ch-cultura.ch
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci
  • SUCHEN
  • ARCHIV
  • SPENDEN
  • KONTAKT
  • NEWSLETTER
    • Newsletter abonnieren
    • Newsletter-Archiv
  • LINKS
  • CH-CULTURA.CH
  • BÜRO DLB
    • Daniel Leutenegger (dlb)
    • Dienstleistungen
    • Tätigkeitsgebiete
    • Arbeitsweise
    • Publikationen
    • Veranstaltungen
    • O-Ton / Video
    • dlb-Vogel
    • Nostalgia
    • Merci

20. Mai 2020

«PRIVATE TANZ-, KUNST-, MUSIK- UND THEATERSCHULEN SOWIE IM BILDUNGSBEREICH TÄTIGE KULTURSCHAFFENDE FALLEN DURCH DAS AUFFANGNETZ DES BUNDES»

In ihren Räumen wird getanzt, musiziert, gemalt, gestaltet und Theater gespielt: Private Schulen spielen eine wichtige Rolle in der künstlerischen Bildung von Tausenden von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in der Schweiz. Nun sind durch die COVID-19-Krise viele von ihnen in ihrer Existenz bedroht. Betroffen sind auch Kulturschaffende, etwa Theater- oder Tanzpädagoginnen und -pädagogen, die an öffentlichen Schulen Projekte durchführen oder dort Auftritte haben. Die Kulturverbände Danse Suisse, Visarte, t. Theaterschaffende Schweiz, SONART und Schweizerischer Musikpädagogischer Verband haben dazu eine Medienmitteilung verbreitet.

Die Medienmitteilung von Danse Suisse, Visarte, t. Theaterschaffende Schweiz, SONART, Schweizerischer Musikpädagogischer Verband im Wortlaut:

»

Am 13. Mai 2020 hat der Bundesrat beschlossen, die Unterstützung des Kultursektors bis zum 20. September zu verlängern. Insbesondere, da auch kleinere Veranstaltungen noch längere Zeit nicht möglich sein werden und viele Kulturinstitutionen bis mindestens 8. Juni geschlossen sein werden, ist dieser Entscheid für die Kulturbranche eine Erleichterung.

Doch es gibt einen weiten Kreis von Kulturschaffenden, die nicht aufatmen können. Private Tanz-, Kunst-, Theater- und Musikschulen sind laut den Erläuterungen zu den Massnahmen für den Kultursektor seit dem 13.5.2020 explizit von Unterstützungsgeldern ausgeschlossen.

Ebenfalls ausgeschlossen sind Kulturschaffende, die im Bildungsbereich tätig sind oder in Bildungsstätten auftreten. Dazu gehören Theater- oder Tanzpädagoginnen und -pädagogen, die an öffentlichen Schulen Workshops durchführen und mit Schülerinnen und Schülern Theaterstücke oder Choreografien erarbeiten oder freischaffende Musiklehrerinnen und -lehrer, die in ihrem eigenen Atelier unterrichten.

Seit Ende März hat insbesondere Danse Suisse, der Berufsverband der Tanzschaffenden, auf die prekäre Situation der Kulturschaffenden im privaten Bildungsbereich aufmerksam gemacht und bei Bund und Kantonen für dieses Anliegen interveniert. Da private Bildungsanbieter in der Kultur nicht aus den für Bildungsinstitutionen zur Verfügung stehenden Mitteln subventioniert werden, ist ihre Unterstützung mit Kulturgeldern umso dringlicher. Sie ist auch folgerichtig, denn die Tanz-, Musik- und Theaterpädagoginnen und -pädagogen sind in den Berufsverbänden für Kulturschaffende organisiert und als Kulturschaffende vom Bundesamt für Kultur (BAK) anerkannt.

Die unterzeichnenden Verbände fordern die Kantone und Städte dringend auf – nachdem der Bund diesen Bereich von den Massnahmen für den Kultursektor ausgeschlossen hat – Massnahmen zur Abfederung von COVID-19-bedingten Erwerbsausfällen von Kulturschaffenden im Bereich der privaten Kunstausbildungen zu ergreifen.

Viele dieser kleinen und mittleren Unternehmen sind in ihrer Existenz gefährdet. Trotz kreativem Umgang mit der Krise, z.B. Weiterführung der Kurse online, drohen ihnen hohe Verluste. Kursgelder entfallen oder müssen zurückbezahlt werden, die Kosten für den Unterhalt des Studios fallen trotz Schliessung des Betriebs in den meisten Fällen zu 100% an.

