16. Dezember 2024
NACH 800 SENDUNGEN IN 17 JAHREN IST SCHLUSS: MAX MOOR HAT SICH BEIM ARD-KULTURMAGAZIN «TTT» VERABSCHIEDET
Nach mehr als 800 Ausgaben in 17 Jahren hat der Schweizer Max Moor (Bild) als Moderator des deutschen Kulturmagazins «ttt - titel, thesen, temperamente» im ARD-Fernsehen aufgehört. Gestern Sonntag war seine letzte Sendung. «ttt» ist das gemäss ARD «meistgesehene und wirkungsmächtigste Kulturmagazin im deutschen Fernsehen».

Bild: Max Moor, 2020 – Foto: Martin Kraft, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Martin_Kraft – https://photo.martinkraft.com/ – Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/legalcode.de – Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:MJK_70050_Max_Moor_(Berlinale_2020).jpg
Die ARD schreibt zum Abschied von Max Moor: «Mit seiner charismatischen Präsenz und seinem scharfsinnigen Humor hat Max Moor die deutsche Kulturlandschaft geprägt. Seine Moderationen luden ein, ganz neu über kulturelle Phänomene, gesellschaftliche Zusammenhänge oder auch nur skurrile Beobachtungen des Alltags nachzudenken. Vor allem aber hat Max Moor eines gezeigt: Kultur ist überall und Kultur macht Spaß. Seine satirische Rubrik ‹Schluss mit Moor› wurde zum Kult.»
Seine Fernseh-Laufbahn begann der 1958 in Zürich geborene Schauspieler, Autor, Reporter, Produzent, Sänger und eben TV-Moderator Max Moor (mit bürgerlichem Vornamen Dieter) beim ORF. Bekannt wurde er zu Beginn der 1990er-Jahren als Moderator des von der Kritik gelobten Medienmagazins «Canale Grande» bei dem damals noch jungen deutschen Spartensender VOX.
Seit April 2006 sind alle ARD-Kulturmagazine unter dem gemeinsamen Titel «ttt» versammelt – dazu gehörten der «Kulturweltspiegel» (WDR) und der «Kulturreport» (BR, MDR, NDR und rbb). Seitdem gibt es ein Kulturmagazin im Ersten: «ttt – titel, thesen, temperamente». Seit 2007 moderierten Max Moor und Evelyn Fischer die Sendung. Das einheitliche Label und der feste Sendeplatz am Sonntagabend machten «ttt» zu dem gemäss ARD «meistgesehenen und wirkungsmächtigsten Kulturmagazin im deutschen Fernsehen»: 2017 sahen durchschnittlich 1,10 Millionen Zuschauer (Marktanteil 7,4 Prozent) das Magazin am späten Sonntagabend.
Quellen:
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Kommentare von Daniel Leutenegger