus seiner natürlichen Umgebung, in einer wellenförmigen Neigung, ähnlich einem freistehenden Strohschober im Feld.

Das wie aus dem Grund gewachsene Gebäude schmiegt sich in die Umgebung und prägt die alpine Berglandschaft mit. Abstrakt und doch erkennbar nimmt die fliessende Form die Jahreszeiten auf, den Sommer und den Winter. Die organische, wellenähnliche und ganz in Holz gekleidete Kubatur ragt in naturbelassenen Holzstämmen in die Höhe. Stark und autark prägt das unbehandelte Material die Wirkung des Gebäudes. Harmonisch wiegt sich der Bau im Rhythmus seiner Umgebung. Örtlichkeit und Bau bestimmen gemeinsam die Form.»

Rudy Ricciotti, Architekt

Grossprojekt Les Arts Gstaad

Stiftung, Kommissionen und Fachberater

Der Stiftungsrat führt das Projekt Les Arts Gstaad und realisiert dieses. Die folgenden Persönlichkeiten bilden den Stiftungsrat:

J. Markus Kappeler-Steffen (Präsident)
Marco Strahm (Vizepräsident)
Heidemarie Engelhorn
Maja Hoffmann
Stephan Jaggi
Noëlle de Kostine
Hans Ulrich Märki
Jobst Wagner

Kurt Aellen führt die Baukommission. Hans-Ueli Tschanz verantwortet und führt das Fundraising. «International ausgewiesene Fachberater werden bereits in der Planungsphase für die Programmsparten Musik und Kunst beigezogen» (Webseite). Und weiter:

«Diese Persönlichkeiten bringen ihre Erfahrungen aus der Arbeit für ähnliche Institutionen ein und beraten den Stiftungsrat bei der Erarbeitung eines möglichen zukünftigen Programm-Rahmens.»

Grossprojekt Les Arts Gstaad

Die Finanzierung

«Les Arts Gstaad wird sowohl für den Bau (veranschlagte 100 Mio. Schweizer Franken) wie für den Betrieb privat finanziert. Durch den Betriebsfonds von über 50 Mio. CHF sind allfällige Betriebsdefizite, Unterhalt und Erneuerungen privat durch Spenden, Donationen und à fonds perdu-Beiträge finanziert» (Webseite Les Arts Gstaad).

Und weiter: «Die öffentliche Hand würde für optimale Rahmenbedingungen sorgen. Dabei würde die Gemeinde Saanen das Grundstück zur Verfügung stellen, das Areal an den öffentlichen Verkehr anbinden und die Erschliessungskosten tragen.»

Der Kanton soll die Stiftung Les Arts Gstaad von Gemeinde-, Kantons- und Bundessteuern befreien. Schliesslich: «Der Bund unterstellt die Stiftung der Mehrwertsteuer. Vorsteuern können dadurch sofort geltend gemacht werden. Dies alles sind Vorleistungen der öffentlichen Hand. Sie liegen im Rahmen von über 100 Mio. Franken, aus aktiven Investitionen oder durch Verzicht. Zur nachhaltigen Weiterentwicklung und Sicherung des Menuhin Festivals wird ein Fonds über 35 Mio. CHF geäufnet.» (Zitate aus der Webseite Les Arts Gstaad).

lag

Kontakt:

Les Arts Gstaad
Suterstrasse 1
CH-3780 Gstaad

Tel. +41 (0)33 744 26 88
info@lesartsgstaad.com

www.lesartsgstaad.com

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 5. Juli 2011
  • Kulturförderung, Kulturvermittlung, Kultur- und Medienpolitik

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