Gefährdet sind nicht nur die einzelnen Schulen im Kultursektor, gefährdet ist die wichtige (vor-)professionelle Ausbildung der Talente in der Schweizer Kultur und der Zugang insbesondere von Kindern und Jugendlichen zu Schauspiel, Tanz, Musik und den gestalterischen Künsten. Nachhaltig gefährdet ist damit die kulturelle Vielfalt in unserem Land und der Nachwuchs im Publikum.

Gefährdet sind auch zahlreiche Arbeitsplätze für Kulturschaffende in der freien Szene, deren Einkommen sich in vielen Fällen aus künstlerischer Projektarbeit und pädagogischer Tätigkeit zusammensetzt.

Danse Suisse, Berufsverband der Schweizer Tanzschaffenden

Visarte Schweiz, Berufsverband visuelle Kunst

t. Theaterschaffende Schweiz

SONART Musikschaffende Schweiz

Schweizerischer Musikpädagogischer Verband SMPV

»

Kontakt:

http://www.dansesuisse.ch/

http://www.visarte.ch/

http://www.tpunkt.ch/

http://www.sonart.swiss/

http://www.smpv.ch/

#DanseSuisse #Visarte #tTheaterschaffendeSchweiz #SONART #SchweizerischerMusikpädagogischerVerband #culturavirus #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

 

 

  • Beitrags Information
  • Author
  • Daniel Leutenegger
  • 20. Mai 2020
  • Kulturförderung, Kulturvermittlung, Kultur- und Medienpolitik

Vorheriger Beitrag

VIELFALT DER KULTURELLEN AUSDRUCKSFORMEN: DRITTER BERICHT DER SCHWEIZ AN DIE UNESCO

Nächster Beitrag

«VIEL GOODWILL UND MANCHE OFFENEN FRAGEN»

Daniel Leutenegger

Daniel Leutenegger

Redakteur

Beiträge von Daniel Leutenegger

  • Daniel Furter - Foto: © Marco Zanoni
    DIREKTION ALPS ALPINES MUSEUM DER SCHWEIZ IN BERN: DANIEL FURTER FOLGT AUF BEAT HÄCHLER

    27. Oktober 2026

  • Jahrbuch fög 2026
    FÖG-JAHRBUCH 2026: «QUALITÄTSMEDIEN STÄRKEN WIDERSTANDSFÄHIGKEIT GEGEN DESINFORMATION»

    26. Oktober 2026

  • Miriam Suter - Foto: © Ana Germann, https://miriamsuter.net/
    DIE FREIE JOURNALISTIN UND AUTORIN MIRIAM SUTER ERHÄLT DEN GREULICH KULTURPREIS 2026

    26. Oktober 2026

  • Empfänger:innen des Pro-Lyrica-Preises 2026: (v.l.) James Mayr Schüpbach, Natasa Ivancicevic und Sarah Vogler - Foto: © Rolf Zöllig
    NATASA IVANCICEVIC GEWINNT DEN PRO-LYRICA-LYRIKPREIS 2026

    26. Oktober 2026

  • Schweizerfahne und Schwyzerfahne am Regierungsgebäude in Schwyz - Foto: JoachimKohler-HB, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:JoachimKohler-HB - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schweizer_und_Schwyzer_Fahnen_(Schwyz,_2022).jpg
    DER KANTON SCHWYZ VERGIBT ZEHN WERKBEITRÄGE 2026

    26. Oktober 2026

Kommentare von Daniel Leutenegger

Previous post « Next post »

© 2026 ch-cultura.ch – Schweizer Online-Kultur-Plattform

  • NUTZUNGSBEDINGUNGEN
  • DATENSCHUTZ
  • IMPRESSUM
Facebook LinkedIn Instagram X

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis auf unserer Website zu bieten.
Mehr darüber erfahren Sie in den .

ch-cultura.ch
Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.

Lesen Sie unsere Informationen zum Datenschutz, um mehr zu erfahren.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies sollte immer aktiviert sein, damit wir Ihre Präferenzen für Cookie-Einstellungen speichern können.

Wenn Sie dieses Cookie deaktivieren, können wir Ihre Einstellungen nicht speichern. Das bedeutet, dass Sie jedes Mal, wenn Sie diese Website besuchen, Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren müssen.

Google Analytics

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher auf der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können wir unsere Website verbessern.

<p>Bitte aktivieren Sie zunächst "Notwendige Cookies", damit wir Ihre Einstellungen speichern können!</p>